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Das Goldene Buch des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.

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Bibliographic data

fullscreen: Das Goldene Buch des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1917
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich. Fünfundvierzigster Jahrgang. 1917.
Volume count:
45
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1917
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Title page

Document type:
Periodical
Structure type:
Title page

Contents

Table of contents

  • Das Goldene Buch des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.
  • Title page
  • Zum Eingang.
  • Das Ehrenkomitee des Goldenen Buches.
  • Das deutsche Staatswesen an der Jahrhundertwende.
  • Bild: "Seine Majestät Kaiser Wilhelm II".
  • Widmung von Seiner Majestät Kaiser Wilhelm II.
  • Regenten des Staatswesens.
  • Gemälde Ihrer Majestät die Kaiserin Auguste Viktoria.
  • Fortsetzung Regenten.
  • Das Staatswesen, die Staatsmänner und Parlamentarier.
  • Deutschlands Wehrstand.
  • Das deutsche Kolonialwesen.
  • Das staatliche Verkehrswesen: Die Post und Telegraphie, die Eisenbahn, die Wasserstrassen des Binnenlandes und der Kaiser-WIlhelmkanal.
  • Die deutsche Wissenschaft an der Jahrhundertwende.
  • Die Theologie im letzten Viertel des Jahrhunderts.
  • Die Philosophie und die Aesthetik.
  • Die Rechtswissenschaft, die Volkswirtschaftslehre und die Statistik.
  • Die Heilwissenschaften an der Jahrhundertwende.
  • Die deutsche Geschichtsschreibung, Kulturgeschichte und Archäologie.
  • Die Philologie, die Sprachforschung und die Litteraturgeschichte.
  • Erziehung und Unterricht.
  • Die Astronomie, die Physik, die Meteorologie und die Chemie.
  • Unser Wissen vom Erdball, und seinen Bewohnern.
  • Die Physiologie, Botanik und Zoologie.
  • Das Wirtschaftsleben des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.
  • Die berufliche und soziale Gliederung des Deutschen Volkes.
  • Die Landwirtschaft und die Forstwirtschaft.
  • Der Bergbau und das Hüttenwesen.
  • Die technischen Wissenschaften und ihre Meisterwerke.
  • Die Grossindustrie.
  • Schiffsbau und Schiffahrt.
  • Handel und Gewerbe.
  • Das deutsche Kunstgewerbe.
  • Die deutsche Kunst an der Jahrhundertwende.
  • Die bildenden Künste: Malerei, Bildhauerei, und Baukunst.
  • Die deutsche Dichtkunst.
  • Die deutsche Tonkunst.
  • Die Schauspielkunst.
  • Vollbilder zur Abteilung Kunst.
  • "Das Deutsche Meer", Gemälde von Andreas Achenbach. (Photographie)
  • "Das Mädchen am Strande", Oelstudie von Hans v. Bartels.
  • "Poesie und Malerei", Gemälde von Arnold Böcklin. (Photographie)
  • Eine Studie zum Gemälde: "Schuldig" von Ferdinand Brütt.
  • "Maria", Gemälde von Adolf Echtler.
  • "Am Wasser", Zeichnung von Wilhelm Feldmann.
  • "Genesung", Zeichnung von Walther Firle.
  • "Eine Holsteinische Viehweide", Zeichnung von Oskar Frenzel.
  • "Frühmorgen in der Rominter Heide", Gemälde von Richard Friese.
  • Zeichnung von Eduard Grützner.
  • "Die Katharinenkirche in Hamburg", Zeichnung von Peter Halm.
  • "Vor dem Gnadenbilde in Kevelaer", Gemälde von Arthur Kampf. (Photographie)
  • "Die Opferkerzen", Gemälde von Hermann Kaulbach. (Photographie)
  • "Christus im Olymp", Kolossalgemälde von Max Klinger.
  • "Eine Reiterattacke", Gemälde von Georg Koch.
  • "In der Kirche", Gemälde von Wilhelm Leibl.
