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Fürst Bismarck und der Bundesrat. Erster Band. Der Bundesrat des Norddeutschen Bundes (1867-1870). (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Fürst Bismarck und der Bundesrat. Erster Band. Der Bundesrat des Norddeutschen Bundes (1867-1870). (1)

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1913
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich. Herausgegeben im Reichsamt des Innern. Einundvierzigster Jahrgang. 1913.
Volume count:
41
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1913
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 8
Volume count:
8
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Contents

Table of contents

  • Fürst Bismarck und der Bundesrat.
  • Fürst Bismarck und der Bundesrat. Erster Band. Der Bundesrat des Norddeutschen Bundes (1867-1870). (1)
  • Title page
  • Blank page
  • Inhaltsverzeichnis.
  • Vorwort.
  • Einleitung. Die Entstehung des Bundesrats - 13. Dezember 1866 bis 17. April 1867.
  • Die erste Session des Bundesrats. (15. August bis 10. Dezember 1867.)
  • Die zweite Session des Bundesrats. (7. März bis 15. Dezember 1868.)
  • Die dritte Session des Bundesrats. (15. Februar bis 18. Dezember 1869.)
  • I. Abschnitt. Veränderungen im Bestande des Bundesrats.
  • II. Abschnitt. Die Arbeit des Bundesrats während seiner dritten Session (1869).
  • 1. Bundesgesetzgebung.
  • 2. Bundesrat.
  • 3. Bundespräsidium (Bundesbeamte).
  • 4. Reichstag.
  • 5. Zoll- und Handelswesen.
  • 6. Eisenbahnwesen.
  • 7. Post- und Telegraphenwesen.
  • 8. Marine und Schiffahrt.
  • 9. Konsulatswesen.
  • 10. Bundeskriegswesen.
  • 11. Bundesfinanzen.
  • 12. Diverse Angelegenheiten.
  • Rückblick.
  • Die vierte Session des Bundesrats. (20. Januar bis 20. Dezember 1870.)
  • Personen-Register.
  • Sach-Register.
  • Advertising

Full text

— 226 — 
Abschied zu nehmen, so ersuche Eure Excellenz ich ganz ergebenst, denselben von 
Vorstehendem gefälligst Kenntnis gegen zu wollen. 
Der Kanzler des Norddeutschen Bundes. 
Graf v. Bismarck.“ 
Errichtung eines Bundes-Oberhandelsgerichts. Von seiten der 
königl. sächsischen Regierung wurde die Errichtung eines obersten Gerichts- 
hofes für Handelssachen beantragt. Die Begründung eines solchen Tribunals 
wurde auch früher schon mehrfach angeregt. Man betrachtete diese Einrichtung 
als den Schlußstein einer gemeinsam deutschen Gesetzgebung über das Handels= und 
das Wechselrecht. Nachdem die Verkündigung des allgemeinen deutschen Handels- 
gesetzbuches und der allgemeinen deutschen Wechselordnung als Bundesgesetze in 
nahe Aussicht getreten war, besorgte man Uebelstände, wenn diese Gesetze von 
den obersten Gerichtshöfen der Einzelstaaten verschiedene Auslegungen erführen. 
Nach der Vorlage sollte der Gerichtshof in Leipzig, als einem inmitten 
Deutschlands gelegenen wichtigen Handels= und Verkehrsplatze, seinen Sitz er- 
halten und aus einem Präsidenten, einem Vizepräsidenten und der erforderlichen 
Anzahl von Räten bestehen. Die Mitglieder desselben sollten auf Vorschlag 
des Bundesrats vom Bundespräsidium ernannt werden, als unmittelbare 
Bundesbeamte gelten und aus der Bundeskasse ihr Gehalt beziehen. Der 
neue Gerichtshof sollte für jeden Bundesstaat in Handelssachen an die Stelle 
des obersten Gerichtshofes treten, welcher für diesen Staat die aus der untern 
Instanz kommenden Sachen endogiltig zu entscheiden hatte. Urteile in dritter 
Instanz durch Spruchkollegien oder Juristenfakultäten sollten bei Handelssachen 
im Bereiche des Norddeutschen Bundes nicht mehr Platz greifen.“) 
Der Ausschuß des Bundesrats für Justizwesen hatte bei der Vorberatung 
der Vorlage besonders die Fragen der Kompetenz und der Opportunität zu 
prüfen; die Majorität, bestehend aus Preußen, Königreich Sachsen, Coburg- 
Gotha, Schwarzburg, entschied dieselben in einem der Vorlage günstigen Sinne. 
Die Motive, welche die Majorität in der Frage der Opportunität bestimmten, 
waren folgende: 
Die einheitliche Gestaltung des Wechsel= und Handelsrechts war zwar ein 
Gewinn für Deutschland, aber die Geltung dieser einheitlichen Institutionen 
blieb eine unvollkommene, wie dies die Notwendigkeit der Vorlage wegen Ein- 
führung der deutschen Wechselordnung und des Handelsgesetzbuches als Bundes- 
gesetze (siehe oben S. 222) schlagend darthat. Hat dieser letztere Entwurf 
Gesetzeskraft erlangt, so wird die Gemeinsamkeit des Wechsel= und Handels- 
rechts innerhalb des Bundesgebiets unzweifelhaft in hohem Grade vervoll- 
ständigt, aber eine die ernsteste Beachtung verdienende Unvollkommenheit wird 
*) Stimmen der Presse über diesen Antrag in der „National-Zeitung“ Nr. 119 vom 
12. März 1869.
	        

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