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Die Hohenzollern und ihr Werk.

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

Inhaltsverzeichnis: Die Hohenzollern und ihr Werk.

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
cbl
Titel:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Erscheinungsort:
Berlin
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1873
1918
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch
Weitere Titel:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
cbl_1918
Titel:
Zentralblatt für das Deutsche Reich. Sechsundvierzigster Jahrgang. 1918.
Bandzählung:
46
Herausgeber:
Carl Heymanns Verlag
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1918
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

law_gazette

Titel:
Stück Nr. 3.
Bandzählung:
3
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law_gazette

Kapitel

Titel:
2. Zoll- und Steuerwesen.
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel

law

Titel:
Ansehung von Gemeinden als ein Ort im Sinne des § 3 Abs. 1 Nr. 5 des Gesetzes über die Besteuerung des Personen- und Güterverkehrs.
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Hohenzollern und ihr Werk.
  • Titelseite
  • Alle Rechte vorbehalten. Copyright.
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • I. Das Haus Hohenzollern.
  • Die Hohenzollern und der preußische Staat.
  • Der Urstamm und die Vorfahren des preußischen Königshauses.
  • Genealogische Ausblicke.
  • Die Burggrafen von Nürnberg.
  • II. Die Mark Brandenburg vor den Hohenzollern.
  • Askanier -- Wittelsbacher -- Luxemburger.
  • Verfassung und Verwaltung.
  • III. Die Wiederherstellung des brandenburgischen Landesstaats durch die Hohenzollern (1412--1499).
  • Die allgemeine Lage im 15. Jahrhundert.
  • Kurfürst Friedrich I. (1415--1440).
  • Kurfürst Friedrich II. (1440--1470).
  • Albrecht Achilles (Kurfürst 1470--1486).
  • Kurfürst Johann (1486--1499).
  • IV. Das Jahrhundert der Reformation (1499--1598).
  • [Allgemeine Bewegungen und Verhältnisse.]
  • Kurfürst Joachim I. (1499--1535) und Kardinal Albrecht.
  • Kurfürst Joachim II. (1535--1571) und Hans von Küstrin (1530--1571).
  • Kurfürst Johann Georg (1571--1598).
  • Hof- und Landesverwaltung im 16. Jahrhundert..
  • V. Die neuen Erwerbungen und der Dreißigjährige Krieg (1598--1648).
  • Allgemeiner Charakter des Zeitalters von 1598---1648. -- Luthertum und Calvinismus.
  • Kurfürst Joachim Friedrich (1598--1608).
  • Kurfürst Johann Sigismund (1608--1619).
  • Kurfürst Georg Wilhelm (1619--1640).
  • Kurfürst Friedrich Wilhelm (bis zum Westfälischen Frieden 1640--1648).
  • VI. Die Begründung des brandenburgisch-preußischen Gesamtstaates (1648--1688).
  • Die Erhebung Brandenburgs zu einer selbständigen Macht (1648--1660).
  • Der Aufbau des Gesamtstaates (1648--1688).
  • Im Kampfe mit Ludwig XIV.
  • Im Bunde mit Ludwig XIV.
  • Seemachtspläne.
  • Die Umkehr der brandenburgischen Politik und der Ausgang des Großen Kurfürsten (1684--1688).
  • VII. Die Erwerbung der Königskrone und der Ausbau des militärischen Großstaats (1688--1740).
  • Staat und Hof des ersten Königs.
  • Im spanischen Erbfolgekriege und im nordischen Kriege.
  • Der Militär- und Beamtenstaat Friedrich Wilhelms I.
