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Enzyklopädie der Rechtswissenschaft in systematischer Bearbeitung. Zweiter Band. (2)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Object: Das Goldene Buch des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1917
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich. Fünfundvierzigster Jahrgang. 1917.
Volume count:
45
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1917
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 21.
Volume count:
21
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
1. Zoll- und Steuerwesen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Ausführungsbestimmungen zum Kohlensteuergesetze.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

law

Title:
Kohlensteuer-Ausführungsbestimmungen.
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Appendix

Title:
Anlage. Bekanntmachung vom 14. Juni 1917.
Document type:
Periodical
Structure type:
Appendix

Contents

Table of contents

  • Das Goldene Buch des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.
  • Title page
  • Zum Eingang.
  • Das Ehrenkomitee des Goldenen Buches.
  • Das deutsche Staatswesen an der Jahrhundertwende.
  • Bild: "Seine Majestät Kaiser Wilhelm II".
  • Widmung von Seiner Majestät Kaiser Wilhelm II.
  • Regenten des Staatswesens.
  • Gemälde Ihrer Majestät die Kaiserin Auguste Viktoria.
  • Fortsetzung Regenten.
  • Das Staatswesen, die Staatsmänner und Parlamentarier.
  • Deutschlands Wehrstand.
  • Das deutsche Kolonialwesen.
  • Das staatliche Verkehrswesen: Die Post und Telegraphie, die Eisenbahn, die Wasserstrassen des Binnenlandes und der Kaiser-WIlhelmkanal.
  • Die deutsche Wissenschaft an der Jahrhundertwende.
  • Die Theologie im letzten Viertel des Jahrhunderts.
  • Die Philosophie und die Aesthetik.
  • Die Rechtswissenschaft, die Volkswirtschaftslehre und die Statistik.
  • Die Heilwissenschaften an der Jahrhundertwende.
  • Die deutsche Geschichtsschreibung, Kulturgeschichte und Archäologie.
  • Die Philologie, die Sprachforschung und die Litteraturgeschichte.
  • Erziehung und Unterricht.
  • Die Astronomie, die Physik, die Meteorologie und die Chemie.
  • Unser Wissen vom Erdball, und seinen Bewohnern.
  • Die Physiologie, Botanik und Zoologie.
  • Das Wirtschaftsleben des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.
  • Die berufliche und soziale Gliederung des Deutschen Volkes.
  • Die Landwirtschaft und die Forstwirtschaft.
  • Der Bergbau und das Hüttenwesen.
  • Die technischen Wissenschaften und ihre Meisterwerke.
  • Die Grossindustrie.
  • Schiffsbau und Schiffahrt.
  • Handel und Gewerbe.
  • Das deutsche Kunstgewerbe.
  • Die deutsche Kunst an der Jahrhundertwende.
  • Die bildenden Künste: Malerei, Bildhauerei, und Baukunst.
  • Die deutsche Dichtkunst.
  • Die deutsche Tonkunst.
  • Die Schauspielkunst.
  • Vollbilder zur Abteilung Kunst.
  • "Das Deutsche Meer", Gemälde von Andreas Achenbach. (Photographie)
  • "Das Mädchen am Strande", Oelstudie von Hans v. Bartels.
  • "Poesie und Malerei", Gemälde von Arnold Böcklin. (Photographie)
  • Eine Studie zum Gemälde: "Schuldig" von Ferdinand Brütt.
  • "Maria", Gemälde von Adolf Echtler.
  • "Am Wasser", Zeichnung von Wilhelm Feldmann.
  • "Genesung", Zeichnung von Walther Firle.
  • "Eine Holsteinische Viehweide", Zeichnung von Oskar Frenzel.
  • "Frühmorgen in der Rominter Heide", Gemälde von Richard Friese.
  • Zeichnung von Eduard Grützner.
  • "Die Katharinenkirche in Hamburg", Zeichnung von Peter Halm.
