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Anschaulich-ausführliches Realienbuch.

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Anschaulich-ausführliches Realienbuch.

law_collection

Persistent identifier:
gs_preussen
Title:
Gesetz-Sammlung für die Königlichen Preußischen Staaten.
Place of publication:
Berlin
Document type:
law_collection
Collection:
preussen
Publication year:
1810
1906
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_collection_volume

Persistent identifier:
gs_preussen_1832
Title:
Gesetz-Sammlung für die Königlich Preußischen Staaten. 1832.
Volume count:
23
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Königliche Hofbuchdruckerei Decker
Document type:
law_collection_volume
Collection:
preussen
Publication year:
1832
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No. 14.
Volume count:
14
Document type:
law_collection
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(No. 1365.) Allerhöchste Kabinetsoder vom 4ten Juli 1832., wegen des Gerichtsstandes minderjähriger oder großjähriger, noch unter väterlicher Gewalt stehender, Personen, welche sich im Dienste Anderer befinden, so wie dergleichen Lehrlinge, Gesellen, Handlungsdiener, Kunstgehülfen, Hand- und Fabrik-Arbeiter.
Volume count:
1365
Document type:
law_collection
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Anschaulich-ausführliches Realienbuch.
  • Title page
  • Hohenzollernworte.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • A. Deutsche Geschichte.
  • I. Aus der Urzeit.
  • II. Die Deutschen im Kampfe mit den Römern.
  • III. Völkerwanderung, Gründung des Frankenreichs und Einführung des Christentums in Deutschland.
  • IV. Gründung der deutschen Kaisermacht.
  • 9. Die Nachfolger Karls d. Gr.
  • 10. Heinrich I., der Finkler. 919 - 936.
  • 11. Otto der Große. 936 - 973.
  • V. Papst und Kaiser.
  • VI. Die Kreuzzüge und das Rittertum.
  • VII. Leben im Mittelalter. Erfindungen und Entdeckungen.
  • VIII. Die Kirchenspaltung und der dreißigjährige Krieg.
  • IX. Gründung des brandenburg-preußischen Staates
  • X. Frankreich und Preußen im Kampfe.
  • XI. Die Einigung Deutschlands.
  • B. Erdkunde.
  • Deutschland.
  • Europa.
  • Asien.
  • Afrika.
  • Amerika.
  • 40. Australien.
  • 41. Das Weltgebäude.
  • 42. Das Meer.
  • C. Naturgeschichte.
  • I. Das erste Erwachen des Waldes.
  • II. Der Blumen- und Obstgarten im Frühlinge.
  • III. Die Wiese im Frühlinge.
  • IV. Der Wald zur Maientzeit.
  • V. Im Gemüsegarten. (Juni.)
  • VI. Das Feld im Juni.
  • VII. An Wegen und Hecken.
  • VIII. Am Teiche.
  • IX. Das Feld im Sommer.
  • X. An Wegen und Hecken im Herbste.
  • XI. Der Garten im Herbste.
  • XII. Der Wald im Herbste.
  • XIII. In Haus und Hof.
  • XIV. Garten und Feld im Winter.
  • XV. Der Wald im Winter.
  • XVI. Der Braun- und Steinkohlenwald.
  • XVII. Unsere Gewässer im Winter.
  • XVIII. Im Torfmoore.
  • XIX. Im Gebirge und Felsen.
  • XX. Im Körper von Menschen und Tieren.
  • XXI. Im Meere.
  • XXII. In fremden Ländern.
  • Einiges über den Bau des menschlichen Körpers.
  • D. Naturlehre.
  • A. Gleichgewicht und Bewegung der Körper.
  • B. Der Schall.
  • C. Die Wärme.
  • D. Das Licht.
  • E. Der Magnetismus.
  • F. Elektricität.
  • E. Chemie.
  • Zeittafel der Geschichte.

