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Prinz Max von Baden. Erinnerungen und Dokumente.

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Bibliographic data

fullscreen: Prinz Max von Baden. Erinnerungen und Dokumente.

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1912
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich. Vierzigster Jahrgang. 1912.
Volume count:
40
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1912
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 18.
Volume count:
18
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
4. Marine und Schiffahrt.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Prinz Max von Baden. Erinnerungen und Dokumente.
  • Cover
  • Prinz Max von Baden
  • Title page
  • Inhalt.
  • Vorwort.
  • Erster Teil.
  • 1. Meine Arbeit in der Gefangenenfürsorge.
  • 2. Politische Fühlungen.
  • 3. Die Erklärung des verschärften U-Bootkriegs.
  • 4. Die Passivität der berufenen Faktoren. Neue Verbindungen.
  • 5. Der Zusammenbruch der russischen Monarchie. Recht und Unrecht im Kriege.
  • 6. Julikrisis.
  • 7. "Die Hundert Tage Michaelis".
  • Zweiter Teil.
  • 1. Meine Antwort auf den Brief Lansdownes.
  • 2. Brest-Litowsk.
  • 3. Fortsetzung des Dialogs mit Lansdowne.
  • 4. Mein Kampf für die Einleitung der politischen Offensive (Februar/März 1918).
  • 5. Der "Ethische Imperialismus".
  • 6. Politische Bemühungen während der siegreichen Offensive (März bis Juli 1918).
  • 7. Der militärische Rückschlag und seine Folgen.
  • 8. Verzögerte Entschlüsse (Zweite Hälfte September 1918).
  • Dritter Teil.
  • 1. Übernahme der Regierung und Waffenstillstandsangebot.
  • 2. Die Unterwerfung unter die 14 Punkte; die Rede vom 5. Oktober. Das Reichskabinett.
  • 3. Wilsons Antwort und unsere zweite Note. Kanzlerkrise.
  • 4. Die zweite Wilson-Note vom 14. Oktober.
  • 5. Sitzung des Kriegskabinetts am 17. Oktober 1918.
  • 6. Die Aufgabe des U-Bootkriegs.
  • 7. Die Reichtagssitzungen vom 22. bis 24. Oktober 1918.
  • 8. Wilsons dritte Note. Die Entlassung Ludendorffs.
  • 9. Vergebliche Versuche, den Kaiser aufklären zu lassen. Das Gutachten der Generale v. Gallwitz und v. Mudra.
  • 10. Die Alternative: Abdankung des Kaisers - oder Verzicht auf nationale Verteidigung.
  • 11. Die Meuterei der Flotte. Gröners Ankunft und erster Bericht.
  • 12. Gröners Aussprache mit den Arbeiterführern. Mein Pakt mit Ebert und das Ultimatum der Sozialdemokraten.
  • 13. Der 8. November.
  • 14. Der 9. November.
  • Anhang.
  • I. Die englische Politik und die Vorgänge in Rußland auf Grund der englischen Presse.
  • II. Bemerkungen von Sir Eyre Crowe und Arthur Nicolson zu Buchanans Bericht vom 24. Juli 1914.
  • III. Zu Lansdownes zweiten Brief vom 5. März 1918.
  • IV. Meinungsäußerungen englischer Politiker aus dem Jahre 1921.
  • V. Bericht des Generals v. Haesten.
  • VI. Der Kampf ums Recht.
  • Personenverzeichnis.

Full text

Das war ein gefährlicher Trost, den heute in Bereitschaft zu halten die 
letzte Entschlossenheit lähmen mußte. 
Stresemann trat entschieden auf die Seite der Regierung und legte 
besonderes Gewicht auf die Zusammenarbeit mit den Sozialdemokraten: 
„Hätte ein Bismarck jemals eine große, mächtige Ar- 
beiterpartei zur Verfügung gehabt, die gewillt gewesen 
wäre, in die Regierung einzutreten und staatliche Verant- 
wortung auf sich zu nehmen, er wäre der erste gewesen, der 
sich dieser Kräfte für seine Ziele mitbedient hätte .. Wir 
sind und bleiben Monarchisten, deshalb sind wir überzeugt, daß wir 
die Monarchie am besten schützen, wenn wir an dieser Neuordnung der 
Verhältnisse jezt kräftig mitarbeiten." 
Nach Stresemann sprach Westarp mit der Zurückhaltung, die ihm seine 
bisherige Kriegspolitik auferlegte. Er griff das parlamentarische System 
an, versprach aber, sich hinter die Regierung zu stellen, sowie sie das Volk 
zur nationalen Verteidigung aufrief. Bedeutsam war sein Eingeständnis, 
daß heute die Stimme der Konservativen Partei nicht weit genug trug 
„vermöge mancher Verhetzung“ und „der bisherigen politischen Entwick. 
lung“. Einmal entgleiste er. Er konnte es nicht lassen und mußte das 
Wasffenstillstandsangebot als die erste Tat der Mehrheitsregierung be- 
zeichnen, obgleich er den wahren Zusammenhang in allen Einzelheiten 
kannte. 
An diesem Abend erkrankte ich an Grippe; Simons, Wahnschaffe und 
Haeften hielten mich während der nächsten Tage auf dem laufenden über 
den Fortgang der Aussprache. 
Am 23. Oktober kamen die Feinde des Reiches zu Wort. Wie verab- 
redet, einer nach dem anderen, marschierten sie auf und kündigten Deutsch 
land den Gehorsam. „Wir wollen und können offen sprechen“, mit 
diesen und ähnlichen Worten leiteten sie ihre Absage ein. 
Der Eindruck soll furchtbar gewesen sein. „Finis Germanige“, so be- 
richtete mir ein Zeuge. Einer meiner Mitarbeiter sprach von dem Chor der 
Schakale: „Alt-Deutschland, wir weben dein Leichentuch, wir weben hinein 
den dreifachen Fluch.“" Haases Rede kam zuerst, sie war erfüllt von 
Schadenfreude über die deutsche Niederlage, an der nichts mehr zu ändern 
wäre. 
„Jedes weitere Blutvergießen ist jett selbst von mili. 
tärischen Gesichtspunkten aus völlig unnüt, völlig sinnlos.“ 
Höhnend fragte er: Ningsherum tun sich Republiken auf, „die Kronen 
487
	        

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Deutsches Kolonialblatt. XI. Jahrgang, 1900.
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