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Bernhard Fürst von Bülow - Denkwürdigkeiten. Vierter Band. Jugend- und Diplomatenjahre. (4)

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Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Object: Bernhard Fürst von Bülow - Denkwürdigkeiten. Vierter Band. Jugend- und Diplomatenjahre. (4)

law_collection

Persistent identifier:
gs_preussen
Title:
Gesetz-Sammlung für die Königlichen Preußischen Staaten.
Place of publication:
Berlin
Document type:
law_collection
Collection:
preussen
Publication year:
1810
1906
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_collection_volume

Persistent identifier:
gs_preussen_1821
Title:
Gesetz-Sammlung für die Königlich Preußischen Staaten. 1821.
Volume count:
12
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Königliche Hofbuchdruckerei Decker
Document type:
law_collection_volume
Collection:
preussen
Publication year:
1821
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No. 6.
Volume count:
6
Document type:
law_collection
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(No. 648.) Allerhöchste Kabinetsorder vom 7ten Juni 1821., womit der allgemeine Einnahme- und Ausgabe-Etat für den gewöhnlichen Staatsbedarf im Jahre 1821. publizirt wird.
Volume count:
648
Document type:
law_collection
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Bernhard Fürst von Bülow - Denkwürdigkeiten.
  • Bernhard Fürst von Bülow - Denkwürdigkeiten. Vierter Band. Jugend- und Diplomatenjahre. (4)
  • Cover
  • Title page
  • Bandinformationen.
  • Inhalt des vierten Bandes.
  • Verzeichnis der Beilagen.
  • Erstes Kapitel.
  • Zweites Kapitel.
  • Drittes Kapitel.
  • Viertes Kapitel.
  • Urgroßeltern Bülows: Reichsgraf und Reichsgräfin v. Baudissin
  • Fünftes Kapitel.
  • Sechstes Kapitel.
  • Siebentes Kapitel.
  • Achtes Kapitel.
  • Neuntes Kapitel.
  • Zehntes Kapitel.
  • Elftes Kapitel.
  • Zwölftes Kapitel.
  • Dreizehntes Kapitel.
  • Vierzehntes Kapitel.
  • Fünfzehntes Kapitel.
  • Sechzehntes Kapitel.
  • Siebzehntes Kapitel.
  • Achtzehntes Kapitel.
  • Neunzehntes Kapitel.
  • Zwanzigstes Kapitel.
  • Einundzwanzigstes Kapitel.
  • Zweiundzwanzigstes Kapitel.
  • Dreiundzwanzigstes Kapitel.
  • Vierundzwanzigstes Kapitel.
  • Fünfundzwanzigstes Kapitel.
  • Sechsundzwanzigstes Kapitel.
  • Siebenundzwanzigstes Kapitel.
  • Achtundzwanzigstes Kapitel.
  • Neunundzwanzigstes Kapitel.
  • Dreissigstes Kapitel.
  • Einunddreissigstes Kapitel.
  • Zweiunddreissigstes Kapitel.
  • Dreiunddreissigstes Kapitel.
  • Vierunddreissigstes Kapitel.
  • Fünfunddreissigstes Kapitel.
  • Sechsunddreissigstes Kapitel.
  • Siebenunddreissigstes Kapitel.
  • Achtunddreissigstes Kapitel.
  • Neununddreissigstes Kapitel.
  • Vierzigstes Kapitel.
  • Einundvierzigstes Kapitel.
  • Zweiundvierzigstes Kapitel.
  • Dreiundvierzigstes Kapitel.
  • Vierundvierzigstes Kapitel.
  • Fünfundvierzigstes Kapitel.
  • Sechsundvierzigstes Kapitel.
  • Siebenundvierzigstes Kapitel.
  • Achtundvierzigstes Kapitel.
  • Neunundvierzigstes Kapitel.
  • Namen- und Sachregister.

Full text

Der König 
und der 
Radikale 
Fortis 
Hofchargen 
662 KEINE ANTICHAMBRE 
erheblichen Einfluß ausübten, ohne imstande zu sein, vor der Volks- 
vertretung Rede und Antwort zu stehen, ohne die Kenntnisse, die Arbeits- 
kraft und die Gewissenhaftigkeit zu besitzen, die erforderlich sind, um ein 
ministerielles Ressort leiten zu können, wären in Italien nicht denkbar 
gewesen. Cavour hat, als eine Hofdame vor ihm über die vielen Nachteile 
des parlamentarischen Systems geklagt hatte, ihr geantwortet: „La plus 
mauvaise chambre vaut mieux que l’antichambre.‘“ Der erste General- 
adjutant des Königs Humbert, der General Ponzio Vaglia, war ein 
schlichter, tüchtiger Soldat, seinem Herrn absolut ergeben, ohne jede 
politische Ambition. Er erzählte mir gelegentlich, daß er den König Hum- 
bert einmal auf einer Reise durch die Romagna begleitet habe, wo seit 
jeher radikale Tendenzen stark vertreten waren, sozialistische wie republi- 
kanische. Als sie in Forli eintrafen, forderte der König den General Ponzio 
Vaglia auf, sich in einen andern Wagen zu setzen, da er den Sindaco von 
Forli, Herrn Fortis, zu sich in den Wagen nehmen wolle. Fortis war da- 
mals einer der Führer der Radikalen in der Romagna, er gab sich als 
Republikaner. Nach seiner Aussprache mit seinem Souverän wurde er 
Unterstaatssekretär. Alessandro Fortis hat es später zum Minister und 1906 
sogar zum Ministerpräsidenten gebracht. Wenn ich mich nicht irre, hat er 
mich als solcher in Berlin besucht. Als Botschafter in Rom habe ich mich oft 
mit ihm unterhalten. Er war ein gewandter und aufgeweckter Politiker, in 
keiner Weise verbohrter Prinzipienreiter. Es ließ sich gut mit ihm reden. 
Er ist bald nach meinem Rücktritt vom Reichskanzleramt im Dezember 1909 
in Rom gestorben. Alle italienischen Politiker rühmten mir die Feinheit 
und Vorurteilslosigkeit, mit der es das Haus Savoyen seit jeher verstanden 
habe, sich den Umständen anzupassen, mit dem richtigen, dem ihm 
günstigen Wind zu segeln, aus jeder Lage das Mögliche herauszuholen 
und das Beste zu machen und auf diese Weise für Dynastie und Mon- 
archie Anhänger zu werben und Kräfte zu gewinnen. So habe Viktor 
Emanuel II. Garibaldi, so habe er Depretis, Nicotera, Crispi, Zanardelli 
der Monarchie zugeführt und selbst mit Mazzini eine gewisse Fühlung ge- 
halten. König Humbert hielt an dieser Tradition und Taktik fest. 
Die Stellung des Palast-Präfekten entsprach der Stellung, die am Berliner 
Hof der Oberhofmarschall einnahm. Der Oberstallmeister Corsini gehörte 
einer großen Familie an, aus der Papst Clemens IlI. hervorgegangen war, 
dem der Versuch mißlang, die griechische Kirche wieder mit der römischen 
zu vereinigen, der dafür aber den Palazzo Corsini erbaute und dessen herr- 
lichen Garten anlegte. Als ich im Winter 1874/75 zum erstenmal in Rom 
weilte, war dieser Garten noch nicht dem Publikum geöffnet. Als ich 1894 
als Botschafter nach Rom zurückkehrte, suchte ich bei meiner ersten 
Spazierfahrt mit meiner Schwiegermutter die Passegiata Margherita auf,
	        

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