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Die Reichsverfassungsurkunde vom 16. April 1871.

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Die Reichsverfassungsurkunde vom 16. April 1871.

Multivolume work

Persistent identifier:
fleischmann_woerterbuch
Title:
Wörterbuch des Deutschen Staats- und Verwaltungsrechts.
Author:
Fleischmann, Max
Place of publication:
Tübingen
Document type:
Multivolume work
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
fleischmann_woerterbuch_001
Title:
Wörterbuch des Deutschen Staats- und Verwaltungsrechts. Erster Band. A bis F.
Author:
Fleischmann, Max
Volume count:
1
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
J. C. B. Mohr
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1911
Edition title:
Zweite, völlig neu gearbeitete und erweiterte, Auflage.
Scope:
883 Seiten
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Index

Title:
Register B.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Index

Chapter

Title:
Berufsgenossenschaft. siehe Unfallversicherung.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Die Reichsverfassungsurkunde vom 16. April 1871.
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhalts-Uebersicht
  • Erste Abteilung.
  • Grundzüge des Verfassungsrechts des Deutschen Reichs
  • Zweite Abteilung.
  • Promulgationsgesetz, Reichsverfassung und Anhang.
  • A.
  • B.
  • Verfassungsurkunde des Deutschen Reichs.
  • I. Bundesgebiet.
  • II. Reichsgesetzgebung.
  • III. Bundesrath.
  • IV. Präsidium.
  • V. Reichstag.
  • VI. Zoll- und Handelswesen.
  • VII. Eisenbahnwesen.
  • VIII. Post- und Telegraphenwesen.
  • IX. Marine und Schiffahrt.
  • X. Konsulatwesen.
  • XI. Reichs-Kriegswesen.
  • XII. Reichsfinanzen.
  • XIII. Schlichtung von Streitigkeiten und Strafbestimmungen.
  • XIV. Allgemeine Bestimmung.
  • Anhang zur Zweiten Abteilung
  • Dritte Abtheilung.
  • I. Abschnitt.
  • II. Abschnitt.
  • Anhang zum II. Abschnitt.
  • III. Abschnitt.
  • Anhang zum III. Abschnitt.
  • IV. Abschnitt.
  • V. Abschnitt.
  • Anhang zum V. Abschnitt
  • Alphabetisches Register.
  • A.
  • B.
  • C.
  • D.
  • E.
  • F.
  • G.
  • H.
  • I.
  • K.
  • L.
  • M.
  • N.
  • O.
  • P.
  • Q.
  • R.
  • S.
  • T.
  • U.
  • V.
  • W.
  • Z.
  • Verlagshinweise

Full text

Gesetz, betreffend die Verfassung des deutschen Reichs. Art. 78. 163 
Bundesstaates zu beurtheilende Beschwerden über verweigerte oder 
gehemmte Rechtspflege anzunehmen, und darauf die gerichtliche 
Hülfe bei der Bundesregierung, die zu der Beschwerde Anlaß ge- 
geben hat, zu bewirken. 
XIV. Allgemeine Bestimmung. 
Art. 78.¹) 
Veränderungen der Verfassung erfolgen im Wege der Gesetz- 
gebung. Sie gelten als abgelehnt, wenn sie im Bundesrathe 
14 Stimmen ²) gegen sich haben. 
Diejenigen Vorschriften der Reichsverfassung, durch welche be- 
stimmte Rechtes ³) einzelner Bundesslaaten in deren Verhältniß zur 
Gesammtheit festgestellt sind, können nur mit Zustimmung ⁴) des 
berechtigten Bundesstaates abgeändert werden. 
1. Der mit Art. 78 der Reichsverfassung korrespondirende Art. 78 
der norddeutschen Bundesverfassung forderte für Verfassungsänderungen 
eine Mehrheit von zwei Dritteln der im Bundesrathe vertretenen Stimmen. 
Hienach war Preußen mit Rücksicht auf das Verhältniß der preußischen 
Stimmen zur Gesammtzahl der im Bundesrathe des norddeutschen 
Bundes vertretenen Stimmen im Besitze eines absoluten Veto's gegen 
Verfassungsänderungen. 
Dieses Veto wäre, wenn man den Art. 78 der norddeutschen 
Bundesverfassung nach dem Beitritte der sämmtlichen süddeutschen Staaten 
unverändert gelassen hätte, hinweggefallen, während es nach der neueren 
Fassung aufrecht bleibt. cf. die Aeußerung des Präsidenten des Bundes- 
kanzleramtes in den Reichs atages bungen vom 7. und 8. Dezember 1870 
(Sten. Ber. S. 129 und 1 
Der Absatz II des Art. 78 der Reichsverfassung war in der nord- 
deutschen Bundesverfassung nicht enthalten. Ueber die Bedeutung dieses 
Absatzes vergleiche die Debatte in der Sitzung  des deutschen Reichstags 
vom 4. April 1871 (Sten. Ver. S. 159 ff.). 
2. Die Frage, ob die Zustimmung zu einer nach Art. 78 Abs. I 
zu behandelnden Verfassungsänderung von den Landesregierungen in eigener 
Competenz erklärt werden könne, oder ob hiezu eine Ermächtigung der 
gesetzgebenden Faktoren nothwendig sei, ist nach dem Landesrechte der 
Einzelstaaten zu beurtheilen. So lange in einem Staate kein Gesetz 
besteht, worin die Nothwendigkeit einer derartigen Ermächtigung ausge- 
sprochen ist, dürfte die Kompetenz der Landesregierungen zur Abgabe der 
fraglichen Erklärung nicht zu bezweiseln sein, und zvar um so minder, 
11*
	        

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