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Die Verfassungsurkunde für den Preußischen Staat. Erster Band: Einleitung. Die Titel. Vom Staatsgebiete und Von den Rechten der Preußen. (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Die Verfassungsurkunde für den Preußischen Staat. Erster Band: Einleitung. Die Titel. Vom Staatsgebiete und Von den Rechten der Preußen. (1)

Multivolume work

Persistent identifier:
cosack_lehrbuch_bgb
Title:
Lehrbuch des Deutschen bürgerlichen Rechts.
Author:
Cosack, Konrad
Place of publication:
Jena
Document type:
Multivolume work
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
cosack_lehrbuch_bgb_1912_zweiter_band
Title:
Lehrbuch des Deutschen bürgerlichen Rechts. Zweiter Band. Das Sachenrecht. - Das Recht der Wertpapiere. - Das Gemeinschaftsrecht. - Das Recht der juristischen Personen. - Das Familienrecht. - Das Erbrecht.
Author:
Cosack, Konrad
Volume count:
2
Publisher:
Gustav Fischer
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1912
Edition title:
Fünfte vollständig umgearbeitete Auflage.
Scope:
1005 Seiten
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Drittes Buch. Das Sachenrecht.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Vierter Abschnitt. Das Erbbaurecht und die Dienstbarkeiten.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
II. Die Grunddienstbarkeiten.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Die Verfassungsurkunde für den Preußischen Staat.
  • Die Verfassungsurkunde für den Preußischen Staat. Erster Band: Einleitung. Die Titel. Vom Staatsgebiete und Von den Rechten der Preußen. (1)
  • Title page
  • Meinem Freunde Erich Marcks.
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • Index
  • Introduction
  • Kommentar zu der Verfassungsurkunde vom 31. Januar 1850. Die Eingangsformel.
  • Titel I. Vom Staatsgebiete.
  • Titel II. Von den Rechten der Preußen.
  • Die Rechte der Preußen
  • Artikel 3.
  • Artikel 4.
  • Artikel 5.
  • Artikel 6.
  • Artikel 7.
  • Artikel 8.
  • Artikel 9.
  • Artikel 10.
  • Artikel 11.
  • Artikel 12.
  • Artikel 13.
  • Artikel 14.
  • Artikel 15.
  • 1. Entstehungsgeschichte, Deklaration und Aufhebung des Artikels 15.
  • 2. Die Bedeutung des Artikels im Allgemeinen.
  • 3. Gesetzkraft des Artikels 15.
  • 4. Das Recht der Religionsgesellschaftenauf selbständige Ordnung und Verwaltung ihrer Angelegenheiten.
  • 5. Die degoratorische Wirkung des Art. 15.
  • 6. Art. 15 als Garantie.
  • Artikel 16.
  • Artikel 17.
  • Artikel 18.
  • Artikel 19.
  • Die Verfassungsartikel über das Unterrichtswesen (Art. 20-26).
  • Artikel 27.
  • Artikel 28.
  • Artikel 29.
  • Artikel 30.
  • Artikel 31.
  • Artikel 32.
  • Artikel 33.
    Artikel 33.
  • Artikel 34.
  • Artikel 35.
  • Artikel 36.
  • Artikel 37.
  • Artikel 38.
  • Artikel 39.
  • Artikel 40.
  • Artikel 41.
  • Artikel 42.
  • Erster Anhang. (Zu Seite 36 ff.) Erster Entwurf (Urentwurf) der preußischen Verfassungsurkunde, dem König vom Staatsministerium vorgelegt mit Bericht vom 15. Mai 1848. Mit den Bemerkungen König Friedrich Wilhelms IV.
  • Zweiter Anhang. Die Texte der Regierungsvorlage vom 20. Mai 1848, des Kommissions-Entwurfs der Nationalversammlung, der oktroyierten Verfassung und der Verfassungsurkunde vom 31. Januar 1850.
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Full text

304 Artikel 15. Dreifache Wirkung des Artikels. 
nicht Gegenwartsrecht) von der Rechtsprechung beurteilt; namentlich 
dem O gilt er durchaus als anwendbares Recht: val. Entsch. 8 395, 
396, 19 431, 432, 436 ff., 20 455. Mit demselben Recht wie dem 
Art. 15 könnte und müßte man auch den mit ihm eng zusammenge- 
hörigen Art. 16 und 18 die aktuelle, insbesondere derogatorische Wirk- 
samkeit absprechen, was bisher noch niemand getan hat. 
Die Wirkung des Artikels ist eine dreifache. Er wirkt rechtsbe- 
gründend, rechtsaufhebend und gewährleistend. Er begründet die Freiheit 
der Kirche vom Staat, das Recht der Kirchen und aller andern Reli- 
gionsgesellschaften auf selbständige Ordnung und Verwaltung ihrer An- 
gelegenheiten. Er hebt alle Rechtssätze und Staatshoheitsrechte auf, 
welche mit dieser Freiheit unverträglich sind. Er gewährleistet den 
Religionsgesellschaften im Rahmen der von ihnen erworbenen und zu 
erwerbenden Rechte den Besitz und Genuß der für ihre Kultus-, Unter- 
richts- und Wohltätigkeitszwecke bestimmten Anstalten, Stiftungen und 
Fonds. Diese dreifach verschiedene Bedeutung des Artikels ist einer 
genaueren Betrachtung zu unterziehen und dabei zu fragen, wie die 
Aufhebung des Artikels in jeder der drei Richtungen gewirkt hat. 
4. Das Recht der Religionsgesellschaften auf selbständige Ord- 
nung und Berwaltung ihrer Angelegenheiten. — Gibt Art. 12 den 
Religionsgesellschaften die Freiheit des Entstehens (vgl S. 197 ff.), so 
gewährt ihnen Art. 15 die Freiheit des Lebens und der Tätigkeit: das 
Selbstbestimmungsrecht. Freiheit heißt hier, wie oben (S. 300 ff.) ein- 
gehend dargelegt, Freiheit vom Staat. Und damit ist wieder ein 
Doppeltes gesagt: erstens Verschiedenheit von Kirche und Staat, zweitens 
Aufhören der Verwaltung der Kirche durch den Staat. 
I. Der Staat erkennt in der „Kirche“, — richtiger: in allen 
bestehenden und künftig, auf Grund der Vereinigungsfreiheit des 
Art. 12 neu sich bildenden Religionsgesellschaften selbständige, d. h. 
von ihm, dem Staate, im Willen wie im Wirkungskreise verschiedene 
Gemeinwesen an. Die „Angelegenheiten“ einer jeden Religionsgesell- 
schaft sind „ihre“ Angelegenheiten, der sie „ordnende und ver- 
waltende“ Wille ist ihr Wille, d. h. — unbesehen, welche juristischen 
und natürlichen Personen als Subjekte und Träger dieses Willens er- 
scheinen mögen (s. darüber unten S. 311ff.) — nicht Staatswille, sondern 
ein von der Staatsgewalt verschiedener Wille. 
II. Der Staat verzichtet im Art. 15 darauf, die Kirche als Staats- 
anstalt, die kirchlichen Angelegenheiten als Staatsangelegenheiten zu 
betrachten, oder sie so zu behandeln, als wären sie solche. Die Reli- 
gionsgesellschaft ist für den Staat nicht ein Stück von ihm, sondern
	        

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