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Archiv des öffentlichen Rechts. 37. Band. (37)

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Bibliographic data

fullscreen: Archiv des öffentlichen Rechts. 37. Band. (37)

Periodical

Persistent identifier:
gvbl_sachsen
Title:
Gesetz- und Verordnungsblatt für das Königreich Sachsen.
Place of publication:
Dresden
Document type:
Periodical
Collection:
sachsen
Publication year:
1835
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
gvbl_sachsen_1839
Title:
Gesetz- und Verordnungsblatt für das Königreich Sachsen vom Jahre 1839.
Volume count:
5
Publisher:
Meinhold & Söhne
Document type:
Periodical volume
Collection:
sachsen
Publication year:
1839
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
6tes Stück vom Jahre 1839.
Volume count:
6
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Contents

Table of contents

  • Archiv des öffentlichen Rechts.
  • Archiv des öffentlichen Rechts. 37. Band. (37)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichnis.
  • Druckfehlerberichtigungen.
  • Verzeichnis der Mitarbeiter.
  • Zur Selbstverwaltung der Krankenkassen.
  • Ein Beitrag zum deutschen und österreichischen Notverordnungsrechte im Kriege.
  • Die Rechtseinheit des österreichischen Staates. Eine staatsrechtliche Untersuchung auf Grund der Lehre von der lex posterior.
  • Die Entziehung staatlicher Orden und Ehrentitel in Preußen.
  • "Verfügungen" über deutsches Staatsgebiet.
  • Die Grundlagen des deutschen Militärversorgungsrechts.
  • Neue Probleme des Körperschaftsrechts und speziell des Bundesstaates.
  • Die Haftbarkeit des Fürstlich-Lippeschen Dömänen-Fiskus als Rechtsnachfolger des säkularisierten, zum früheren Fürstbistum Paderborn gehörigen Jesuitenklosters Falkenhagen.
  • Das Landtagswahlrecht im Fürstentum Liechtenstein.
  • Kriegsvölkerrechtliche Betrachtungen.
  • Miszellen. Zur Frage der Option.
  • Literatur.
  • Preisausschreiben zur Verwaltungsreform in den Thüringischen Staaten.
  • Register.

Full text

— 181 — 
Rechtszustandes. Das Ausschließlichkeitsprinzip erleidet also im 
Bundesstaat keinerlei Modifikation, es ist streng gewahrt. 
III. 
Wir gelangen nunmehr zu der Frage der Verfügungs- 
macht desStaates hinsichtlich seines Gebietes. 
Hier sind zwei Möslichkeiten vorhanden und scharf auseinander- 
zuhalten: Verfügungen der Staatsgewalt im Staatsgebiet und 
Verfürungen der Staatsgewalt über das Staatsgebiet. Verfügun- 
gen im Staatsgebiet haben nicht das Staatsgebiet selbst, sondern 
irgendwelche rechtlich erfaßbaren Objekte innerhalb des Gebietes 
zum Gegenstande; sie bieten vom Standpunkt der Raumtheorie 
aus der juristischen Erklärung keinerlei Schwierigkeiten. Verfü- 
gungen über das Staatsgebiet scheinen dagegen das Gebiet selbst 
als Objekt des staatlichen Handelns zu treffen, also die Konstruk- 
tion vom Standpunkt der Objekttleorie aus geradezu herauszu- 
fordern. Wir werden zu prüfen haben, ob diese naheliegende 
Annai:me zwingend, ob sie notwendig ist. 
1. Verfügungen des Staates im Gebiet sind prinzipiell 
unbegrenzt möglich und statthaft. Die im Staatsgebiet herr- 
schende Staatsgewalt erfaßt alles, was nur immer rechtlich erfaß- 
bar ist. Aus ihrer Bezeichnung und Charakterisierung als Ge- 
bietshoheit ergibt sich neben der Ausschließlichkeit die weitere 
wichtige Eigenschaft der Totalität, des Allumfassens. 
Beherrscht werden können von ihr allerdings nur Menschen und 
juristische Personen ®; juristisch ergriffen werden aber auch 
Sachen und Vorgänge. Diese positive Wirkung der Gebietshoheit 
äußert sich also darin, daß die Staatsgewalt auf alle Personen, 
Gegenstände und Vorgänge innerhalb des Staatsgebietes einzu- 
wirken vermag, und zwar grundsätzlich ausnahmslos und restlos. 
Eine gewisse (Selbst-)Beschränkung ihres freien Bestimmungs- 
und Verfügungsrechtes besteht zufolge der völkerrechtlichen Pri- 
  
55 Vgl. oben zu I. 2b.
	        

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