  • Fürst Bismarck im 80. Lebensjahre", Gemälde von Franz . Lenbach. (Photographie)
  • "Der Philosoph", Zeichnung von Max Liebermann.
  • "Der deutsche Herold", Reiterstatur auf dem Reichstagsgebäude in Berlin von Rudolf Maison.
  • Ehrengabe der Königl. Akademie der Künste an Prof. Reinhold Begas. Originalzeichnung von Adolf v. Wenzel.
  • "Eine Fischerflottille", Gemälde von Hans Petersen. (Photogahie)
  • "Die Saga, den Weisheitsworten des Riesen Mimir lauschend", Monumentale Gruppe im Palazzo zu Rom von Hermann Prell.
  • "Unter den Arkaden in München", Zeichnung von Rene Reinicke.
  • "Eine Volksweise", Zeichnung von Fritz Simm.
  • "Am Allerseelentag", Gemälde von Franz Skarbina.
  • „Luzifer“, Gemälde von Franz Stuck.
  • „Mutter und Kind“, Gemälde von Hugo Vogel.
  • „1870. Ein Velarium“, Gemälde von Anton v. Werner.
  • Biographien. (alph. Reihenfolge)
  • Biographien - A
  • Biographien - B
  • Biographien - C
  • Biographien - D
  • Biographien - E
  • Biographien - F
  • Biographien - G
  • Biographien - H
  • Biographien - I
  • Biographien - J
  • Biographien - K
  • Biographien - L
  • Biographien - M
  • Biographien - N
  • Biographien - O
  • Biographien - P
  • Biographien - R
  • Biographien - S
  • Biographien - T
  • Biographien - U
  • Biographien - V
  • Biographien - W
  • Biographien - Z

Full text

Falk, Paul Ludwig Adalbert, preussischer Staatsmann, geboren am IO. Auausi 1827 
zu Meischkau in Schlesien, studierte in Breslau, irat 18547 In den Staalsdienst, wurde 
1853 Staatsanwalt zu Lyck, 1861 Staatsanwalt am Kammergericht zu Berlin, 1862 Rat 
am Appellationsgericht zu Glogau, 1868 Geh. Justizrai und vortragender Rat im Jusliz- 
ministerium, 187] preuss. Bevollmächtigler beim Bundesraie. Von 1872— 74 Kultus- 
minister, verlral er den Schulaulsichtsgeselzentwurf, hob die Volksschulrequlative von 
1854 auf, sorgte fir Verbesserung des Kehrplans der Volksschulen, seizte in dem 
mit der katholischen Kirche ausgebrochenen, sogenannten „Kulturkampfe” die bekannten 
kirchenpolilischen „Maigeseize“ durch, wirkte für den Erlass der Synodalordnungen 
von 1873 und 1876, führte die obligatorische Zivilehe ein, errichtele Simullanschulen, 
nahm 1370 seine Entlassung, wirkte bis 1881 als Candiagsabgeordneier und ist Seil 
1852 Präsident des Überlandesgerichts zu Hamm. Falks 1872—79 gehaltene Reden 
erschienen 1880, 
Falke, Gustap, Dichter, geboren am Il. Januar 1853 in Lüberk, Tebi zu Kamburg; 
veröffendlichte „INynbeer der Cod und andere Gedichte“ (301), die Iyrische Sammlung 
„Lanz und Andacht” (1893), „Zwischen zwei Nächten”, Gedichte (1894), „Neue Fahr“, 
Gedichte (1897), sowie die beiden Romane „Aus dem Durchschnitt“ (1392) und 
„Landen und Stranden“ (1895. Öffenbarı neben scharfer Beobachtung reiches 
Gemilisieben und ist unter den Jüngeren ein massvoller Vertreter von meisierhaller 
Sormvollendung, 
Fechner, Hanns, Maler, geboren am 7. Juni 1860 zu Berlin, besuchte die Akademie 
seiner Ualersiadt und war darauf in München Meisterschüler Defteggers. Von ihm: 
denrebilder, Bildnisse: „Wilh. Raabe“ (Museum in Braunschweig), „Ch. Somlarne“ 
(Rathaus Berlin), „Graf Kirchbach“ (Nationalgalerie), „R. Wirchow“ (Kaiser-Friedrich- 
Kinderhospital), Bildnisse Sr. Maj. des Kaisers, des Prinzregenien Luitpold, des Prinzen 
Armnuli von Bayern, der Prinzen Eduard und Äribert von Anhalt, und Steinzeidhnungen.: 
Bildnisse bekannier Persönlichkeiten. 