Full text

— 16 — 
dienten ihn die Herzöge. Der Herzog Eberhard von Franken war der Truchseß und stellte 
die Speisen auf den Tisch; der Herzog von Schwaben diente als Mundschenk; der Herzog 
von Bayern war Marschall und hatte als solcher für die Unterkunft der Ritter und ihrer 
Pferde zu sorgen; der Herzog von Lothringen ordnete als Kämmerer die ganze Feier. 
2. Heiurich. Otto hatte einen jüngeren Bruder, mit Namen Heinrich. Dieser 
war geboren, als sein Vater schon die Königskrone trug, während Otto schon vorher 
das Licht der Welt erblickt hatte. Deshalb meinte Heinrich, daß ihm von Rechts wegen 
die Königskrone gebühre. Aufgewiegelt von dem aufsässigen Herzog Eberhard von 
Franken, verband er sich mit diesem und seinem Schwager, dem Herzog Giselbert von 
Lothringen. Es kam zu einem 3 jährigen Kriege, worin Otto siegte und Eber- 
hard und Giselbert ihren Tod fanden. Heinrich aber warf sich bei einer Weihnachts- 
feier im Dome zu Frankfurt im Büßergewande dem schwer gekränkten Bruder zu 
Füßen und bat um Verzeihung; sie wurde ihm auch gern gewährt. 
3. Befestigung und Ausdehnung der kaiserlichen Macht. Gleich seinem 
Vater strebte Otto dahin, die verschiedenen Stämme des deutschen Reiches zu einem 
Ganzen zu vereinen. Zu seiner Zeit entstand für ihre Gesamtheit zuerst die Be- 
nennung „deutsches Volk“, und auch ihre gemeinsame Sprache wurde als „deutsch“ 
bezeichnet. Die Herzöge machte er noch mehr wie sein Vater zu bloßen Lehnsträgern 
des Kaisers. Er setzte sie ein und ab, und wenn er sie mit der befahnten Lanze be- 
lehnte (berührte), dann mußten sie ihm mit zusammengelegten Händen geloben, daß 
sie ihm allezeit treu und gehorsam sein und ihm folgen wollten, wohin er sie entbiete. 
Im Osten seines Reiches stellte er die Marken wieder her (Nordmark, Lausitz rc.) und 
setzte hier den Kampf gegen die Slaven fort. Dadurch gewann er das Land zwischen Elbe 
und Oder. Hier gründete er Bistümer (Havelberg, Brandenburg, Meißen 2c.), durch die 
christliche Lehre und deutsche Sitte unter die heidnischen Slaven verpflanzt wurden. — 
4. Adelheid. In Italien war König Lothar gestorben und hatte eine Witwe, 
Adelheid, hinterlassen. Nun wünschte der Markgraf Berengar, daß sie seinem Sohne 
die Hand gäbe. Da sie sich aber weigerte, ließ sie der Markgraf, wie die Sage erzählt, 
in einen grauenhaften Kerker werfen. Nachdem es ihr jedoch mit Hilfe eines Priesters 
gelungen war zu entfliehen, rief sie Otto um Hilfe an. Dieser eilte sofort mit einem 
Heere nach Italien, unterwarf ihren Bedrücker und ließ dann durch Gesandte um ihre 
Hand werben. Adelheid willigte freudig ein, und so ward zu Pavia die glänzende 
Hochzeit gefeiert. Durch diese Heirat wurde Otto auch König von Italien. 
5. Die Schlacht auf dem Lechfelde. 995. Während Ottos Regierung kamen 
die Ungarn noch einmal nach Deutschland. In ungeheurer Zahl drangen sie durch 
Ostreich in Bayern ein. „Nichts soll uns aufhalten“, so prahlten sie, „es müßte denn 
der Himmel einstürzen oder die Erde sich aufthun, uns zu verschlingen. Unsere Rosse 
werden eure Flüsse und Seen austrinken und eure Städte mit ihren Hufen zer- 
stampfen.“ Sie kamen bis vor Augsburg; dort lagerten sie am Lech und suchten die 
Stadt einzunehmen. Indes rückte Otto mit einem Heere heran und schlug auf der 
linken Seite des Flusses sein Lager auf. Am Morgen des Schlachttages ließ Otto 
im ganzen Heere einen Gottesdienst halten und nahm das Abendmahl. Dann wurde 
das Heer zum Kampfe aufgestellt. Als das die Ungarn sahen, konnten sie die Zeit 
des Angriffs nicht erwarten und schwammen mit ihren Pferden durch den Lech. Zuerst 
brachten ihre Pfeilschwärme die Deutschen etwas in Verwirrung, bald aber gewannen 
die Deutschen die Oberhand. Besonders that sich Herzog Konrad hervor. Dieser hatte 
sich nämlich früher gegen den König Otto, seinen Schwiegervater, empört und wollte 
jetzt dieses Unrecht wieder gut machen. Wie ein Löwe stürzte er auf die Feinde und 
trieb sie in Scharen vor sich her in den Lech hinein. Als er in der Hitze des Gefechts
	        

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