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Das Völkerrecht.

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Bibliographic data

fullscreen: Das Völkerrecht.

law_collection

Persistent identifier:
gs_preussen
Title:
Gesetz-Sammlung für die Königlichen Preußischen Staaten.
Place of publication:
Berlin
Document type:
law_collection
Collection:
preussen
Publication year:
1810
1906
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_collection_volume

Persistent identifier:
gs_preussen_1847
Title:
Gesetz-Sammlung für die Königlich Preußischen Staaten. 1847.
Volume count:
38
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Königliche Hofbuchdruckerei Decker
Document type:
law_collection_volume
Collection:
preussen
Publication year:
1847
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 43.
Volume count:
43
Document type:
law_collection
Structure type:
law_gazette

Contents

Table of contents

  • Das Völkerrecht.
  • Title page
  • Blank page
  • Vorbemerkung zur vierten Auflage.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • Index
  • Nachträge.
  • Einleitung.
  • § 1. Begriff und Einteilung des Völkerrechts.
  • § 2. Die Quellen des Völkerrechts.
  • § 3. Geschichte des Völkerrechts.
  • § 4. Die Literatur des Völkerrechts.
  • I. Buch. Die Rechtssubjekte und ihre allgemeine Rechtsstellung.
  • § 5. Die Staaten als Rechtssubjekte des Völkerrechts.
  • § 6. Die völkerrechtliche Handlungsfähigkeit.
  • (I.) § 7. Die Staatsgewalt in ihrer äußeren Unabhängigkeit.
  • § 8. Die Staatsgewalt in ihrer inneren Selbständigkeit.
  • (II.) § 9. Das Staatsgebiet.
  • § 10. Erwerb und Verlust von Staatsgebiet.
  • (III.) § 11. Das Staatsvolk.
  • II. Buch. Der völkerrechtliche Verkehr der Staaten im allgemeinen.
  • 1. Abschnitt. Die Organe des völkerrechtlichen Verkehrs.
  • 2. Abschnitt. Die völkerrechtlichen Rechtsverhältnisse und die rechtserheblichen Tatsachen.
  • III. Buch. Die völkerrechtliche Regelung und friedliche Verwaltung gemeinsamer Interessen.
  • I. Abschnitt.
  • II. Abschnitt. Die Verkehrsbeziehungen.
  • § 26. Die Hochseeschiffahrt und die Freiheit des Meeres.
  • I. Der Grundsatz.
  • II. Seine Durchführung.
  • III. Ausnahmsweise Ausübung von Hoheitsrechten auf offener See.
  • IV. Der Seeraub.
  • V. Das internationale Seerecht.
  • § 27. Die Schiffahrt auf den internationalen Strömen und die Binnenschiffahrt.
  • § 28. Handel und Gewerbe.
  • § 29. Der Eisenbahn-, Post- und Telegraphenverkehr.
  • § 30. Münz-, Maß- und Gewichtswesen.
  • III. Abschnitt. Vereinbarungen über Gesetzgebung und Rechtspflege.
  • IV. Abschnitt.
  • V. Abschnitt.
  • VI. Abschnitt.
  • VII. Abschnitt.
  • IV. Buch. Die Staatenstreitigkeiten und deren Austragung.
  • § 38. Die nicht-kriegerische Erledigung.
  • § 39. Der Krieg als völkerrechtliches Rechtsverhältnis.
  • § 40. Die einzelnen Kriegsrechtssätze.
  • § 41. Fortsetzung. Der Seekrieg.
  • § 42. Die Rechtsstellung der neutralen Mächte.
  • Anhang.
  • [Inhaltsverzeichnis.]
  • Nr. 1. Traktat zwischen Preussen, Oesterreich, Grossbrittanien und Russland, geschlossen zu Paris, den 20. November 1815.
  • Nr. 2. Vertrag zwischen Preussen, Oesterreich, Frankreich, Grossbritannien, Russland, Sardinien und der Türkei. Vom 30. März 1856.
  • Nr. 3. Die Genfer Konvention. Convention zur Verbesserung des Schicksals der verwundeten Soldaten der Armeen im Felde. (Vom 22. August 1864.)
  • Nr. 4. Vertrag zwischen Deutschland, Oesterreich-Ungarn, Frankreich, Grossbritannien, Italien, Russland und der Türkei. Vom 13. Juli 1878.
  • No. 5a. Uebereinkunft zwischen dem Deutschen Reich und der Internationalen Gesellschaft des Kongo. Vom 8. November 1884.
  • No. 5b. General-Akte der Berliner Konferenz. Vom 26. Februar 1885.
  • No. 6a. Handels- und Schiffahrtsvertrag zwischen dem Deutschen Reich und Japan. Vom 4. April 1896.
  • No. 6b. Konsularvetrag zwischen dem Deutschen Reich und Japan. Vom 4. April 1896.
  • Nr. 7a. Auslieferungsvertrag zwischen dem Deutschen Reiche und den Niederlanden. Vom 31. Dezember 1896.
  • Nr. 7b. Vertrag zwischen dem Deutschen Reiche und den Niederlanden über die Auslieferung der Verbrecher zwischen den Deutschen Schutzgebieten, sowie den sonst von Deutschland abhängigen Gebieten und dem Gebiete der Niederlande, sowie den Niederländischen Kolonien und auswärtigen Besitzungen. Vom 21. September 1897.
  • Nr. 8. Schlussakte der Haager Friedenskonferenz vom 29. Juli 1899.
  • Sachregister.

