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Lehrbuch des Deutschen Staatsrechtes Erstes Buch Das Deutsche Landesstaatsrecht (1)

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Bibliographic data

Contents: Lehrbuch des Deutschen Staatsrechtes Erstes Buch Das Deutsche Landesstaatsrecht (1)

Periodical

Persistent identifier:
gvbl_baden
Title:
Gesetzes- und Verordnungs-Blatt für das Großherzogtum Baden.
Place of publication:
Karlsruhe
Document type:
Periodical
Collection:
baden
Publication year:
1869
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
gvbl_baden_1902
Title:
Gesetzes- und Verordnungs-Blatt für das Großherzogtum Baden. Jahrgang 1902.
Volume count:
34
Publisher:
Malsch und Vogel
Document type:
Periodical volume
Collection:
baden
Publication year:
1902
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Nr. V.
Volume count:
V
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
Verordnung. Den Rheinhafen in Leopoldshafen betreffend.
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch des Deutschen Staatsrechtes
  • Lehrbuch des Deutschen Staatsrechtes Erstes Buch Das Deutsche Landesstaatsrecht (1)
  • Cover
  • Alle Rechte vorbehalten.
  • Vorwort
  • Inhalt.
  • Introduction
  • Vorbereitender Theil.
  • Erstes Buch. Grundbegriffe des allgemeinen Staatsrechtes.
  • Zweites Buch. Geschichtliche Entwicklung des staatlichen Rechtszustandes in Deutschland.
  • Erstes Kapitel. Die Zeiten des ältern deutschen Reiches.
  • I. Das Reich.
  • II. Die Territorien.
  • Zweites Kapitel. Die Auflösung des deutschen Reiches und der Rheinbund.
  • Drittes Kapitel. Der deutsche Bund und die deutschen Einzelstaaten von 1815-1848.
  • Viertes Kapitel. Die Krisis des Jahres 1848.
  • Fünftes Kapitel. Die Restaurationsepoche von 1851-1866.
  • Sechstes Kapitel. Die staatsrechtliche Krisis des Jahres 1866 und die Aufhebung des deutschen Bundes.
  • Siebentes Kapitel. Die Gründung des norddeutschen Bundes.
  • Achtes Kapitel. Die Gründung des neuen deutschen Reiches.
  • Systematischer Theil.
  • Blank page

Full text

60 II. Geschichtl. Entwickelung des staatl. Rechtszustandes in Deutschland. 
Frieden war die Religionsgleichheit ein wichtiger Grundsatz in der 
Verfassung des RKG. »jus in partes eundic. Das Verfahren des 
RKG. richtete sich nach den RKGrerichtsordnungen von 1495 und 
1555. Das sog. Koncept veiner erneuerten und verbesserten K. G. O.« 
von 1613 erlangte niemals formell gesetzliche Gültigkeit, materiell 
enthielt es aber geltendes Recht. Die Kompetenz des RKG. war 
verschieden, je nachdem es sich um unmittelbare oder mittelbare 
Personen handelte. Klagsachen gegen Reichsunmittelbare 
konnten beim RKG. sofort in erster Instanz angebracht werden. 
wenn diesen nicht das Recht der Austräge zustand. Gregen Mittel- 
bare konnte das RKG. in Civilsachen regelmässig nur in höherer 
Instanz angegangen werden; doch waren in dieser Beziehung fast 
alle grössern Länder durch privilegia de non appellando eximirt. so 
die kurfürstlichen Länder durch die G. B.. später noch durch spe- 
cielle Privilegien. In Kriminalsachen der Mittelbaren war jede 
Appellation an die Reichsgerichte ausgeschlossen. Aber auch aus 
solchen Ländern, welche privilegia de non appellando besassen. 
konnte das RKG. Beschwerden wegen verweigerter oder verzögerter 
Justiz und Klagen wegen unheilbarer Nichtigkeit annehmen. In 
einzelnen Ausnahmefällen konnte, mit Vebergehung der untern 
Instanzen, sogleich beim RKG. geklagt werden und fand hier ein 
kurzer schleuniger Process statt. Dahin gehörten die Landfriedens- 
und Religionsfriedens-Bruchsachen, die Fiskalsachen u. s. w. Gre- 
rade auf diesen Ausnahmsfällen beruhte die Hauptbedeutung des 
RKCerichts. Das RKG. sollte jährlich durch Reichsdeputationen 
visitirt werden; dıe ordentlichen Visitationen hörten aber schon 
seit 1588 auf, die ausserordentlichen kamen nur selten zu Stande 
(zuletzt von 1767—1776‘  Gregen die Erkenntnisse des RKG. waren 
die Rechtsmittel der Restitution, der Revision, des Rekurses an 
den Reichstag unter bestimmten Voraussetzungen zulässig, doch 
hatten sie meistens keinen Suspensiveffekt. 
2,Der Reichshofrathl!. 
Durch die Errichtung des RK@. fiel keineswegs das Recht des 
Kaisers auf Entscheidung von Streitigkeiten fort und wurde ihm für 
1 J. Chr, v, Uffenbach, tractatus de consilio Caesareo imperiali aulico. 
Viennae et Pragae 1700. Fol. J. Ch. Herchenhahn, Geschichte der Entste- 
hung, Bildung und gegenwärtigen Verfassung des kaiserlichen Reichshofrathes 
nebst der Verhandlungsart der darauf vorkommenden Geschäfte. Mannheim 
1792, 3 Theile. Von dem Werke von Malblank kommt hier der III. Theil in 
Betracht. Moser, Deutsche Justizverfassung. Th. II. Pütter, inst.$ 275 ff. 
Häberlin B. I. S. 371 ff,
	        

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