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Die Gründung des Deutschen Ordenstaates in Preußen.

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Bibliographic data

fullscreen: Die Gründung des Deutschen Ordenstaates in Preußen.

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1913
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich. Herausgegeben im Reichsamt des Innern. Einundvierzigster Jahrgang. 1913.
Volume count:
41
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1913
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 34.
Volume count:
34
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Full text

152 
der Papst nach Civita Vecchia entfliehen konnte, wo er am folgenden 
Tage sich mit zehn Kardinälen, zu denen Wilhelm gehörte, auf genue- 
sischen Schiffen einschiffte. Am 6. Juli gelangten sie nach Genua. 
Aber krank von all dem Erduldeten mußte der Papst hier drei Monate 
bleiben, ehe er die Weiterreise antreten konnte. ½) 
Um diese Zeit war an der Weichsel der Krieg zwischen den Ver- 
bündeten vom 29. August des vorigen Jahres und dem mit den be- 
kehrten Preußen verbündeten Herzog Swantopolk in einer Heftigkeit 
entbrannt, daß es bereits selbst im Kulmerlande das Dasein der 
Ordensherrschaft galt. Swantopolk war im Jahre 1244 mit einer 
starken Kriegsmacht, mit welcher die Preußischen Heerhaufen sich ver- 
einigt hatten, ins Kulmische eingebrochen. "“) und die Ritter, an- 
beißt es von dem vorigen Papst Cölestin bei Bern Cu#cko apud Muret. III, 
589: „Hie prius vocabatur Oaufridus cordimalis episcopus Sahrnenste,“ 
und unter den Kardinälen, deren Unterschriften Raynald ad a. 1245. n. 77. an- 
führt, um die Namen jener treuen Anhänger des Röm. Stuhles während solcher 
Noth zu ehren, sieht Wilhelm nach dem Papste an dritter Stelle. Vgl. Raynald. 
1251. n. 12. Es ist also sicher, daß er zu den am 28. Mai 1244 Ernannten ge- 
börte. Mit ihm wurden damals ebenfalls ernannt seine beiden Mitgesandten an 
Friedrich, der Erzbischof von Rouen und Wilhelm Abt von S. Facundus. Vgl. 
außer den eben angeführten Stellen noch den Brief Innocenz’ IV. vom J. 1245 
bei Raynald. u. 33. 
313) Vgl. Bômer, Regesten. S. 355. Daß Wilhelm in der nächsten Beglei- 
tung des Papystes blieb, sehen wir daraus, daß er im Juni bei demselben in Genua 
war, also zu den 10 Kardinälen gehörte, welche in Civita Vecchia sich mit diesem 
eingeschifft, nicht zu den andern, die die Reise durch Italien zu Lande machten. 
311) Boguphal p. 61. Dusbhury III. 39 sqq. Was bie ganz haltlose Mei- 
nung, um solche Zeit sei Wilhelm in Preußen gewesen, angeht, so verweisen wir 
darüber auf das in Anm. 302 Gesagte. Insbesondre aber widerspricht der Ansicht 
Voigts von dem „unter des Legaten Vermittlung“ angeblich Ende 1243 
geschlossenen Friedensschluß (V. Gesch. Pr.'s II. S. 454—455) die Angabe des 
Papstes in seinem Schreiben vom J. 1245 an Swantopolk (Raynald. ad h. a. 
n. 85.), baß derselbe „jam per octo annos, ut asseritur, ercommunicatione 
ligatus“ sei; denn wenn Wilhelm 1243 bei dem Friedensschlusse mitbetheiligt und 
anwesend gewesen wäre, so würde er den, wie sich ergibt, von ihm selbst verhängten 
Bannsyruch ebenfalls aufgehoben haben. Der Friedensschluß ohne Lossprechung
	        

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