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Bernhard Fürst von Bülow - Denkwürdigkeiten. Vierter Band. Jugend- und Diplomatenjahre. (4)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Bernhard Fürst von Bülow - Denkwürdigkeiten. Vierter Band. Jugend- und Diplomatenjahre. (4)

law_collection

Persistent identifier:
gs_preussen
Title:
Gesetz-Sammlung für die Königlichen Preußischen Staaten.
Place of publication:
Berlin
Document type:
law_collection
Collection:
preussen
Publication year:
1810
1906
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_collection_volume

Persistent identifier:
gs_preussen_1843
Title:
Gesetz-Sammlung für die Königlich Preußischen Staaten. 1843.
Volume count:
34
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Königliche Hofbuchdruckerei Decker
Document type:
law_collection_volume
Collection:
preussen
Publication year:
1843
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 7.
Volume count:
7
Document type:
law_collection
Structure type:
law_gazette

Contents

Table of contents

  • Bernhard Fürst von Bülow - Denkwürdigkeiten.
  • Bernhard Fürst von Bülow - Denkwürdigkeiten. Vierter Band. Jugend- und Diplomatenjahre. (4)
  • Cover
  • Title page
  • Bandinformationen.
  • Inhalt des vierten Bandes.
  • Verzeichnis der Beilagen.
  • Erstes Kapitel.
  • Zweites Kapitel.
  • Drittes Kapitel.
  • Viertes Kapitel.
  • Urgroßeltern Bülows: Reichsgraf und Reichsgräfin v. Baudissin
  • Fünftes Kapitel.
  • Sechstes Kapitel.
  • Siebentes Kapitel.
  • Achtes Kapitel.
  • Neuntes Kapitel.
  • Zehntes Kapitel.
  • Elftes Kapitel.
  • Zwölftes Kapitel.
  • Dreizehntes Kapitel.
  • Vierzehntes Kapitel.
  • Fünfzehntes Kapitel.
  • Sechzehntes Kapitel.
  • Siebzehntes Kapitel.
  • Achtzehntes Kapitel.
  • Neunzehntes Kapitel.
  • Zwanzigstes Kapitel.
  • Einundzwanzigstes Kapitel.
  • Zweiundzwanzigstes Kapitel.
  • Dreiundzwanzigstes Kapitel.
  • Vierundzwanzigstes Kapitel.
  • Fünfundzwanzigstes Kapitel.
  • Sechsundzwanzigstes Kapitel.
  • Siebenundzwanzigstes Kapitel.
  • Achtundzwanzigstes Kapitel.
  • Neunundzwanzigstes Kapitel.
  • Dreissigstes Kapitel.
  • Einunddreissigstes Kapitel.
  • Zweiunddreissigstes Kapitel.
  • Dreiunddreissigstes Kapitel.
  • Vierunddreissigstes Kapitel.
  • Fünfunddreissigstes Kapitel.
  • Sechsunddreissigstes Kapitel.
  • Siebenunddreissigstes Kapitel.
  • Achtunddreissigstes Kapitel.
  • Neununddreissigstes Kapitel.
  • Vierzigstes Kapitel.
  • Einundvierzigstes Kapitel.
  • Zweiundvierzigstes Kapitel.
  • Dreiundvierzigstes Kapitel.
  • Vierundvierzigstes Kapitel.
  • Fünfundvierzigstes Kapitel.
  • Sechsundvierzigstes Kapitel.
  • Siebenundvierzigstes Kapitel.
  • Achtundvierzigstes Kapitel.
  • Neunundvierzigstes Kapitel.
  • Namen- und Sachregister.

Full text

Holstein 
kommt zu 
Bülow 
454 DIE KATZE LÄSST DAS MAUSEN NICHT 
seiner behaglichen Art, während er in einem ländlichen Gasthause eine 
Zigarre nach der andern rauchte und ein Glas Bier nach dem andern 
trank. ‚Ja, das ist eine ziemlich komplizierte Chose. Holstein steht uns seit 
Jahren sehr nahe. Vater hält ihn für ungewöhnlich brauchbar und baut 
Häuser auf ihn. Mutter verzieht ihn und schiebt ihm bei Tisch die besten 
Stücke zu. Was mich angeht, so leugne ich nicht die große Begabung von 
Holstein, weder sein brillantes Französisch und Englisch noch seinen 
Scharf- und Spürsinn. Ich will auch hoffen, daß Holstein, wenn er einmal 
auf die Probe gestellt werden sollte, sich wirklich als treu wie Gold be- 
währen wird, wie das Herbert von ihm rühmt und erwartet. Es sind aber 
zwei Dinge, die mir an ihm nicht gefallen. Er leidet an einer fast patho- 
logischen Verfolgungsmanie. Da er sehr empfindlich ist und überaus miß- 
trauisch, findet diese Manie immer neue Nahrung. So hetzt er bei meinem 
nun einmal reizbaren und selbst reichlich argwöhnischen Vater immer 
wieder gegen andere, heute gegen Hinz und morgen gegen Kunz. Holstein 
ist ein dissolvierendes Element. Alles in allem halte ich ihn für kein gutes 
Element.‘ So Bill Bismarck, während um uns herum Berliner Ausflügler 
und Ausflüglerinnen sich unter Gelächter und Gekreisch aus ihren Booten 
mit Wasser bespritzten und mit Obstkernen bombardierten. 
Nicht lange nach dem Schluß des Kongresses suchte mich Holstein in 
meinem Arbeitszimmer auf. Nachdem er mir Radowitz als einen völlig 
unbrauchbaren Beamten geschildert hatte, kam er in sehr gewundenen 
Gedankengängen auf die Stellung meines Vaters und auf meine eigene 
Zukunft zu sprechen. Mein Vater schade sich nicht nur beim Fürsten 
Bismarck, sondern auch in der Öffentlichkeit, wenn er einen Scharlatan wie 
Radowitz protegiere, der überall erzähle, er habe den Staatssekretär ganz 
in der Tasche, der nur von seiner Arbeit und seinem Geist lebe. Ich selbst 
täte klüger, nicht auf die Karte Radowitz zu setzen. Mein Vater möge 
Radowitz so bald wie möglich nach Athen zurückschicken. Beim Kanzler 
werde er damit auf keinerlei Widerstand stoßen. Das von Radowitz bis- 
her verwaltete orientalische Dezernat könne ich übernehmen. Ich würde 
die Sache viel besser machen als Radowitz. Ich antwortete Holstein aus- 
weichend und erzählte meinem Vater am nächsten Tag unser Gespräch. Der 
schüttelte den Kopf: „Die Katze läßt das Mausen nicht und Holstein 
nicht das Intrigieren. Er entwickelt sich allmählich zu einem recht ge- 
fährlichen Intriganten. Das ist auch die Ansicht von Bucher und Clemens 
Busch. Leider hat der Fürst für Radowitz in der Tat nicht viel übrig. 
Ich werde aber meinen Schild über Radowitz halten, und ich hoffe 
und denke, der Fürst wird mir, wie fast immer gerade in Personalien, 
meinen Willen lassen. Radowitz ist ein fleißiger, kenntnisreicher und be- 
gabter Beamter. Daß du ihn jetzt ersetzen könntest, ist Unsinn, vielleicht
	        

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