Full text

214 III. Buch. Regelung und Verwaltung gemeinsamer Interessen. 
II. Nur ausnahmsweise und nur in eng umschriebenen Be- 
ziehungen können staatliche Hoheltsrechte auf der offenen See aus- 
getibt werden. 
1. Der Uferstaat hat das Beocht der Nacheile (droit de pour- 
suite). 
Kraft dieses Rechtssatzes kann der Uferstaat fremde Schiffe, 
die auf dem unter seiner Gebietshoheit stehenden Gebiet sich 
eines unter seine Gerichtsbarkeit fallenden Unrechts schuldig ge- 
macht haben, in die: offene See hinaus verfolgen. Das Recht der 
Nacheile erlischt, sobald das verfolgte Schiff in andere Küsten- 
gewässer gelangt ist. 
2. Auf Grund besonderer Vereinbarungen haben die Kriegs- 
sehiffe das Recht, auf offener See die unter fremder Flagge fahrenden 
verdächtigen Schiffe a) anzuhalten (droit d’arröt), b) ihre Schiffspapiere 
zu prüfen (droit de visite im weiteren Sinn, v£erification du pavilion), 
beziehungsweise c) die Schiffsräume zu durehsuchen (droit de visite 
im engeren Sinn, droit de recherche), und d) bei Bestätigung des 
'Verdachts sie mit Beschlag zu belegen (droit de saisie). 
Folgende Vereinbarungen kommen hier in Betracht: 
a) Die Vereinbarungen über die Bekämpfung des Sklaven- 
handels, insbesondere die Brüsseler Generalakte vom 2. Juli 1890 
(unten $ 36); 
b) Der Vertrag vom 6. Mai 1882, betreffend die Hochsee- 
fischerei auf der Nordsee (unten $ 34 III); 
c) Der Vertrag vom 14. März 1884, betreffend den Schutz 
der unterseeischen Kabel (unten $ 29 III 2); 
d) Der Vertrag vom 16. November 1887, betreffend die 
Unterdrückung des Branntweinhandels unter den Nordseefischern 
“auf hoher See (unten $ 35 II); 
e) Die Vereinbarungen über den Robbenschutz (unten $ 34 III). 
3. Im Kriege haben die Kriegsschiffe der Kriegführenden das 
Recht, nieht nur Schiffe des Gegners, sondern auch die der Neutralen 
‚anzuhalten und unter Umständen mit Beschlag zu belegen (unten 
841 und 842).
	        

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