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Bismarck Die gesammelten Werke. Band 5. (5)

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Bibliographic data

fullscreen: Bismarck Die gesammelten Werke. Band 5. (5)

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1918
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1918.
Volume count:
52
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1918
DDC Group:
340
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Contents

Table of contents

  • Bismarck Die gesammelten Werke.
  • Bismarck Die gesammelten Werke. Band 5. (5)

Full text

482 Bismarck bedauert Noggenbachs plötzliche Abreise. Aapoleons Aheingelüste. 
Ich habe mebrere vertrauliche Unterredungen gebabt, welche mir von hoher Wichtigkeit 
gewesen lind und mir die Hoffnung auf eine weitergehende Verständigung eröffneten, und 
ich hatte gehofft, diese Berständigung durch weitere Unterhaltungen zu fördern. Um so 
mehr bedauerte ich die Abreise, welche, wie es scheint, durch den Unwillen über ebenso takt- 
lolse als entstellende Seitungsartikel veranlaßt worden ist. Sch bin meinerseits so sehr daran 
gewöhnt, meinen Namen in den Seitungen nicht allein den pöbelhaftesten Angriffen aus- 
geletzt, sondern auch in der albernsten Weise mit müßigen Erfindungen und Kombinationen 
in Verbindung gebracht zu seben, daß ich für die Eindrücke derart wenig Empfänglichkeit 
babe und schwer begreife, wie man diesen Persönlichkeiten ein so großes Gewicht beilegen 
kann; eine längere Gewöhnung an ein solches Gebaren der Presse wird wohl auch den 
Freiherrn von Noggenbach etwas weniger empfindlich dagegen machen. Es ist mir gesagt 
worden, daß einzelne der Regirung feindliche Perfönlichkeiten, welche unzufrieden mit der 
Gegenwart ihre Hoffnungen der Zukunft zugewandt haben, Herrn von Roggenbach zum 
Abbruch der in so befriedigender Weise angek#nüpften Besprechungen bestimmt baben sollen. 
Diesem Einflusse ist es auch wohl zuzuschreiben, daß H. v. Rloggenbach] das Bedürfnis gefühlt 
hat, durch eine öffentliche Erklärung sich von dem Verdachte zu warmer Theilnahme für die 
jetzige Regirung zu reinigen.= 
Ich darf es Shrem bewährten Cakt vollständig überlassen, ob und wieweit Sie von 
vorstehenden Andeutungen bei persönlichem Gufammentreffen mit dem Greiherrn von Roggen- 
bach glauben Gebrauch machen m sollen. 
320. Erlaß an den Botschafter in Daris Grafen von der Goltz. 
[Konzept von der Hond des Vortragenden Aats Abeken.) 
Seinem Berichte vom 1. Mai (ogl. die Borbemerkung zu NRr. 322) hatte Graf Goltz am 
2. einen weiteren über die Kompensationswünsche Rapoleons und die diesem von Österreich „aller 
Wahrscheinlichkeit“ nach bereits gemachten Angebote preußischer Gebietsteile am Abeine folgen 
lassen. Siehe den Text des Berichtes bei H. Oncken, Die Abeinpolitik Kaiser Aapoleons III. 
von 18665 bis 1870, I, 150 ff. In einer Nachschrift zu diesem Berichte führte der Botschafter 
einen Ausspruch an, den der Kaiser kur movor zu einigen französischen Deputierten getan haben 
lollte: „Oufest-Ce aue vous diriez, si ie vous donnals le Rhin Sans tirer un coup de Canon?“ 
Seine eigene Auffassung über die „momentane Sachlage“ präsisierte Graf Goltz in den Be- 
richten vom 1. und 2. Mai dahin, daß eine Abtretung preußischen Gebietes schlechterdings 
nicht in Betracht kommen hüe: und daß man Vapoleon höchstens fremdes Land bieten könne, 
T inhaltend und langsam fübren und inzwischen eine schnelle kriege- 
rische Entscheidung mit Öfterreich suchen müsse. Fal 
Geheim. Berlin, den 5. Mai 1866. 
Die geheimen Berichte Ew. pp. vom 1. und 2. d. M. sind mir am 3. durch den Feldjäger 
zugegangen und haben Seiner Majestät dem Könige vorgelegen. Sie sind mit der absoluten 
Diskretion behandelt, welche in den Wünschen des Kaisers Aapoleon liegt, und welche durch 
die Sache selbst erfordert wird. 
Die darin enthaltene Eröffnung des Kaisers ist, wie Ew. pp. vorausfetzen durften, Seiner 
Wajestät dem Könige in nicht geringem Grade überraschend gewesen. Wir hatten war nicht 
daran zweifeln können, dah von österreichischer Seite der Versuch gemacht werden würde, die 
2 Die beilden letzten Sätze eigenhändiger Susatz Bismarcks.
	        

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