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Von Potsdam nach Doorn.

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Nutzungslizenz

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Bibliografische Daten

fullscreen: Von Potsdam nach Doorn.

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
gvbl_baden
Titel:
Gesetzes- und Verordnungs-Blatt für das Großherzogtum Baden.
Erscheinungsort:
Karlsruhe
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
baden
Erscheinungsjahr:
1869
1918
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
gvbl_baden_1916
Titel:
Gesetzes- und Verordnungs-Blatt für das Großherzogtum Baden. Jahrgang 1916.
Bandzählung:
48
Herausgeber:
Malsch und Vogel
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
baden
Erscheinungsjahr:
1916
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

law_gazette

Titel:
Nr. 69.
Bandzählung:
69
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law_gazette

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Von Potsdam nach Doorn.
  • Titelseite
  • Rechte; Erscheinungsjahr; Druck.
  • Inhalt
  • Einleitung
  • Versailles 1870/71.
  • Fürsten -- Allgemeines Stimmrecht.
  • Erstes Buch: Mehr sein als scheinen.
  • 1. Der lange Weg zur deutschen Einung.
  • 2. Die Deutsche Bewegung bis 1848.
  • 3. Von Mehrheitsbeschlüssen zu Blut und Eisen.
  • 4. Das Bismarck-Reich.
  • Zweites Buch: Mehr scheinen als sein !
  • 1. „Dann regiere Ich selbst !"
  • 2. Des Kaisers Außenpolitik.
  • 3. Imperator Rex.
  • 4. Wesenszüge Wilhelms II.
  • 5. Abwärts !
  • Der Eulenburg-Skandal.
  • Der Tweedmouth-Brief; die „Daily-Telegraph"-Affäre.
  • Auf dem Wege zur Demokratie.
  • Der Krieg.
  • Mit Gott für König und Hochverrat !
  • Verlagswerbung.

Volltext

am 9. November — wie sie General von Eisenhardt-Rothe, nach einem da- 
mals von einer Reihe maßgebender Persönlichkeiten in mehreren, zu ver- 
schiedenen Zeitpunkten zu Protokoll gegebenen Erklärungen dargestellt 
hat — widerspricht dem. 
An jenem Tage hat hiernach der Kaiser auch mit seiner Umgebung in 
keinem Augenblick von den Gründen und Gegengründen für sein Verhalten 
in diesem oder in jenem Sinne gesprochen, wie er sie in seinem Buch anführt. 
Seine dort gegebene Argumentation ist also offenbar aus Überlegungen her- 
vorgegangen, die er sich später in Holland gemacht hat. Man wird diese mit- 
hin nicht als maßgebend für seinen Entschluß gelten lassen können. 
Was nun die Argumentation Wilhelms II. anbetrifft, so schickt er ihr 
voraus, daß er einen furchtbaren inneren Kampf gekämpft habe, und sagt: 
„In diesem Kampf stellte ich alles Persönliche zurück. Ich brachte bewußt 
meine Person und meinen Thron zum Opfer, in der Meinung, dadurch den 
Interessen meines geliebten Vaterlandes am besten zu dienen. Das Opfer ist 
umsonst gewesen. Mein Fortgehen hat uns weder günstigere Waffenstill- 
stands- und Friedensbedingungen gebracht, noch den Bürgerkrieg ab- 
zuwenden vermocht, dagegen die Zersetzung in Heer und Heimat beschleu- 
nigt und vertieft.‘ 
Auch diesen Sätzen muß man den Wortlaut des Briefes an den Kron- 
prinzen entgegenhalten. Er allein gibt das wirkliche Motiv. Damit stand nun 
allerdings der Kaiser nicht allein, sondern der Feldmarschall von Hinden- 
burg war der Ansicht, daß für Wilhelm II. nichts anderes übrigbleibe, als 
die Truppen zu verlassen und der Übertritt nach Holland. Von einer anderen 
Persönlichkeit der damaligen Umgebung des Kaisers ist dem Verfasser später 
versichert worden: dies sei in der Tat die einzige annehmbare Möglichkeit 
gewesen, denn der Kaiser würde den Lagen, die ihn sonst unfehlbar erwartet 
hätten, nicht gewachsen gewesen sein; mit anderen Worten: die innere und 
vielleicht auch die äußere Kraft Wilhelms II. würde zusammengebrochen 
sein und möglicherweise der Welt ein Schauspiel geboten haben, das weder 
dem Kaiser noch der Sache, die er zu vertreten gehabt hätte, zu Ruhm und 
Nutzen gereicht haben würde. Der Leser, der unserer Darlegung der Wesens- 
eigenschaften Wilhelms II. von seinem Regierungsantritt an gefolgt ist, wird 
feststellen müssen, daß von da an eine gerade Linie bis zu seinem Verhalten 
am 9. November 1918 führt. 
Erinnern wir hier noch einmal an den Satz, den Bismarck am 6. Januar 
1886 an den Prinzen Wilhelm schrieb: 
„Die festeste Stütze der Monarchie suche ich in einem Königtum, dessen 
Träger entschlossen ist, nicht nur in ruhigen Zeiten arbeitsam (von Bis- 
477
	        

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