  • "Vor dem Gnadenbilde in Kevelaer", Gemälde von Arthur Kampf. (Photographie)
  • "Die Opferkerzen", Gemälde von Hermann Kaulbach. (Photographie)
  • "Christus im Olymp", Kolossalgemälde von Max Klinger.
  • "Eine Reiterattacke", Gemälde von Georg Koch.
  • "In der Kirche", Gemälde von Wilhelm Leibl.
  • Fürst Bismarck im 80. Lebensjahre", Gemälde von Franz . Lenbach. (Photographie)
  • "Der Philosoph", Zeichnung von Max Liebermann.
  • "Der deutsche Herold", Reiterstatur auf dem Reichstagsgebäude in Berlin von Rudolf Maison.
  • Ehrengabe der Königl. Akademie der Künste an Prof. Reinhold Begas. Originalzeichnung von Adolf v. Wenzel.
  • "Eine Fischerflottille", Gemälde von Hans Petersen. (Photogahie)
  • "Die Saga, den Weisheitsworten des Riesen Mimir lauschend", Monumentale Gruppe im Palazzo zu Rom von Hermann Prell.
  • "Unter den Arkaden in München", Zeichnung von Rene Reinicke.
  • "Eine Volksweise", Zeichnung von Fritz Simm.
  • "Am Allerseelentag", Gemälde von Franz Skarbina.
  • „Luzifer“, Gemälde von Franz Stuck.
  • „Mutter und Kind“, Gemälde von Hugo Vogel.
  • „1870. Ein Velarium“, Gemälde von Anton v. Werner.
  • Biographien. (alph. Reihenfolge)
  • Biographien - A
  • Biographien - B
  • Biographien - C
  • Biographien - D
  • Biographien - E
  • Biographien - F
  • Biographien - G
  • Biographien - H
  • Biographien - I
  • Biographien - J
  • Biographien - K
  • Biographien - L
  • Biographien - M
  • Biographien - N
  • Biographien - O
  • Biographien - P
  • Biographien - R
  • Biographien - S
  • Biographien - T
  • Biographien - U
  • Biographien - V
  • Biographien - W
  • Biographien - Z

Full text

Arılm, Johann Friedrich Bernd von, acboren anı 26. Mai 1850 zu Eriewen bei 
Schwedt, Worsitzender des Direkloriums der . Deutschen Landwirtschaltsgesellschaft, 
Ritterschalistat, Mitglied der Landwirtschaftskammer der Provinz Brandenburg, Mitglied 
des Königl, Preussischen Wasserausschusses und der Oderschillahrtskommission, Vorsteher 
der Eriewener Wassergenossenschall, diemie in der Kalserlichen Marine von 1867-76, 
übernahm 1877 das väterliche Gut Eriewen. v. Amim gehörte zu den ersten Mil 
gliedern der Deutschen Kandwirlschaffsgesellschäft und deren Gesamtausschuss. Er 
wurde im Jahre 1888 zum Vorsitzenden der Geräteabteilung gewähl, im Jahre 1891 
zum fitglied des Dirckiorlums und im Jahre 1892 zum Uorsiizenden desselben. 
Aruim, Graf Crangoit Hermann, Treikonservativer Politiker, geboren am 26. Juni 1839 
zu Merseburg, studiere 185062 Rechiswissenschalt zu Göttingen, Heidelberg und Berlin... 
war 1863 Relerendar bei der Regierung in Breslau, dann Legationssekrelär in St. Peilers- 
burg, Paris, Konstantinopel und Washington, Geschältsträger in Brüssel und Lissabon, 
1871 Sekretär bei den Friedensverhandlungen in Brüssel und Franklur a. IM, bis 1875 
im Auswärligen Ami als persönlicher $ekrelär des Reichskanzlers zu Berlin ihätio. Er 
machte die Teldzige 1804, 18606 und 1870—71 ats Diplomat und Ordonnanzoflizier im 
Hauptquartier des Prinzen Friedrich Karl mit, Selt 1887 ist er Mitglied des dewischen 
Reichstages. Er ist stellveriretender Präsident der Deutschen Kölenialgesellschaft und 
des Alfdeutschen Verbandes. Seinen Wohnsitz hal er in der von ihm erworbenen 
Herrschall Muskau. 