Feldmann, Wilhelm, Maler und Radierer, geboren am 1. Dezember 1859 zu Lilne- 
burg, war Schüler der Akademie in Milnchen und studierte in Bresfau unter der 
Leitung Bradıts, Er malt Stimmungstandschalten, wozu Ihm die heimalliche nord« 
dewische Liefebene Anregung giebt, Daneben radierie er grössere und kleinere Bläller. 
Einige der bekanntesten dewischen Burgen sind von ibm in grossen Radierungen 
dargestellt. Aul Ausstellungen erhiel er in Dresden und in Berlin Auszeichnungen. 
Er Iebi in Berlin. 
Finger, Jakob, hessischer Staatsmann, geboren am 13. Januar 1825 in Monsheim. 
studierie 1841—46 in Giessen, Heidelberg und Berlin Rechlswissenschaft, Geschichte 
und Philosophie, wurde 1855 Rechtsanwalt zu Alzey, 1872 Justizministerialrat, 1874 
Bevollmächligter im Bundesrat, War von 1834-08 hessischer Staatsminister, Minister 
des grossherz, hauses und des Heussern, sowie des Innern und der Justiz; gab 1896 
die Justiz ab und irat Augusi 1898 in den Ruhestand. Finger war 1862—85 Mil. 
glted der hessischen Zweiten Kammer und ist jeizi Mitglied der Ersien Kammer. 
Finsch, Otto, Dr.. Forschungsteisender, geboren am 3. August 1839 zu Warmbrunn 
in Schlesien, bereiste 1858-60 Ungarn, die unteren Donau- und Balkanländer, wurde 
1860 Assistent am Niederländischen Museum für Naturgeschichte zu Leiden und leitete 
[&64—78 das Naturhistorisch-Eihnolögische Museum zu Bremen. Im Jahre 1376 be- 
reiste er mit Brehm und dem Gralen Waldburg-Zeil Curkestan, den Allai und das 
Siromgebiet des Ob, 1879-82 die Hawaii-Inseln, Mikronesien, IMelanesien, Australien 
und Tteuseeland und 1834 die Nordosiküste von Teuguinea, 1897 wurde er als Vor» 
sicher der ornithologischen Abteilung des Niederländischen Reichsmuseums für Nalur- 
geschichte nach Leiden berufen. Bauptwerke: „Die Papageien" (1867-69), „Reise 
nach [esisibirien” (1879), „Anihropologische Ergebnisse einer Reise in der $üdsee 
und dem Malasischen Ardipel 1879—82" (1583), „Samoalahrien. Relsen in Kalser- 
Uilhelmsland und Englisch-Treuguinea" (1888), „Eihnologische Erlahrungen und Beles- 
stecke aus der Südsee“ (1838—93), „Sustemalische Lebersichl der Ergebnisse seiner 
(Finschhaten) an der Nordosiküste von Kaiser-Wilhelmsiand. Ehrendektor der phil» 
sophischen Fahullät in Bonn und der Leopold. Carol. Akademie der Deuischen Natur- 
forscher zu Dresden. 
Firke, Waliher, Genremaler, geboren am 22. August 1859 in Brestan, besuchte die 
Akademie zu München und bildete sich in Löllie” Atelier weiter aus; er lebi in 
Mönchen. Prolessor seit 1890. Uon ihm: „Morgenandadht in holländischen Waisen- 
pesi), „Im Crauerhause“ (1588, Museum in Breslau), „Mähstunde” (1888, Museum 
zu Rostock}, „In der Genesung“ (1892, Museum zu Magdeburg), „Ein Ehoral“, „O du 
Iröhliche Weihnachtszeit”, „Der Glaube“ (Eripiychon, im Städtischen Museum zu Leipzig), 
„Das Uaterunser“ (Cripiychon, Pinakothek München), „Vergieb uns unsere Schuld" (1598, 
Museum zu Köln), „Die heilige Nacht“ (1898, Runsihalle zu Bremen). 
