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Die slawischen Siedelungen im Königreich Sachsen mit Erklärung ihrer Namen.

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Die slawischen Siedelungen im Königreich Sachsen mit Erklärung ihrer Namen.

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
gvbl_sachsen
Titel:
Gesetz- und Verordnungsblatt für das Königreich Sachsen.
Erscheinungsort:
Dresden
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
sachsen
Erscheinungsjahr:
1835
1918
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
gvbl_sachsen_1909
Titel:
Gesetz- und Verordnungsblatt für das Königreich Sachsen vom Jahre 1909.
Bandzählung:
75
Herausgeber:
Meinhold & Söhne
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
sachsen
Erscheinungsjahr:
1909
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

law_gazette

Titel:
11. Stück
Bandzählung:
11
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law_gazette

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die slawischen Siedelungen im Königreich Sachsen mit Erklärung ihrer Namen.
  • Titelseite
  • Leerseite
  • Vorwort.
  • Inhalt.
  • Allgemeines.
  • Geschichtliche Einleitung.
  • Quellen und Hilfsmittel.
  • Sprachliche Vorbemerkungen.
  • Grundsätze für die Namendeutung.
  • Bildung der slavischen Ortsnamen.
  • Namen der slavischen Siedelungen.
  • I. Ortsnamen aus Personennamen.
  • II. Ortsnamen aus Appellativen.
  • Nichtslavische, doch fremdklingende Ortsnamen.
  • Namenverzeichnis.

Volltext

— 135 — 
Nemoty, wend. Niemöôty, Familie Nemot, Njemôötscl. — Nimtitz 
b. Meißen, 1205 Nimotitz, 1206 Niemoschiz, 1279 Nimociz, 
nach 1402 Nymticz und Nynthwicz, — Nemotici, ow. Nijemoecicy, 
Sippe des Nemot, Njemôt lal; vergl. Niemotowo RB. Danzig. 
afl. tsch. p. motyka, ow. moteka und motyka Hacke, Haue, 
Karst, Adj. motycyny, tsch. motyêiny; ow. moteka ist auch 
Schimpfwort: ungelenker Mensch. PN. Motyka. 
Mutzschen b. Mügeln, 1081 Musitscin (statt Mutitscin), 1206 
Mutsin, 1266 Motzin, Moczczin, 1350 Muczin, 1388 Muczhyn, 
BM. Motzschen, Matzschen, übereinstimmend mit Motyêèin 
b. Kladno in Böhmen = Motyk-Tinü, Motycèin, Siedelung des 
Motyka, Karstheim, Hackenheim sel. Das s in Musitscin erklärt 
sich durch den Einfluß des nachfolgenden Vokals auf das stamm- 
hafte t, wie er auch in dem Deminutiv mébo sich äußert; daß bei 
der Bildung Motyk-inü k zu é& wird, beruht auf bestimmter Laut- 
regel, wofür wenigstens Vysoecica, Vysocany von vysokũ an— 
geführt sei. Vergl. noch 2 Motycze und Motyczna gora Galiz., 
Motyka RB. Marienwerder. · 
asl.mozgfi,ow.m02h,tsch.mozk,mozek,dialekt.muzg 
Hirn, auch Mark; p. Adj. mozgow)y, tsch. mozdênice Hirn- 
schädel, Schädel, mozkovec Tollkopf, Strudelkopf, wunder- 
licher Mensch (cerebrosus: Hor. Sat. I, 5, 21). PN. Mozg, 
Môzg. Vergl. stren. 
Muschütz Ob. Nied. b. Meißen, 1242 de Musgewicz, = Mozgo- 
vici, Familie des Mozg lal? — Wüste Mark Moschitz b. Wurzen. — 
Muschau b. Leisnig, 1396 Musschow, Muczchow, vielleicht 
Mozgov, Gut des Mozg (dl. Vergl. Mosgau oder p. Môzgowo 
und Mosgowin, p. Mozgowina RB. Marienwerder, Mosdénice Böhm. 
asl. mozoll, tsch. mozoul, mozol, ow. mozl Schwiele, Pl. 
schwere Arbeit, tsch auch Schimpfwort: Bauernlümmel, s. Archiv 
f. slav. Phil. XII, 56. PN. Mozol —= Lümmel. 
Möseln b. Colditz, sonst Mäseln, wie Mozolin Böhm. — 
Gut des Mozol sel. Vergl. 3 Mozolov Böhm. — Moselitz, 
Schäferei, früher Dorf b. Grimma, 1421 Moselwicz, 1516 Jtz, 
1559 Moselbitz = Mozolovici, Sippe des Mozol lal. Vergl. 
Monstab b. Altenburg, 977 Masceltorp, dann Mazeltoph, Mons- 
taph, Monstop = PN. Mozolo-trp, d. i. schwere Arbeit ertragend 
(unrichtig bei W. 19). — Mosel b. Glauchau.
	        

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