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Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

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Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
gvbl_sachsen
Titel:
Gesetz- und Verordnungsblatt für das Königreich Sachsen.
Erscheinungsort:
Dresden
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
sachsen
Erscheinungsjahr:
1835
1918
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
gvbl_sachsen_1870
Titel:
Gesetz- und Verordnungsblatt für das Königreich Sachsen vom Jahre 1870.
Bandzählung:
36
Herausgeber:
Meinhold & Söhne
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
sachsen
Erscheinungsjahr:
1870
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Volltext

468 Funftes Buch. I: Heinrich in der Berbannung. Friedrichs letzte Taten. 
der Rückkehr Heinrichs des Löwen an den Papst geschickt hatte. Sie brachten 
Briefe vom Papst und vom Kaiser mit, in denen wenigstens ausgesprochen 
war, daß Heinrich nach Ablauf der festgesetzten drei Jahre unbelästigt nach 
Hause zurückkehren könne. Schon dieses Ergebnis versetzte den König in 
große Freude, und sogleich sandte er nach Windsor und ließ die Königin 
Eleanor sowie die herzogliche Familie eiligst zu sich entbieten. Auch diese 
empfanden über die Geneigtheit des Staufers, den Herzog in wenigen Mo- 
naten wieder in Gnaden anzunehmen, große Befriedigung und sogar Dank- 
barkeit gegen Friedrich, so daß es scheint, sie hätten vorher gefürchtet, daß 
er bei der kritischen Lage der Dinge in Deutschland und Rom den Welfen 
noch länger entfernt halten würde. Sie veranlaßten also Heinrich II., an den 
Kaiser und den Papst einige angesehene Männer abzusenden. die diesen für 
die dem herzoglichen Paar bewiesene Gnade den Dank des englischen Königs 
aussprechen sollten). 
Leider trat bald nach mühsam wiederhergestellter Eintracht ein neues Zer- 
würfnis zwischen Heinrich II. und seinem Sohne Richard von Poitou ein, in- 
Ende folgedessen der König in der Normandie ein Heer rüstete und zuoleich die 
April Königin und die herzogliche Familie zu sich berief"“.) Der Streit wurde aber 
schnell beigelegt. Hier in der Normandie weilte der Herzog fast noch ein halbes 
Jahr, bis er endlich die Vorbereitungen zu seiner Rückkehr nach Deutschland 
traf. Er war beinahe drei und ein halbes Jahr ferngeblieben, als er endlich 
nach dem Michaelisfeste des Jahres 1185 wieder in Deutschland anlangte und 
Anf. Nov. sich zunächst nach Braunschweig begab“““). Nur seine uneheliche Tochter 
Mathilde, die übrigens von ihm legitimiert worden zu sein scheint, da sie stets 
als ebenbürtiges Familienglied behandelt wurde, blieb bei ihrem Stiefgroß- 
(24. Okt. vater in der Normandie zurücks). Eine neue wichtige Veränderung war in 
1184ff) Sachsen vor sich gegangen. Es war nämlich Erzbischof Sigfried von Bremen 
gestorben und dafür der Kanonikus an der dortigen Hauptkirche, Hartwich, 
1185 zum Erzbischofe gewählt worden). Hartwich II. hatte sofort die Grasschaft 
in Dithmarschen, die Adolf III. kürzlich ansich gerissenf##t), wieder fürdas Bre- 
  
) Ex Gestis Henrici II., a. a. O: LRexl statim misit pro Alienor regina suan et 
Pro duce et ducissa, qui moram faciebant apud Windesouere, quibus indicauit 
omnia, quse audierat de nunciis suis, qui redierant a curia domni papae et domni 
imperatoris et sic plurimum laetificauit ipsum ducem et ducissam; et per con- 
silium eorum remisit statim quosdam de familiaribus suis ad domnum papam et 
ad imperatorem, soluens eis grates super misericordia, quam fecerunt cum duce 
et ducissa. 
*#) Ex Gestis Henrici II, p. 106; statim post clausum pascha. — Gervas. Contuar. 
P. 303. 
½%% Gervas. Contuar. a. a. O. (Datum). — Radulf. de Dic., p. 270.— An. Waverlei., 
. 458. — Arnold. Lub. III, 12. Annales Weingartenses Welfici, p. 309 (Datum). — 
nnales Colonienses Maximi, p. 791. — Chronographus Weingartensis ap. Hess, 
Monumenta Guellfica, p. 64. 
+ Bened. Petrob., p. 466. 
#1) Lappenberg, Hamburgisches Urkundenbuch I, S. 237. 
f14) Seite 461.
	        

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