Fischer, Emil, Ehemiker, aeboren amd. Oktober 1852 zu Euskirchen: babilitierle 
sich 1873 als’ Privaldozeni in München, wurde 1879 ausserord. Prol. daselbst, 1882 
ord. Prof. in Erlangen, 1835 in Würzburg, seit 1892 in Berlin. Er ist der Enidecker 
des Phenyibydrazins und dessen Einwirkung auf Ketone und Aldehyde und ermiitelle 
die Konsiitulion des Rosanliins; lerner stellfe er zuerst die Zuckerarien, besonders 
den Craubenzucker, sowie das Kallein und die Übrigen Xanıhinkötper auf synihelischem 
Wege dar. 
Fischer, uno, Wirkl. Geh. Rat, Exzellenz, Philosoph und Eitterarhistoriker, geboren 
am 23. Juli 1824 zu Sandewalde in Schlesien, studierie 1944—48 in Leipzig und 
halle, habilitierte sich 1850 zu Reidelberg, mussie im Juli 1853 auf Grund +ines 
INinisterlalenlasses seine mil ungewähnlichem Beilall aufgenommenen Vorlesungen ein- 
stellen, folgte 1856 einem Rul als Prof. mach Jena und 1872 nach Heidelberg. Sein 
glänzendes Baupiwerk si die „Geschichte der neneren Philosophie" (4. Aufl. 1897 I}; 
ausserdem sind vor allem bemerkenswert: „Logik und Metaphysik oder Wissenschafts: 
tehre“ (2. Aufl. 18065), Monographien von Descarles, Spinoza, Leibniz, Kant, Fichte, 
Schelling, in glänzender Darstellung behandelt; „Entstehung und Entwickelungsformen 
des Wlitzes” (1889, 3. Rufly, „Kritische Streiizüge” 0896) und „Francis Bacon und 
seine Nachfolger“ (2. Aufl, 1875), Dazu kommen seine Bidher über Lessing als 
Reformator der deutschen Litteratur (Minna von Barmhelm, Emilia Galotti, Nathan, 
4. Aull. 1805), über Schillers Jugend und Manderjahre in Selbsibekenninissen, über 
Schiller als Philosoph (2. Aufl), über Goeihes Casso, Gueihes Fausı (3. Aufl), Goethes 
Iphigenie, Shakespeares Hamlet (1895). 
Biographien 12 
Fischer, Paul David, Wirklicher Geheiner Rat, geboren am 2, Juni 1836 zu Berlin, 
sindierie aul den Universitäten Berlin und Bonn Rechtswissenschalt, promovierte 1359 
zum Dr. jur. an der Berliner lniversilät, wurde 1867 juristischer Hilfsarbeiter bei dem 
Generalpostamt in Berlin und moch im gleichen Jahre Oberpostral, 1870 Gehelmer 
PFosirat und vortragender Rat, 1875 Geheimer Oberposirat, 1830 Direktor im Reichs- 
poslamd, 1890 Wirklicher Gcheimer Rat mit dem Prädikat Exzeilenz, 1394 stell- 
verireiender Bevollmächiigter zum Bundesrat, 1895—97 Unterstaatssekrefär im Reichs- 
posiaml. Die zur Rebung der wirtschaftlichen Lage der Beamten getroffenen 
Wohllahrtseinrichtungen verdanken seiner Initiative und Flrsonge einen wesentlichen 
Leil Ihres Gedeihens. Er veröffentlichte: „Die Celegraphie und das Völkerrecht" (1876), 
„Aus Halien“ (1879), „Post und Celegraphie im Wellverkehr“ (1879), „Betrachtungen 
eines in Dewschland reisenden Deutschen“ (1805), „Die deutsche Post- und £ele- 
graphengeseizgebung“ (1895), „Heinrich 6. Stephan“ (1897). 