Arkold, Engelbert, Elekirotechniker, geboren am 7. März 1856 zu Schlierbach, Kanton 
Luzern, 1880 —91 Assistent für Maschinenbau und Dozent für Elektroischnik am 
Polytechnikum Riga, 1891--94 Ehefingenieur an der elehireiechnischen Abteilung der 
Nhaschinenlabrik Orrlikon, sel 1894 Professor und Direktor des elektrotechnischen 
Tasaltuts der technischen Bochschule zu Karlsruhe. Baupiwerke: „Die Ankerwichlungen 
und Ankerkonsiruklionen der Gleichsirondynamemaschinen“ 93. Aufl. 1896), „Konsiruk- 
lionstafeln fir den Dynamobau" (2. Aull, 1890). 
geboren am 30. Oklober 1339, trat 1853 in die Arınee und machte die Feldzüge 
von 1866 und 1870-71 mit, den leiztern als Adjulant des Generals vw. d. Tann. 
hieran war er zur Kriegsgeschichtlichen Abteilung des Grossen Generalstabes in 
Berlin kommandtert, kam dann zum Generalsiab der 2. bayrischen Division und 
wurde 1885 Ehef der Personalabteilung im Kriegsministerium. 18835 Kommandeur 
des I. bayrischen Infanierieregiments, 1889 der 7. Inlanteriebrigade, 1893 der 2. Division, 
seit b. Juni 1893 Kriegsminisier. 
Armanı, Richard Adolf, Meteoroing, geboren am 13. April 1845 in Magdeburg, 
1876 praklischer Arzi in Freienwalde a. O.. 1379 in Magdeburg, 1831 Begründer und 
Hörsteher der Wielterwarte der Magdeburgischen Zeitung und des Vereins Mir landwirt- 
sthaltliche Meiterkunde, 1885 Privatdozent für Meteorologie in Halle, 1836 wissen- 
schallliyer Oberbeamier und Abteilungsvorsieber im Kak Meieorologischen Institut 
in Berlin, Privasdozen In Berlin. Er erfand 1837 das Aspiralionspsychromelier, ver« 
anstalleie [E91 die wissenschaftlichen Ballonlahrten des „Deutschen Vereins zur Förderung 
der Lultschiffahn in Berlin“ umd ist Vorsteher des 1899 errichteten Aeronaulischen 
Übserparoriums des TMeleorologischen Insiiluls. 
Zeitschrift „Das Metter” und des 3. Bandes der „Fortschritte der Physik“; nit A. Berson 
der „iissenschaältlichen Luftfahrten“, 
Arenarins, Ferdinand, Dichter, geboren am 20. Dezember 1856 in Berlin, Herans- 
geber des „Kunsiwarts“, Tebt in Blasewilz bei Dresden; schrieb von Dichtungen: 
„Wandern und Werden” (1881), „Die Kinder von Wohlderi“ (1836), die Iyrisch- 
epische Dichlung „Lebel® 15803) und die Gedichisammlung „Stimmen und Bilder“ 
(1898). Alle Dichtungen von Avenarius zeichnen sich durch Krali und Wärne des 
Gemiüls ebensoschr als durch Gedankenreichlum aus. 
Bach, Karl, Maschineningenieur, geboren am 8. März 1847 zu Stollberg im sächs. 
