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Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

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Bibliografische Daten

fullscreen: Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
cbl
Titel:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Erscheinungsort:
Berlin
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1873
1918
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch
Weitere Titel:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
cbl_1916
Titel:
Zentralblatt für das Deutsche Reich. Vierundvierzigster Jahrgang. 1916.
Bandzählung:
44
Herausgeber:
Carl Heymanns Verlag
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1916
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

law_gazette

Titel:
Stück Nr. 41.
Bandzählung:
41
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law_gazette

Kapitel

Titel:
3. Zoll- und Steuerwesen.
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges.
  • Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

Volltext

März 17. 
bis 30. 
254 1611 105. 
geistlichen das, was er thun würde, denselben nimmer suspect, also 
seinen konig dem ganzen reich [!] beiderseits uns in frieden und einig- 
keit balten könte.“ Khlesl erzählte auch: er sei Ursache, dass der 
König den Revers wegen Bestätigung der Religion und der Freiheiten 
unterschrieben habe; er wolle auch künftig daran sein, dass sich 
kein Fürst wegen der Religion zu beschweren habe; Kurköln und 
Ferdinand von Graz hätten ihn veranlassen wollen, dem König zu 
einer Heirat aus dem bairischen oder florentinischen Haus zu 
raten, er wolle aber zu einer solchen’ raten, welche auf keiner Seita 
Argwohn eırege. 
Ich habe mich darauf bei Herberstein, Losenstein und Zierotin erkun- 
digt, wie sich Khlesl nun gegen dieEvangelischen verhalte; 
sie alle bestätigten mir, dass, wenn sie ihn nicht hätten, sie in 
vielen Sachen nicht fortkommen könnten; wenn sie ibn gewonnen 
haben, so seien sie des Papstss und ihres Königs versichert; sie 
traueten ihm zwar nicht weiter als sie sehen, aber sie machten 
sich das Interim zu Nutzen, brächten die Evangelischen in die vor- 
nehmsten Aemter und hätten Fuss um Fuss gewonnen; so hofiten sie, 
dass, wenn nach ihrem Willen die Union zwischen Böhmen, ihren 
Ländern, Schlesien und den Iausitzen gemacht würde, Khlesi oder der 
König sich dann gegen die Evangelischen wol nicht etwas unterstehen 
dürften. Katholische seien um den König drei oder vier, ausser Khlesi 
Meggau, Khuen und Liechtenstein; diese seien bös und eifrig und 
kämen mit dem spanischen und päpstlichen Botschafter zusammen. 
Die Evangelischen hoffen aber, dies „consilium‘“ zu zertrennen. Die 
vornehmsten Landoffiziere sind evangelisch; darunter ist Zierotin der 
vornehmste, der den andern mit gutem Beispiel vorangeht.! 
Ich war zwei Tage in Prag, ohne den König zu sehen, 
habe aber die vornehmsten Herrn besucht, mit ihnen gesprochen 
und sie sehr geneigt gefunden, die Union zwischen ihnen und Kur- 
brandenburg zu erneuern; sie wollen auch E. kfl. Gn. schreiben, 
ı Ueber die katbolische Partei in der Umgebuug des Könige berichtet 
Pfretzschner am 5. April an Kaspar von Schönberg: „Die Catholıschen trotzen noch 
sehr und insonderheit die königlichen geheimen räte; Meckau, Kain, Popel 
und der abgetallene Puchaimb lassen sich ausdrücklich verlauten , man soll 
sich nur weder mit worten noch werken vernemen lassen, die religion bei 
diesem wesen fortzusetzen oder den Catholischen einigon abbruch zu thun 
sondern an dem vergnügen lassen, dass zuvor durch die zwischen beiden 
herrmm brüdern erstandene uneinigkeit die kezereien ihren vollen lauf erreicht 
und sonderlich in diesen landen merklich fortgepflanzet worden. Ist sich 
aber wol zu befürchten, es werde allezeit ihr hüten und wachen vergeblich 
sein, dan, was expresse nicht gescheen kan, wird sich tacite fein von sich 
selbsten geben, indem bei der reformation des regiments sonder zweifel das 
werk Jermassen wird gefasset werden, dass die protestierenden proceree regni 
ihre loca und vota höher und stärker als bisshero nicht bescheen haben 
und per consequens die ihrigen in billichen schuz und befürderung werden 
nemen können.“ Die Friedenstraktation, die man jetzt pflegt, „schnupft“ ihnen 
sehr in die Nase, sie dürfen aber nicht merken lassen, dass sie ihnen zuwider 
sei (Dre., 9166, I. Buch pasgauer Kriegsvolks, f. 572; Or.).
	        

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