Firger, Arthur, Maler und Dichter, geboren am 4, Oktober 1346 In Delmenhorst, 
beirieb kitnstlerische Studien in Minden, Antwerpen, Paris und Rom und lebt seit 
1864 in Bremen, wo er ausser zahlreichen Privalhäusern viele Sflentliche Gebäude, 
z. B. den Ratskeller, Treppenhaus und Korridore der Börse, Vestibill des Schüitting u. 5. w., 
mil Wandgemälden schmülckte. Ferner finden sich umtangreiche Arbeiten von ihm in 
Hamburg (im Treppenhaus der Kunsthalle und im neuen Ralbause), in Meiningen 
(Festsaal auf Schloss Altenstein, grosse Galerie des herzogl. Schlosses), in Oldenburg 
(Festsaal im arsssherzegl, Schlosse), in Frankfurt, Leipzig, Berlin u. $. w., &r schrieb 
verschiedene Crauerspiele: „Die bexe", „Uon Gottes Gnaden“, „Die Rosen von Luburn”, 
„Jean Meslier“; ferner Gedichte: „Fahrendes Volk“, „Winternächte‘, „Reguien”. 
Flamm, Oswald, Schilibauer, geberen am 30. Juh 1861 zu Düsseldorf, 1802 Dozent an 
der Technischen Hochschule zu Eharlettenburg, 1897 ord. Prof. an derselben, seit 
1898 Mitglied des Cechnischen Prifungsamtes zu Berlin. 
Fleischer, Morltz, Agrikulturchemiker, geboren am 2. Januar 1843 in Eleve. studierte 
in Berlin und Greifswald Naturwlssenschaften, war 1872—75 erster FHssisieni am der 
landwirtschaltlichen Versuchsstalion in Weende bei Göltingen, wurde 1875 Leiter «er 
landwinschaftlichen Versuchsstalion des landw. Zeniralvereins ir Rbeinpreussen in 
Bonn, 1877 Dirigent der preussischen Moorversuchssfäation in Bremen, 1301 Prol. an 
der landwirkschaftlichen Böchschule in Berlin, Mitglied der Zentralmoorkommission 
und Kurator der Moorversuchsstafion in Bremen, seit 1898 Geh. Regierungsrat und 
verltagender Rat im Tinisterium für Landwirschaft, Domänen und Torsten. € 
schrieb u. a.: „Die Chätigkelt der Zentralmoorkommission“ (1832), „Berichte tiber die 
Chätigkeit der Moorversuchsstallen“ (1883, 1885, 1891) und „Die Corlsireu, ihre 
Berstellung und Lerwendung“ (1390). 
Flügae, Karl Georg, Aygieiniker, geboren am 9. Dezember 1847 zu Hannover, war 
praklischer Atzt in Nenndorf, wurde 1878 Privatdozent für Bygieine in Berlin, 1883 
ausserord. Prof. in Göttingen und Direktor des ersten Bygieinischen Instituts in Preussen 
und 1857 ord. Prof. und Direktor des Aygieinischen Insiituts in Breslau. Ti Koch 
giebt er seit 1886 die „Zeitschrift Ir Bygleine” herans. Schriften: „Eehrbuch der 
hygieinischen Untersuchungsmelhoden“ (1831), „Die Mikroorganismen“ (3. Aufl. 1806}, 
„Grundriss der Bygieine“ (4. Huf. 1897). 
