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Der Preußische Staat.

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Bibliographic data

fullscreen: Der Preußische Staat.

Monograph

Persistent identifier:
jacobson_preussischer_staat_1854
Title:
Der Preußische Staat.
Author:
Jacobson, Hermann Ludwig
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Otto Wigand.
Document type:
Monograph
Collection:
preussen
Publication year:
1854
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Die wichtigeren Rechtsinstitute des preußischen Rechtes.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Erbzinsrecht.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Der Preußische Staat.
  • Title page
  • Blank page
  • Uebersicht des Inhaltes.
  • Introduction
  • Geschichte der Bildung des preußischen Staates.
  • Uebersicht der preußischen Gesetzgebung.
  • Allgemeine Landesgesetzgebung.
  • Provinzial-Gesetzgebung.
  • Die Verfassung des preußischen Staates.
  • Die königlichen Hausgesetze.
  • Der König und das königliche Haus.
  • Die Stände.
  • Rechte der Preußen und die Standesverschiedenheit überhaupt.
  • Der Adel.
  • Rittergutsbesitzer.
  • Der Bürgerstand.
  • Der Bauernstand.
  • Der Beamtenstand.
  • Die ständische Verfassung.
  • Einleitung.
  • Die Kammern.
  • Die Provinzialvertretung.
  • Die Communallandstände.
  • Die Bezirke und Bezirkscommissionen.
  • Die Kreisstände.
  • Die Gemeinden.
  • Die Innungen.
  • Die Verwaltung des preußischen Staates.
  • A. Centralbehörden.
  • B. Provinzialbehörden.
  • C. Die Verwaltung der kirchlichen und Unterrichtsangelegenheiten.
  • Die wichtigeren Rechtsinstitute des preußischen Rechtes.
  • Insbesondere von der bürgerlichen Ehre, Eigenthum.
  • Hypotheken, Lehen.
  • Erbzinsrecht.
  • Familienfideikommisse.
  • Näherrecht, Reallasten u. a.
  • Obligationen, insbesondere Handels-, Wechsel-, Seerecht.
  • Familienrecht, Ehe u. s. w.
  • Der Civilproceß.
  • Das Criminalrecht und der Criminalproceß.
  • Das Verhältnis Preußens zu Deutschland und zum Auslande.
  • Das Fürstenthum Neuenburg und Balendis.
  • Verbesserungen und Nachträge.

Full text

201 
Es wird dem Besitzer (Erbzinsmann) das nutzbare Eigenthum eines 
Grundstuͤckes oder einer Gerechtigkeit, gegen eine die Anerkennung des 
Obereigenthums des Erbzinsherrn ausdruͤckende Abgabe, verliehen. 
Das einfache Zinsgut unterscheidet sich vom Erbzinsgut dadurch, daß 
es ein volles Eigenthum in der Hand des Zinsmannes ist, welcher nur 
eine Abgabe zu entrichten hat 267). Durch das Gesetz vom 2. März 
1850 §S. 2, Nr. 2 ist das Obereigenthum des Erbzinsherrn ohne Ent- 
schädigung aufgehoben, und Nr. 5 die Berechtigung des Zinsherrn, den 
ihm zustehenden Zins willkürlich zu erhöhen, nach 8. 5 a. a. O. aber 
nicht der Anspruch auf Abgaben oder Leistungen oder vorbehaltene 
Nutzungen 968). Der Erbzinsherr ist daher nur Rentengläubiger ge- 
worden. Dasselbe gilt nach den angeführten Stellen des Gesetzes vom 
Erbpachtsherrn, obgleich der Erbpacht# nicht als ein getheiltes Eigen- 
thum im Sinne des Landrechtes erscheint 969). Zugleich hat die Ver- 
fassungsurkunde Art. 42 für die Zukunft bestimmt: „Bei erblicher 
Ueberlassung eines Grundstückes ist nur die Uebertragung des vollen 
Eigenthumes zulässig; jedoch kann auch hier ein fester ablösbarer Zins 
vorbehalten werden“. 
Auch die beständigen Familienfideicommisse gehören zum 
getheilten Eigenthum, indem das nutzbare Eigenthum dem jedesmaligen 
Besitzer, das Obereigenthum aber der ganzen Familie zusteht. Die 
Vorschriften des Allgem. Landrechtes Th. II, Tit. 1V sind durch neuere 
Gesetze vielfach näher bestimmt und modifscirt worden 970). Die durch 
Art. 40 und 41 der Verfassungsurkunde decretirte Untersagung der 
ferneren Stiftung und Aufhebung der vorhandenen Familienfideicom= 
misse 271) ist durch das Gesetz vom 5. Juni 1852 zurückgenommen 972). 
Familienstiftungen, welche auch die Verfassungsurkunde aufrecht 
erhielt, sind Anordnungen, durch welche jemand gewisse Hebungen von 
Grundstücken oder Capitalien für eine Familie aussetzt oder anweist, 
sowie wenn jemand die Ausübung gewisser Vorrechte und Befugnisse 
einer Familie zueignet 973). 
Unter den dinglichen und personlichen Rechten auf fremdes 
Eigenthum??)h hat das preußische Recht manche Eigenthümlichkeiten 
967) Koch a. a. O. S. 316. 
968) Gesetssammlung S. 80, 82. 
9* Allgem. Landrecht Th. I, Tit. XXI, 5. 187 flg. Vgl. Koch a. a. O 
329 flg. 
970) S. ostpreuß. Prooinzialrecht Zusatz 36. Edict vom 9. October 1807 
5. 9 (Nov. C. C. Tom. XII. Fol. 251); Gesetz vom 15. detuar 1840 (Gesetz- 
sammlung S. 20 flg.) u. a. Vgl. Koch a. a. O. 8. 300 fl 
971) S. Denkschrift über Familienfideicommisse, im Fcugizminintertallan 
1850 S. 44 flg. 
972) Gesetzsammlung S. 319. 
973) allgem. Landrecht Th. 1I, Tit. IV, S. 21, 22. 
974) S. Allgem. Landrecht Th. 1, Tit. XIX flg. Koch a. a. O. l, 8. 317 flg.
	        

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