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Tagebuchblätter. Erster Band. (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Tagebuchblätter. Erster Band. (1)

Monograph

Persistent identifier:
hahnmeyer_realien_1900
Title:
Anschaulich-ausführliches Realienbuch.
Author:
Hahnmeyer
Place of publication:
Bielefeld Leipzig
Publisher:
Belhagen & Klasing
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1900
DDC Group:
Natur
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
A. Deutsche Geschichte.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
VI. Die Kreuzzüge und das Rittertum.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
17. Rudolf von Habsburg. 1273 - 1291.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Tagebuchblätter.
  • Tagebuchblätter. Erster Band. (1)
  • Cover
  • Prepage
  • Title page
  • Vorbemerkung der Herausgeber.
  • Vorwort
  • Zur Beachtung
  • Inhaltsverzeichnis zum ersten Bande.
  • Erstes Kapitel. Meine Anstellung im Auswärtigen Amt und meine erste Audienz bei Bismarck -- Arbeiten und Beobachtungen bis zum Kriege mit Frankreich.
  • Zweites Kapitel. Abreise des Bundeskanzlers auf den Kriegsschauplatz -- Ich folge ihm zunächst nach Saarbrücken -- Weiterfahrt von da bis zur französischen Grenze -- Das mobilisierte Auswärtige Amt.
  • Drittes Kapitel. Von der Grenze bis Gravelotte.
  • Viertes Kapitel. Commercy -- Bar le Duc -- Clermont en Argonne.
  • Fünftes Kapitel. Abschwenkung nach Norden -- Der Bundeskanzler in Rezonville -- Schlacht und Walstatt von Beaumont.
  • Sechstes Kapitel. Der Tag von Sedan -- Bismarck und Napoleon bei Donchery.
  • Siebentes Kapitel. Von der Maas zur Marne.
  • Achtes Kapitel. Bismarck und Favre in Haute-Maison -- Zwei Wochen im Schlosse Rothschilds.
  • Neuntes Kapitel. Die Reise nach Versailles -- Das Haus der Madame Jessé -- Unser dortiges Leben im allgemeinen.
  • Zehntes Kapitel. Die Herbsttage in Versailles.
  • Elftes Kapitel. Thiers und die ersten Waffenstillstandsverhandlungen in Versailles.
  • Zwölftes Kapitel. Steigende Sehnsucht nach der Entscheidung in verschiednen Richtungen.
  • Dreizehntes Kapitel. Die Beklemmung wegen des bayrischen Vertrags im Reichstag gehoben. Das Bombardement läßt weiter auf sich warten.
  • Vierzehntes Kapitel. Die Aussichten vor Paris bessern sich.
  • Fünfzehntes Kapitel. Chaudordy und die Wahrheit -- Wortbrüchige Offiziere -- Französische Wortverdrehung -- Der Kronprinz Gast des Chefs.

Full text

24. Februar Erstes Kapitel 3 
er bemerkte, er habe mich eigentlich länger sprechen wollen, müsse 
sich aber für jetzt darauf beschränken, meine persönliche Bekanntschaft 
zu machen. „Denn — so fuhr er fort — ich habe wenig Zeit übrig. 
Ich bin heute im Reichstage durch lange unerfreuliche Reden mehr 
aufgehalten worden, als ich hoffte. Dann habe ich hier (er zeigte 
auf den Aktenstoß) Depeschen zu lesen, ebenfalls gewöhnlich nichts, 
was Vergnügen macht. Und um neun Uhr muß ich zu Hofe, was 
auch wenig Erfreuliches hat. Was haben Sie denn bisher ge— 
trieben?“ 
Ich erwiderte: „Ich habe die Grenzboten redigiert — ungefähr 
ein nationalliberales Blatt, von dem ich aber abging, als der eine 
der Besitzer in der schleswig-holsteinischen Frage im fortschrittlichen 
Wasser gefahren wissen wollte.“ 
Er: „Ja, ich kenne sie.“ 
Ich: „Und dann übernahm ich im Auftrage der Regierung 
eine Stelle in Hannover, wo ich während des Übergangsjahres dem 
Zivilkommissar, Herrn von Hardenberg beigegeben war, um die 
Interessen Preußens in der dortigen Presse zu vertreten. Zuletzt 
habe ich, aus dem Auswärtigen Amte dazu veranlaßt, eine Anzahl 
von Aufsätzen für verschiedne politische Blätter geschrieben, unter 
anderm auch für die Preußischen Jahrbücher, für die ich schon früher 
thätig gewesen war.“ 
Er: „Da kennen Sie also unsre Politik und besonders die 
deutsche Frage. Ich habe nämlich die Absicht, Sie sollen nach meinen 
Angaben und Intentionen — denn selber kann ich doch keine Leit— 
artikel schreiben — Aufsätze und Korrespondenzen machen für die 
Zeitungen und andre dazu veranlassen. Es kommt zunächst auf 
einen Versuch an. Ich muß dazu jemand besonders haben, nicht 
bloß so nebenbei wie jetzt, wo ich auch vom Litterarischen Büreau 
gar nicht genügend unterstützt werde. Aber — so schien er die 
Unterredung, indem er auf die Uhr zu seiner rechten Hand blickte, 
schließen zu wollen — wie lange bleiben Sie hier?“ 
Ich entgegnete, ich hätte mich aufs Dableiben eingerichtet. 
Er: „Nun gut, da werde ich dieser Tage länger mit Ihnen 
sprechen. Inzwischen reden Sie doch mit Herrn von Keudell und 
dem Legationsrat Bucher; der ist in diesen Sachen gut zu Hause.“ 
Ich meinte damit entlassen zu sein und machte Miene, mich 
17
	        

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