  • Die auswärtige Politik von 1720 bis 1740 und der Ausgang Friedrich Wilhelms I.
  • VIII. Die Erhebung Preußens zur Großmacht. 1740--1786.
  • Der Regierungsantritt Friedrichs II. und die beiden ersten schlesischen Kriege.
  • Friedenszeit von 1746--1756.
  • Der siebenjährige Krieg.
  • Retablissement und Wirtschaftspolitik seit 1763.
  • Die Erwerbung Westpreußens und die Handelspolitik.
  • Der bayerische Erbfolgekrieg und der Fürstenbund.
  • Die Carmersche Justizreform. Der „alte Fritz".
  • IX. Umsturz und Wiederaufbau (1786--1840).
  • Charakter des Zeitalters von 1786 bis 1840.
  • Innere Zustände und Regierungstendenzen unter Friedrich Wilhelm II.
  • Politik und Krieg unter Friedrich Wilhelm II.
  • Die Anfänge Friedrich Wilhelms III. und der Zusammenbruch.
  • Die Reformen und die Vorbereitung der Erhebung.
  • Die Befreiungskriege (1813--1815).
  • Abschluß der Reformen und Stillstand (1815--1840).
  • X. Der Verfassungsstaat und die deutsche Frage (1840--1859).
  • Verfassungsexperimente (1840--1847)..
  • Persönlichkeit und Regierungsabsichten Friedrich Wilhelms IV. -- Seine Ratgeber.
  • Die ersten Regierungshandlungen. -- Haltung gegenüber Katholiken und Polen.
  • Die politische Krisis von 1840. -- Die Verfassungsfrage. -- Die Vereinigten Ausschüsse.
  • Die Opposition in der politischen Literatur.
  • Verfassungspläne des Königs. -- Das Februarpatent von 1847 und der erste Vereinigte Landtag.
  • Politische Erregung im Lande, wirtschaftlich-soziale Mißstände.
  • Die Revolution (1848--1849).
  • Der preußische Unionsversuch und die Wiederherstellung des Deutschen Bundes.
  • Die inneren Zustände Preußens seit 1850 und der Ausgang Friedrich Wilhelms IV.
  • XI. Die Begründung des Deutschen Reiches (1859--1871).
  • Die neue Ära und die Heeresreform.
  • Die deutsche Frage und die Krisis im Zollverein.
  • Der Verfassungskonflikt und das Ministerium Bismarck.
  • Der Frankfurter Fürstentag und die Herstellung des Einvernehmens mit Österreich.
  • Die polnische und die schleswig-holsteinsche Frage.
  • Der Verfassungskonflikt auf dem Höhepunkt.
  • Der dänische Krieg.
  • Die Konvention von Gastein und der Bruch mit Österreich.
  • Der Krieg von 1866.
  • Die Begründung des Norddeutschen Bundes.
  • Der deutsch-französische Krieg und die Begründung des Reiches.
  • XII. Im neuen Reich (1871--1888).
  • Die auswärtige Politik seit 1871.
  • Die Krisis von 1875.
  • Der Berliner Kongreß. -- Die Entstehung des Dreibundes. -- Der Rückversicherungsvertrag mit Rußland.
  • Kolonialpolitik.
  • Die Krisis von 1887.
  • Der Ausbau der Reichsverfassung. Reichsgesetzgebung bis 1878. -- Gründerzeit und Krach.
  • Preußische Verwaltungsreform, Ausbau der Selbstverwaltung.
  • Entstehung des Kulturkampfes.
  • Der Kulturkampf bis 1878.
  • Der Kampf gegen die Sozialdemokratie.
  • Die Vorbereitung des wirtschaftlichen Umschwunges von 1878.
  • Die Steuer- und Wirtschaftsreform.
  • Sozialistengesetz. -- Abbruch des Kulturkampfes.
  • Bedeutung des Umschwunges seit 1878. -- Die sozialpolitische Gesetzgebung.
  • Innere Kolonisation und Polenpolitik. -- Septennat und Kartell 1887..
  • Die neue Verwaltungsorganisation in Preußen.
  • Kulturbestrebungen.
  • Persönlichkeit Kaiser Wilhelms. -- Seine Größe.
  • Schlußwort.
  • Personenverzeichnis.