Erzgebirge, ein Jahrzent in der Indusirie (Deuischland, Schweiz, England, Oesterreich) als 
Arbeiter, Ingenieur und Fabrikdirektor thätig. nahm am Feldzug 1870-71 teil und 
is1 seil 1878 ord. Prol. des Maschineningenieurwesens an der Lechnischen Kochschule 
Siuligart, seit 1802 Mitglied des Kuratoriums der Phys. - Cechnischen Reichsanstalt, 
Lilterarlsche Arbeiten: „Die Konstruktion der Seuerspritzen" (1383), „Versuche über 
Menhilbelastung und Ventikwidestand" (1884), „Die Wasserräder” (1880), „Versuche 
zur Klarstellung der Bewegung selbsuhätiger Pumpenventile* (1887), „Versuche iiber 
die Widersiandsfählgkeit ebener Platten“ (1896), „Lersuche über die Widersiandslähig- 
keil von Kesselwandungen“ (189397), „Elastizität und Tesiigkelt“ (1898), „Die 
Maschinenelemente*(1$99), „Abbandiungen und Berichte. Aus Anlass des zwanzig- 
jährigen Bestehens des Würltembergischen Bezirksvereins deutscher Ingenieure“ (1399). 
Bachım, Harl Toseph Emil, Parlamentarier (Zentrum), geboren am 22, September 
185$ in Köln, besuchte 1876— 80 die Universitäten Strassburg und Berlin, promovierte 
zum Dr. jur und wurde 1880 Referendar in Köln. Seil 1886 ist er Rechisarnıwall 
beim Oberlandesgericht daselbst, seit 1589 Milglied des deuischen Reichstages und des 
preusz. Hbgesrdneienhauses. Im Reichstag halle er das Teferat 1890 Hber den Entwurf 
eines Geseizes betr. die Gewerbegerichte; 1696 über das vierıe Buch (Familienrecht) des 
Bürgerlichen Gesetzbuches. 
Karyer, Adoif von, Chemiker, geboren am 31. Cktober 1835 zu Berlin, 1966 Privat. 
dezent in Berlin, 1866 ansserond, Prol., 186% Lehrer an der Kriegsakademie daselbst, 
1872 ord. Prof. in Strassburg, 1875 in München, 1885 geadelt, Baever ist der be. 
dewiendsie Förderer der chemischen Synthese In der Gegenwar. Er entdecke die 
Farbstofle Eoerulein und Gosin. Die künstliche Darstellung des Krapprois aus $tein- 
köblenieer (1565 durch Grache und Liebermann) und die Entdeckung des Bitter 
mandelölgritns (1877 durch Otte Fischer) gelang in dem von Baeyer geleiteten grossen 
Eaboratorium. 
Balst, Gottfried, Philolog, geboren am 2$. Februar 1853 zu Ulla in Ressen, nach 
längeren Biblisiheksreisen seit 1884 in Erlangen, 1890 Professor der romanischen 
sprachen in Freiburg |. B., hat in seinen romanischen Ueröffenilichungen möglichst 
enge Tühlung mit den benachbarlen philologischen Disziplinen und der Geschichte In 
weilestem Sinne gesucht, daneben besonders die spanische Sprache und Lilteraiur im 
„Gröberschen Grundriss" Seil 1887 und „Romanischen Jahresbericht” seit 1806 gepllegt- 
Ballesirem, Franz Gral von, Parlamentarier (Zentrum), geboren am 5. Seplember 1834 
Biographien 2 
Berausgeber der meleorolögischen 
bis 1871 im der Armee, wurde infolge eines Siurzes vom Pferde In Frankreich Ganz 
mvalide und erhielt im Dezember 1871 ale Major den Abschied. 1873 wurde er zum 
Geh. Kämmerer des Papstes ernanni, 1893 Ehrenbailli und Grosskreuz des Malteser: 
ordens. 1872-03 und wieder seit 1898 Mitglied des deutschen Reichstags, 1890— 93 
dessen erster Ülzepräsiden, 1893 Präsident, auch Mitglied des preuss. Abgeordneten- 
hauses (seit 1891), des schles. Provinziallandiages, der Kreistage von Gleiwilz und 
Zabrze und des wirtschalllichen Ausschusses, Majoratsherr auf Schloss Plawniowilz, hai 
seinen Wohnsidz im Winter zu Breslau. 
Ballln, Albert, geboren am 15. August 1857 zu Bambura, sel 1386 an der Ceilung 
der Hanıburg -Amerikalinie beteiligt, seit 1897 erster Direktor dieser Gesellschaft, 
welche sich inzwischen zur grössten Reederei «der Welt emporgeschwungen hal, und 
deren Folie, einen Raumgehalt von 460000 Brultstennen Überschreitend, die dentsche 
Kandelstlägae heute in alten Meeren würdig vertritt. 
