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Bernhard Fürst von Bülow - Denkwürdigkeiten. Vierter Band. Jugend- und Diplomatenjahre. (4)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Object: Bernhard Fürst von Bülow - Denkwürdigkeiten. Vierter Band. Jugend- und Diplomatenjahre. (4)

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1913
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich. Herausgegeben im Reichsamt des Innern. Einundvierzigster Jahrgang. 1913.
Volume count:
41
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1913
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 45.
Volume count:
45
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
Zoll- und Steuerwesen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

law

Title:
Ausführungsbestimmungen zum Reichsstempelgesetze vom 3. Juli 1913.
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Appendix

Title:
Muster 36. Liste über die von Vereinigungen, Anstalten und Personen, welche Versicherungen übernehmen, vorzulegenden Aufstellungen (Versicherungsstempelbücher, Geschäftsbücher usw.) und Nachweisungen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Appendix

Contents

Table of contents

  • Bernhard Fürst von Bülow - Denkwürdigkeiten.
  • Bernhard Fürst von Bülow - Denkwürdigkeiten. Vierter Band. Jugend- und Diplomatenjahre. (4)
  • Cover
  • Title page
  • Bandinformationen.
  • Inhalt des vierten Bandes.
  • Verzeichnis der Beilagen.
  • Erstes Kapitel.
  • Zweites Kapitel.
  • Drittes Kapitel.
  • Viertes Kapitel.
  • Urgroßeltern Bülows: Reichsgraf und Reichsgräfin v. Baudissin
  • Fünftes Kapitel.
  • Sechstes Kapitel.
  • Siebentes Kapitel.
  • Achtes Kapitel.
  • Neuntes Kapitel.
  • Zehntes Kapitel.
  • Elftes Kapitel.
  • Zwölftes Kapitel.
  • Dreizehntes Kapitel.
  • Vierzehntes Kapitel.
  • Fünfzehntes Kapitel.
  • Sechzehntes Kapitel.
  • Siebzehntes Kapitel.
  • Achtzehntes Kapitel.
  • Neunzehntes Kapitel.
  • Zwanzigstes Kapitel.
  • Einundzwanzigstes Kapitel.
  • Zweiundzwanzigstes Kapitel.
  • Dreiundzwanzigstes Kapitel.
  • Vierundzwanzigstes Kapitel.
  • Fünfundzwanzigstes Kapitel.
  • Sechsundzwanzigstes Kapitel.
  • Siebenundzwanzigstes Kapitel.
  • Achtundzwanzigstes Kapitel.
  • Neunundzwanzigstes Kapitel.
  • Dreissigstes Kapitel.
  • Einunddreissigstes Kapitel.
  • Zweiunddreissigstes Kapitel.
  • Dreiunddreissigstes Kapitel.
  • Vierunddreissigstes Kapitel.
  • Fünfunddreissigstes Kapitel.
  • Sechsunddreissigstes Kapitel.
  • Siebenunddreissigstes Kapitel.
  • Achtunddreissigstes Kapitel.
  • Neununddreissigstes Kapitel.
  • Vierzigstes Kapitel.
  • Einundvierzigstes Kapitel.
  • Zweiundvierzigstes Kapitel.
  • Dreiundvierzigstes Kapitel.
  • Vierundvierzigstes Kapitel.
  • Fünfundvierzigstes Kapitel.
  • Sechsundvierzigstes Kapitel.
  • Siebenundvierzigstes Kapitel.
  • Achtundvierzigstes Kapitel.
  • Neunundvierzigstes Kapitel.
  • Namen- und Sachregister.

Full text

DOWNING STREET UND WILHELMSTRASSE 155 
englische Suprematie in Industrie, Handel und Schiffahrt war unbestritten, 
an den Bau von Kriegsschiffen dachte bei uns kein Mensch. Die Königin 
von England war, was sie bis an ihr Lebensende geblieben ist, dem Deutsch- 
tum und den Deutschen wohlgesinnt, dagegen zogen ihren ältesten Sohn, 
den damals noch nicht dreißigjährigen Prinzen von Wales, den nachmaligen 
König Eduard VII., Neigung und Herz weit mehr nach Paris als nach 
Berlin. Seine in England durch Takt und Anmut rasch populär gewordene 
Gemahlin Alexandra war als dänische Prinzessin seit Düppel und Alsen 
ausgesprochen preußenfeindlich. Alles in allem erschien Deutschland den 
meisten Engländern politisch als Quantite negligeable, als ein Staat, der 
nur den Gelehrten interessierte, auf den aber der englische Politiker mit 
Gleichgültigkeit, hier und da mit Spott, bisweilen mit verletzendem Hoch- 
mut blickte. Mit Frankreich hatte England im Laufe der Jahrhunderte 
wiederholt in langen und schweren Kriegen um die Weltherrschaft ge- 
rungen, dann wieder hatte zwischen beiden Ländern ein freundschaftliches 
Verhältnis bestanden, das schon in den Tagen des Bürgerkönigs Louis 
Philippe, noch mehr während des Second Empire als „Entente cordiale“ 
bezeichnet worden war, und im Krimkriege hatten Engländer und Fran- 
zosen Schulter an Schulter gefochten. Es war anzunehmen, daß die Haltung 
der englischen Regierung gegenüber einem deutsch-französischen Kriege 
von dem militärischen Gang der Ereignisse, aber auch von der diploma- 
tischen Geschicklichkeit der Belligerenten abhängen würde. Wenn die höfi- 
schen Beziehungen, die Berlin und London verbanden, schon wegen der 
nahen Verwandtschaft intimer waren als die des Hauses Hannover-Koburg 
zu der Familie Bonaparte, so war das diplomatische Verhältnis zwischen 
dem Quai d’Orsay und Downing Street fester fundiert als zwischen 
Downing Street und der Wilhelmstraße. 
Der Angelpunkt seiner Politik war für Bismarck seit seinem Amtsantritt 
das Verhältnis zu Rußland. Nicht aus Gründen persönlicher Sympathie 
oder Antipathie. Ich will damit nicht bestreiten, daß das alte, autokratisch 
regierte zaristische Rußland Bismarck im Grunde kongenialer war als das 
parlamentarische England. Es ging ihm in dieser Beziehung umgekehrt wie 
den meisten deutschen Intellektuellen. Entscheidend war für Bismarck nur 
die Erwägung, daß die Auseinandersetzung .mit Österreich über die 
Vorherrschaft in Deutschland und die daraus hervorgehende Einigung 
Deutschlands gegenüber einem eventuellen französischen Widerspruch 
nicht durchzuführen waren ohne wohlwollende Rückendeckung durch Ruß- 
land. Die Konvention, die Bismarck am 18. Februar 1863, wenige Monate 
nach seiner Ernennung, mit der russischen Regierung über ein gemeinsames 
Handeln gegenüber der polnischen Insurrektion abgeschlossen hatte, 
wurde für ihn das Sprungbrett für alle seine weiteren Erfolge. Es ist für 
Englands 
Politik 
Bismarck 
und Rußland
	        

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