Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Tagebuchblätter. Zweiter Band. (2)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Tagebuchblätter. Zweiter Band. (2)

law_collection

Persistent identifier:
gs_preussen
Title:
Gesetz-Sammlung für die Königlichen Preußischen Staaten.
Place of publication:
Berlin
Document type:
law_collection
Collection:
preussen
Publication year:
1810
1906
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_collection_volume

Persistent identifier:
gs_preussen_1851
Title:
Gesetz-Sammlung für die Königlich Preußischen Staaten. 1851.
Volume count:
42
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Königliche Hofbuchdruckerei Decker
Document type:
law_collection_volume
Collection:
preussen
Publication year:
1851
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 39.
Volume count:
39
Document type:
law_collection
Structure type:
law_gazette

Contents

Table of contents

  • Tagebuchblätter.
  • Tagebuchblätter. Zweiter Band. (2)
  • Cover
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis zum zweiten Bande.
  • Sechzehntes Kapitel. Während der ersten Wochen des Bombardements.
  • Siebzehntes Kapitel. Die letzten Wochen vor der Kapitulation von Paris.
  • Achtzehntes Kapitel. Während der Verhandlungen über die Kapitulation von Paris.
  • Neunzehntes Kapitel. Von Gambettas Rücktritt bis zum Abschluß der Friedenspräliminarien.
  • Zwanzigstes Kapitel. Wilhelmstraße sechsundsiebzig - Bildsäulen und Büsten - Bucher und Abeken.
  • Einundzwanzigstes Kapitel. Von unsrer Rückkehr aus dem Kriege bis zum vorläufigen Aufhören meines persönlichen Verkehrs mit dem Kanzler - Blicke in die diplomatische Welt - Aufträge für die Presse.
  • Zweiundzwanzigstes Kapitel. Die letzten zwanzig Monate im Auswärtigen Amte - Aus Ein- und Ausgängen.
  • Dreiundzwanzigstes Kapitel. Der Arnimsche Handel - Besuch beim Fürsten in Berlin. Die "Friktionsartikel" der Grenzboten.
  • Vierundzwanzigstes Kapitel. In Varzin.
  • Fünfundzwanzigstes Kapitel. Schönhausen und Friedrichsruh.
  • Sechsundzwanzigstes Kapitel. Aus den Jahren 1878, 1879 und 1880.

Full text

11. Mai 1880 Sechsundzwanzigstes Kapitel 595 
sein, fern von Menschen. Dann kam er darauf, daß seine Wirt— 
schaft ihm viel Geld koste. Ein Nachfolger könne nicht auskommen, 
wenn man ihm nicht auch mit Dotationen unter die Arme griffe, 
denn sein Gehalt als Reichskanzler genüge nicht. 
Ich bemerkte, ich wäre immer der Ansicht gewesen, er habe 
bloß als preußischer Minister Gehalt. 
„Umgekehrt — sagte er —, ich bekomme als Reichskanzler acht- 
zehntausend Thaler, als Ministerpräsident und Minister des Aus- 
wärtigen nichts, und ich brauche jetzt jährlich sechzigtausend Thaler. 
Ich gebe allein in diesem Hause zweitausend mehr für Beleuchtung 
aus. Es ist unpraktisch gebaut, voll lauter dunkler Gänge und 
Hintertreppen, und nur die Diensträume unten habe ich nicht selbst 
zu beleuchten. Die Mietsteuer haben sie mir auch erhöht, die Wohnung 
ist zu fünftausend Thalern veranschlagt, was ich unbillig finde, ob- 
wohl sie besser ist als die drüben, deren Dürftigkeit Sie ja kennen." 
Ich erwiderte darauf noch einiges, worauf wir uns erhoben. 
Sein Hund, der anfangs mißwollende Absichten auf meinen Rock 
oder meine Gurgel verraten, sich aber auf ein „Leg dich!“ seines 
Herrn beruhigt hatte und in den Raum unter der Platte des Schreib- 
tisches gekrochen war, wo er mir die Schnauze zwischen die Kniee 
legte, stand gleichfalls auf. Er befahl ihm, auf das Sofa zu springen, 
von wo er mit einem Holzscheit zurückkam. Der Fürst nahm es 
und warf es in eine Nische neben einem der beiden Fenster, wohin 
das Tier nachsprang. Es soll ein tückisches Tier sein, das schon 
mehreren im Hause wohlbekannten Leuten, z. B. Kanzleidienern, die 
Kleider zerrissen oder sie blutig gebissen und sich dadurch Prügel 
mit der auf dem Tische liegenden schweren Lederkarbatsche zugezogen 
haben soll, ohne daß es in sich gegangen wäre und sich auf höf- 
lichere Manieren besonnen hätte. Mir schien es gewogen, und ich 
hatte mich auch später seines Wohlwollens zu rühmen. 
Druck von Carl Marquart in Leipzig
	        

Downloads

Downloads

Full record

METS METS (entire work)
TOC
Mirador

This page

Mirador

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

ausgabe:

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Formats

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Search results

Search results

Preußisches Staatsrecht.
1 / 2
Die Verfassung und Verwaltung im Deutschen Reiche und Preußen. Zweiter Band. Preußen.
Back to search results Back to search results

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.