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Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

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Bibliografische Daten

fullscreen: Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
cbl
Titel:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Erscheinungsort:
Berlin
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1873
1918
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch
Weitere Titel:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
cbl_1918
Titel:
Zentralblatt für das Deutsche Reich. Sechsundvierzigster Jahrgang. 1918.
Bandzählung:
46
Herausgeber:
Carl Heymanns Verlag
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1918
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

law_gazette

Titel:
Stück Nr. 25.
Bandzählung:
25
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law_gazette

Kapitel

Titel:
1. Handels- und Gewerbewesen.
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel

law

Titel:
Abänderung der Ausführungsbestimmungen zur Verordnung über Kalkstickstoff.
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law

Volltext

458 Füntftes Buch. I: Heinrich in der Verbannung. Friedrichs letzte Taten. 
gerischen Leben am Hofe seines Schwiegervaters. Er kürzte sich die Lange- 
weile, indem er mit Zustimmung des Königs eine Wallfahrt nach dem be- 
rühmten Heiligtum San Jago di Compostella in Galizien unter- 
nahm'). Seine Gemahlin Mathilde aber blieb unter dem Schutze ihres 
Vaters bei diesem zu Argenton in Berry zurück“"). Hier war es, wo sie der 
Dichter Bertrand de Borne kennen lernte, ein Ritter „zugleich ein Sänger 
und ein Held“, ein Mann voll Feuerund Beweglichkeit, ein politischer Agitator, 
ein Kriegsmann, den das Getön der Schwerter und Lanzen auf Schild und 
Harnisch, das Feuer der lodernden Dörfer, der Jammerruf der Verwundeten 
und das Kriegsgeschrei der Sieger begeisterten. Er ist das rechte Bild eines 
Troubadours, aber von der strengeren und reineren Art, dem die Liebes- 
tändeleien nur Beweise der Galanterie und Gelegenheiten zum Bewähren 
seiner Geisteskräfte waren. Er also lernte Mathilde im Lager ihres Bruders 
Richard kennen. Es war an einem Sonntage; die Stunde des Mahles war ge- 
kommen, aber aus Mangel an Vorräten mußte man fasten. Der Troubadour 
hatte die Herzogin an demselben Morgen gesehen, sie hatte sich ihm freund- 
lich und gütig gezeigt, und Bertrand wollte die Gesellschaft für die er- 
zwungene Enthaltsamkeit entschädigen, indem er die Herzogin unter dem 
Namen „Helena“ in zwei Gesängen pries, deren einer unstreitig der schönste 
ist, zu dem er sich je begeistert“). 
Ende 1182 Schon um die Weihnachtszeit war Heinrich von seiner Reise zurückgekehrt 
und wohnte nebst seiner Gemahlin dem großen Reichstage bei, den der 
König, um seine französischen Großen stets um sich zu haben und dadurch 
im Zaume zu halten, zu Caen an der Nordküste der Normandie abhielt. Es 
war eine glänzende Versammlung, die hier stattfand. Außer dem Könige, 
Heinrich dem Löwen und Mathilde waren die Prinzen Heinrich — der prä- 
sumtive Kronerbe —, Richard, Graf von Poitou — später als König Löwen- 
herz geheißen — und Gottfried erschienen, ferner die Erzbischöfe von Canter- 
1183 bury und Dublin und viele sonstige Grafen und Barone, mehr als tausend 
Ritterf). Aber trotz dieses glänzenden Scheines war es eine traurige Zeit 
für Heinrich II., in der er den Besuch seines Schwiegersohnes erhalten hatte. 
Seine eigenen Söhne stritten untereinander und mit ihrem gerade nicht 
charakterstarken Vater auf das heftigste. — Dem Herzoge dagegen schien um 
diese Zeit eine neue Hoffnung zu winken, daß die Zeit seiner Verbannung 
abgekürzt werde und er vielleicht einen Teil von dem vielen wieder zurück- 
  
%) Benedictus Petroburgensis ap. Bouquet, Recueil des historiens des Gaules et 
de la France. XVII, p. 451. — Weshalb Prutz (G. H. d. L., S. 353) diese Reise in 
das Jahr 1183 setzt, da sie doch B. P. ausdrücklich unter dem Jahre 1182 anführt, 
ist mir unverständlich. 
“#% Praegnans sagt Bened. Petrob. I. c., indeß kann sich dieses erst auf das folgende 
Jahr beziehen, da sie nicht früher als im Jahre 1184 ihren jüngsten Sohn gebar. 
*%#) Dietz, Leben und Werke der Troubadours, frz. Übers., S. 345—349. 
+) Benedict. Petrob. I. C — Rob. de Monte, p. 533. — Die Quellen setzen, nach der 
Sitte ihrer Zeit, das Jahr mit Weihnachten zu beginnen, den Reichstag auf den 
Weihnachten 1183.
	        

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