Volltext

Persönlichkeit und Regierungsabsichten Friedrich Wilhelms IV. 517 
die Dinge nicht unmittelbar in ihrer einfachen Realität, sondern immer nur 
durch ein ideologisches Medium hindurch. Er war voll Geist und Geschmack in 
Kunst und Wissenschaft, bekannt als Freund und Förderer von Gelehrten und 
Künstlern, ausgezeichnet durch schwungvolle Beredsamkeit wie durch schlag- 
fertigen Witz. Aber die Kehrseite dieser reichen Begabung war nicht bloß der 
Mangel an nüchternem Wirklichkeitssinn, sondern auch an jener Stetigkeit und 
Festigkeit des Willens und jener nie versagenden Entschlußkraft, die doch in 
erster Linie die Erfordernisse des Regentenberufs sind. In seinem Wesen war 
etwas ÜUberschwengliches und Sprunghaftes; seine Stimmung schwankte häufig 
zwischen Extremen. Er konnte von berückender Güte und Liebenswürdigkeit 
sein und dann wieder von leidenschaftlicher Heftigkeit bis zum Jähzorn. Im 
persönlichen Verkehr gab er sich oft ganz ungezwungen, als witziger, unter- 
haltender Gesellschafter; steifere Naturen vermißten dann wohl in seiner Haltung 
die königliche Würde. Aber im Grunde hatte er doch ein überaus hochgespanntes 
Gefühl von der Würde und Hoheit seiner Stellung. Er glaubte fest an das 
göttliche Recht und die göttliche Weihe des fürstlichen Berufs; er war ein 
Legitimist von wahrhaft mystischer Tiefe; er glaubte, daß Gott den Fürsten eine 
ganz besondere Erleuchtung zuteil werden lasse. In dieser Uberzeugung wurzelte 
auch seine Hartnäckigkeit in den politischen Grundsätzen, trotz allen Schwankens 
in Plänen und Meinungen. Er war ein Kind der Restauration, ein Auhänger 
der Hallerschen Staatslehre, die er freilich mit religiösem Gefühl durchdringen 
und dadurch veredeln und läutern wollte. Sein Staatsidcal trug die unver- 
kennbaren Züge der Romantik; er schwärmte für die „alte teutsche Verfassung“ 
mit ihren organisch erwachsenen Institutionen und Standesunterschieden, mit 
dem patriarchalischen Prinzip der Treue und des Vertrauens zwischen Fürst und 
Untertanen; er wollte nichts wissen von den Doktrinen des Naturrechts, auf die 
sich damals der Liberalismus hauptsächlich gründete; er sprach wohl wegwerfend 
von dem „NRacker von Staat“ und hörte lieber von König und Untertanen, von 
Land und Leuten reden. Für Deutschland und deutsches Wesen hat er immer 
ein offenes und begeistertes Herz gehabt; aber eine preußische Machtpolitik in 
dem Sinne, die Führung in Deutschland zu übernehmen unter Verdrängung 
OÖsterreichs, lag ihm fern. Sein deutscher Gedanke war großdeutsch und ist es 
im Grunde immer geblieben. Ein deutsches Reich ohne das Erzhaus, ohne Tirol 
und Triest erschien seinem historisch-romantischen Sinn als eine Unmöglichkeit, 
als ein „Gesicht ohne Nase“; sein Ehrgeiz ging ursprünglich nur dahin, daß der 
König von Preußen der Reichserzfeldherr unter dem österreichischen Kaiser 
werden sollte. Die Ergänzung zu diesem mittelalterlichen Bilde Dentschlands, 
das ihm in glühender Farbenpracht vorschwebte, war eine ständische Verfassung 
im Innern, namentlich auch in seinem eigenen preußischen Staate; und die sollte 
an die unter seiner Agide zustande gekommene provinzialständische Ordnung von 
1823 anknüpfen. Das Denken und Wollen des Königs war durchweg religiös 
und kirchlich gefärbt. Er war ein guter Protestant von tiefer, innerlicher 
Frömmigkeit; aber auch die Einrichtungen seiner evangelischen Landeskirche, 
die ihm ebenso sehr am Herzen lag wie der Staat, hätte er gern mit allerlei 
romantischem Zierat verbrämt, wie er denn an eine Wiederherstellung der 
bischöflichen Verfassung gedacht hat. Über all diesen Plänen und Entwürfen 
aber schwebte die Idee einer universalen Organisation des öffentlichen Lebens
	        

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