Barnay, Ludwig, Schauspieler, geboren am I. Februar 1842 in Pest, spielte 1861 in 
seiner Ualersiadi, 1862 in Graz, 1863 in Mainz, 1864 In Prag, dann in Riga und 
wiederum in Mainz, 1867 am Stadttheater in Leipzig. 1868 am Roftheater zu Keimar. 
1870—75 war er Mitglied des Stadiiheaters zu Frankfluri a. M., 1875—80 des Stadl- 
theaters zu Aamburg und zugleich Schauspieldicektor daselbst, 1333 Mitbegrilnder und 
sozielär des „Deutschen Cheaters“ im Berlin, 1883 Gründer des Berliner Cheaters und 
bis 1894 dessen Leiter. Barmay begründete die Genossenschaft deutscher Bühnen- 
anaechöriger. Hauptrollen: Othello, Mark Anton, Dear, Hamlet, Kean, Wallenstein, Cell, 
Uriel Acosia, Holofernes, Essex, Graf Waldeinar, Richard Il. 
Bartels, Adalt, Schrifisteller. geboren am 15. November 1862 zu Wesselburen (Dith- 
marschen), studiere in Leipzig und ward 1886 Redakteur der „Didaskalia“ des „Frank- 
iurter Journals“. Seit 1895 lebt er als Schriltsteller in Weimar. Er veröffentlichte von 
poetischen Werken: „Gedichte“ (1880), „Dichterleben“ (dramatische Dichtungen, 1890), 
„Der dumme Leubel“ (salirisch-komisches Epos, 1895, 2. Aufl. 1899), die historischen 
Romane „Die Diihmarscher“ (1898) und „Dietrich Sebrandt* (1890); von Iitteratur- 
historisch-kritischen Kerken: „Die dewische Dichlung der Gegenwart“ (1897, 3. Aull, 1900}, 
„Gerhart Hauptmann“ (1897), „Klaus Grob" (1899), „Friedrich Hebbel" (Reclams 
Universalbibliothek) u. a. m. 
Bartels, Hans von, königl. Professor, Marine- und Sigurenmaler, geboren am 25. De- 
zember 1856 zu Ramburg, Schüler von Bardorff, Schweitzer und Oesterley, wohnt zeit 
1885 in München. Haupibitder: „Siurmilnt“ (Nationalgalerie zu Berlin), „Mondnacht 
an der Zuidersee" und „Volldampi voran“ iKöniol, Pinakothek zu München). 
„Sturm auf Bornheim“ Gm Besitz $r. Majestät des Kaisers), „Die Frau des Fischers“ 
(Rönigl. demäldegalerie zu Breslau). Bartels ist Ehrennifalied der Akadentte der bil. 
denden Künste zu München, ordentliches Mitglied der Akademie der Künste zu 
Berlin, Honorary mennber des Royal Institute of Painters in Water Zolours in London, 
iNembre bongraire der sorl&it royale beige des aquarellistes, Arti el amiciliae zu 
Anerdam und körrespondierendes Mitglied des Österreichischen Aquarellisienklubs 
zu Wien. 
Bassermann, Ernst, Rechisanwall und Stadtrat zu Mannheim, geboren am 26. Juli 
1554 zu Wolfach, 189398 Reichstagsabgeordneter lür den Wahlkreis Mannheim, seit 
1393 Mir Jena-Newstadt. Vorsitzender der nationalliberalen Fraktion des deutschen 
Reichstags. 
Bastian, Adolf, Eihnograph, geboren am 26. Juni 1826 zu Bremen, studiere die 
Rechiswissenschalt, dann Medizin und Thaturwissenschaflen, bereiste 1850657 Per, 
Westindien, Mexiko. Eallfornien, Ehina, Ostindien, die Euphrat-Cigrisländer, Syrien. 