Tore, August, Psychiater, geboren am 1. September 1848 zu Morges (Kanton Waadi), 
sindierte in Zürich und Wien Medizin, war 1873-78 Assistenzarzt von Guddens zu 
Münden, 1879-98 ord. Prof. der Psychiatrie an der Universität Zürich und seit 1879 
Direktor der Irrenheilansialt Burgbölzli daselbst. Mitherausgeber der „Iniernationalen 
Monatsschriit zur Bekämpfung der Crinksitten" und der „Zeitschritt für Bypnofismus“, 
Er schrieb: „Der Bypnolismus“ (3. Aufl. 1805), „Die Errichtung von Lrinkerasylen“ 
(1891) und mehrere himamatomische und entomoloaische Umtersuchungen (Fourmis 
de 1a Suisse 1874; Fourmis de Madagascar 1891; Gehirn und Seele 1894: die Bauben- 
regson des Behitnes 1877). Er stellte mit Bis zuerst (188687) die Neuronentheorie 
auf, führe den Aypnotismus als Lehrfah am der Hochschule Zürich ein, grilndete 
1889 die Crinkerheilstätte Ellikon a. Th., Kanton Zürich, führte. die Alkoholabstinenz 
in der irtenanstalt durch und sieht mit vw, Bunge an der Spitze der wissenschalllichen 
Antlalkohölbereegung in der Schweiz, 
Forster, Fr. Josef, Dr.. Physiolog und Aygieiniker, geboren am 6. April 1844 zu 
Ronnenborm in Bayern, im Feldzuge 1870-71 Bataillensarzt im 12. bayrischen Infanlerie- 
regimente, 1874 Privaldozent für Fygleine und 1877 Professor für Physloloaie in Miinchen, 
1878 Professor der Byaieine in Amsterdam, 1896 zu Strassburg, Mitglfed der Leopoldino- 
Farolinischen Akademie der Maturlorscher und der Akademie der Wissenschaften zu 
Amsterdam u. 5. w., beschälligte sich neben seinen Studien über Belzungs- und 
Ventilationsfragen, Über Boden- und Masserverhältnisse, vorzugsweise mit Unter 
suchungen auf dem Gebleie der Ernährung und der Bakteriologie und Bygielne der 
Nahrungsmittel. Er schrieb u a. „Bedeutung der Aschebeständteile in der Nahrung“, 
„Ernährungsgesetze und Kost des Menschen“, „Bygieine der Ernährung und Tahrungs- 
mittel” und ist Mitgründer und Mitherausgeber des „Archivs für Fygieine“. 
Förster, Herahard Rudolf, Geheimer Bergrat, geboren am 18. April 1840 in Hugusiis- 
burg, leitele 18065—67 die Paschhofschen Kupfergruben bel Orenburg und 1867—69 
die Mänichener Steinköhlenwerke. Nach einer bergmännischen Untersuchungsreise nach 
der Halbinsel Kola {ra er, zunächst als Revierheamier, in den sächsischen $taaisdienst. 
don 1871 an Direktor der Königlichen Steinkohlenwerke und won 1886 zugleich Hilfs- 
arbeiter im sächsischen Firanzministerlum. Seil 1808 daselbst vortragender Rat, 
Forrster, Wendellr, Philolog, geboren am 10. Februar 1844 in Wildschiitz bei Craulenau, 
sindierte 180165 in Königgrätz Theologie, 1865-67 in Wien klassische Philologie, 
war 1868-74 Gymmasialprofessor in Brünn und Wien, promovierte 1872 in lien, 
habilitierle sich 1874 für romanische Philologie in Wien, 1874-76 ausserord. Prol. zu 
Prag, 1876 daselbst ord. Prof, seit 1876 ord. Proi. in Bonn. Seine Faupiwerke sind 
die Ausgabe des alliranzösischen Dichters Ehretlen von Croyes (1834097 und die 
Husgaben von Aiol Niirabel, „Le chevalier as deus espees“. Die Mehrzahl der anderen 
kritischen Husgaben Foersters sind erschienen in den von Ihm aeleitelen Sammlungen 
„Altfranzösische Bibliothek" (1879-87) und „Romanische Bibliothek“ (1889— 99}. 
Jon besonderer Bedeutung wurden seine Untersuchungen Über die Artussage. 
Foerster, Wilhelm, Asitonom, geboren am 16. Dezeniber 1832 zu @rilnberg in Schlesien, 
5254 Schüler Argelanders in Bonn, 1855 2. Assistent der Berliner Sternwarte, 
1857 Privatdozent, 1500 1. Assistent, 1863 ausserord,. Proi. an der Iniversität, 1865 
Direktor der Sternwarte, 1868 zugleich Direktor der Normaleihungskommission des
	        

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