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Bremisches Staats- und Verwaltungsrecht.

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Bibliographic data

fullscreen: Bremisches Staats- und Verwaltungsrecht.

law_collection

Persistent identifier:
gs_preussen
Title:
Gesetz-Sammlung für die Königlichen Preußischen Staaten.
Place of publication:
Berlin
Document type:
law_collection
Collection:
preussen
Publication year:
1810
1906
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_collection_volume

Persistent identifier:
gs_preussen_1850
Title:
Gesetz-Sammlung für die Königlich Preußischen Staaten. 1850.
Volume count:
41
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Königliche Hofbuchdruckerei Decker
Document type:
law_collection_volume
Collection:
preussen
Publication year:
1850
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 15.
Volume count:
15
Document type:
law_collection
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 3247.) Gesetz, betreffend die Feststellung des Staatshaushalts-Etats für das Jahr 1850. Vom 11. März 1850.
Volume count:
3247
Document type:
law_collection
Structure type:
law

Appendix

Title:
Staatshaushalts-Etat für das Jahr 1850.
Document type:
law_collection
Structure type:
Appendix

Contents

Table of contents

  • Bremisches Staats- und Verwaltungsrecht.
  • Cover
  • Title page
  • Widmung.
  • Vorwort.
  • Inhalts-Übersicht.
  • Index
  • I. Abschnitt: Einleitung.
  • § 1. Das Bremische Staatsrecht.
  • § 2. Die Entwicklung der Bremischen Verfassung.
  • II. Abschnitt: Der Staat, die höchste Staatsgewalt.
  • § 3. Staat, Stellung im Reich.
  • § 4. Staatsverfassung, höchste Staatsgewalt.
  • III. Die Herrschaftsobjekte.
  • I. Das Staatsgebiet.
  • II. Das Staatsvolk: Staatsangehörige und Staatsbürger.
  • IV. Abschnitt: Die Organisation des Staates.
  • I. Kapitel: Der Senat.
  • II. Kapitel: Die Bürgerschaft.
  • A. Die Zusammensetzung der Bürgerschaft.
  • B. Die Rechtsstellung der Bürgerschaftsmitglieder.
  • C. Stellung und Befugnisse der Bürgerschaft.
  • § 26.
  • D. Organisation und Geschäftsgang der Bürgerschaft.
  • III. Kapitel: Gemeinschaftliche Wirksamkeit von Senat und Bürgerschaft.
  • IV. Kapitel: Die Handelskammer, Gewerbekammer und die Kammer für Landwirtschaft.
  • V. Kapitel: Die Kommunalverbände.
  • VI. Kapitel: Die Beamten.
  • V. Abschnitt: Die Funktionen des Staates.
  • I. Kapitel: Die Gesetzgebung.
  • II. Kapitel: Die Rechtspflege.
  • III. Kapitel: Die Verwaltung.
  • VI. Abschnitt: Einzelne Zweige der Staatsverwaltung.
  • I. Kapitel: Die Verwaltung der auswärtigen Angelegenheiten; das Militärwesen.
  • II. Kapitel: Die Polizei.
  • III. Kapitel: Die Staatsverwaltung in Bezug auf das physische Leben.
  • IV. Kapitel: Die Staatsverwaltung und das wirtschaftliche Leben.
  • V. Kapitel: Die Staatsverwaltung und das geistige Leben.
  • VI. Kapitel: Die Finanzverwaltung.
  • Register.

Full text

69 
  
Wille allein gilt nie als Staatswille; nach außen tritt sie nicht 
handelnd als Staatsorgan auf. Das Gebiet der Alleintätigkeit, das 
die Verfassung dem Senat zuweist, fehlt bei ihr. Nur sind ihr 
einige formelle Befugnisse, deren Wirkung sich über das Innere des 
Organismus nicht erstreckt, allein zugeschrieben. Zu diesen allgemeinen 
parlamentarischen Funktionen gehören: 
1. Nach der Verfassung (§ 64) hat die Bürgerschaft auf Aufrecht- 
erhaltung der Verfassung, der Gesetze und Staatseinrichtungen zu 
halten und auf ihre zeitgemäße Entwicklung und Beseitigung von 
Mängeln hinzuwirken. 
Zur Ausübung dieser Kontrolle, die sich auch auf die Exekutive 
und die dem Senat vorbehaltenen Verwaltungsgebiete erstreckt, hat 
die Bürgerschaft das in manchen Verfassungen ausdrücklich erwähnte 
Interpellationsrechtt): sie kann vom Senat Auskunft über 
alle Staatsangelegenheiten verlangen; der Senat kann Auskunft in 
der Sache selbst aus politischen Gründen verweigern. Ein Recht, 
von anderen Behörden direkt Auskunft oder Bericht zu verlangen, 
hat die Bürgerschaft nicht; sie ersucht den Senat, einen Bericht der 
Deputation usw. zu veranlassen. Ebensowenig kann die Bürgerschaft in 
die Verwaltung durch Erteilung von Vorschriften an Behörden oder 
Beamte eingreifen. 
Als Mittel, auf zeitgemäße Entwicklung des Staatswesens hin- 
zuwirken, steht der Bürgerschaft ferner das Recht der Initiative 
zu: sie kann Gesetze vorschlagen, auf andere gemeinsame Beschlüsse 
antragen. 
2. Die Bürgerschaft hat die kollegialen Rechte der 
Parlamente, ihre eigenen inneren Angelegenheiten selbständig zu 
ordnen. Sie prüft die Legitimation ihrer Mitglieder, konstituiert sich 
durch Wahl von Geschäftsvorstand und Bürgeramt und stellt ihre 
Geschäftsordnung fest, die dem Senat zur Geltendmachung des Ein- 
spruches gegen etwaige verfassungs= oder gesetzwidrige Bestimmungen 
mitzuteilen ist (Verf. § 55). Die Geschäftsordnung hat nicht Gesetzes- 
kraft; ihre Bestimmungen können das Gesetz nicht ändern. 
1) So Hamburger Verfassung Art. 56, Lübecker Verfassung Art. 45.— 
Auch die Verfassung von 1849 § 124 erwähnte es ausdrücklich; bei der 
Revision strich man die Bestimmung als selbstverständlich (Verh. 1852 S. 370).
	        

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