Aegypten, das Kapland und Angola, 1861-65 Binterindien, Japan, £hina, die Mongolei 
und Sibirien, 1573 die Loangoküste, 1875-76 Südamerika, 1878—80 Persien, Indien, 
Australien. Ozeanien und Yucalan, 188991 den Kaukasus, Turkestan, Armenien, 
Uorderindien, Polynesien und Australien, 1806 Indonesien. Er habilitierte sich 1866 
als Privaldozent in Berlin, wurde dann hier ausserord. Prof. und Direktor des Museums 
Tür Völkerkunde. Mitbegründer der Anthropoloaischen Gesellschaft, der Alrikanischen 
Gesellschaft und der „Zeitschrift für Eihnolonie“ (1569), Baupiwerke: „Der Mensch 
int der Geschichie, zur Begründung einer psychölsgischen Weltanschauung” (1860), 
„Die Bölker des östlichen Asien“ (1866-71), „Das Beständige in den INenschenratsen“ 
(1563), „Eihnologische Forschungen” (1871-73), „Die deutsche Expedition an die 
Loangokäsie" (1874—75}, „Die Kulturländer des allen Amerika” (878 — 89), „Die 
heilige Sage der Polynesier“ (1881), „Der Völkergedanke im Aniban einer Wissenschaft 
von Menschen“ (1831), „Der Buddhismus in seiner Psychologie” (1882), „Allacmeine 
as) ot der Eihnelogie” K1884), „Zur [Lehre von den geographischen Proyinzen” 
1550} u. a. 
Baumbach, Rudolf, Dichter, geboren am 28, September 1840 zu Kranichfeld in 
sachsen-Meiningen, lebt zu Meiningen. Sein erstes Werk ist „Zialorog. Eine Alpen- 
sage” 11877, 59, Hull. 1808). Ferner sind zu nennen; „Cruggold. Erzählung aus dem 
17, Jahrbunden” (1878), die ebenso formvollendeten Als fischen Lieder eines fahren: 
den Brsellen” (1878), „Spielmannslieder“ (882), „Frau Bolde*, „Kaiser Max“ und 
andere Iyrische Sammlungen, Erzählungen, Märchen und gelungene Umdichtungen 
aller Schwänke. 
Baumeister, August, Dr. phil. Philolog und Pädagog. geboren am 24. April 1830 
in Hamburg, studierte in Göttingen und Erlangen, unternahm 1853—55 Reisen in 
Griechenland, Kleinasien, Hallen und Frankreich, war seit 1855 Gynmnasiallehrer in 
Dresden, Berlin, Elberleld, Ciberk, wurde 1868 Gyinnasialdirektor in Gera, 1870 in 
halberstadt, 1871 Regieruings- und Schulrat zu Strassburg i. €., 1879 Ministeriafrat 
daselbst und 1832 zur Disposition gestellt, nachdem er das höhere Schulwesen der 
Reichslande nach deuischem Muster eingerichiei hate. Seil 1882 lebt er zu München, 
haupiwerke: Ausgabe der „Batrachomyomashie“ (1852), kritische Ausgabe der „Eymni 
Homerici” (1800), „Kopographlsche Skizze der Insel Euboea” (1804), „Bilder aus 
Hriechenlands Rellgion und Kunst“ (1865), „Bilderhelle aus dem griechischen und 
ronischen Altertum Tr Schüler“ (1889), ein Auszug aus den von Ihm mit Arnold u.a. 
herausgegebenen „Demkmälern des klassischen Altertums" (1884—88}, Berausgeber 
und Mitarbeiter des „Bandbucdhs der Erziehungs und Unterrichtsiehre für höbere 
Schulen” 80498). | 
hanmeister, Berahand, Schauspieler und Regisseur am RBolburgiheater in Wien, ac- 
boren am 28. Sepiember 1827 in Posen, betrat die Bühne zum erstenmal in Schwerin, 
Mecklenburg, als Ehorist, kam dann nach Pommern zu einer reisenden Gesellschaft,
	        

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