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Die Verfassung des Deutschen Reichs mit Erläuterungen.

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Bibliographic data

fullscreen: Die Verfassung des Deutschen Reichs mit Erläuterungen.

Monograph

Persistent identifier:
hausen_fuerstenzug_1903
Title:
Der Fürstenzug auf dem Sgraffito-Fries am Königl. Schlosse zu Dresden.
Author:
Hausen, Clemens von
Place of publication:
Dresden
Publisher:
C. Heinrich
Document type:
Monograph
Collection:
sachsen
Publication year:
1903
Scope:
276 Seiten
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Subtitle:
Gedanken bei Betrachtung desselben.

Chapter

Title:
Entstehung des Sgraffito-Frieses.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Figure

Title:
Die alte "Stechbahn", jetzt "Stallhof" des Königlichen Schlosses.
Document type:
Monograph
Structure type:
Figure

Contents

Table of contents

  • Die Verfassung des Deutschen Reichs mit Erläuterungen.
  • Cover
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis.
  • Index
  • Berichtigungen.
  • Einführungsgesetz.
  • Geschichtliche Einleitung.
  • Eingang. Verfassung des Deutschen Reichs.
  • I. Bundesgebiet.
  • Artikel 1.
  • II. Reichsgesetzgebung.
  • Artikel 2.
  • Artikel 3.
  • Artikel 4.
  • Artikel 5.
  • III. Bundesrat.
  • Artikel 6.
  • Artikel 7.
  • Artikel 8.
  • Artikel 9.
  • Artikel 10.
  • IV. Präsidium.
  • Artikel 11.
  • Artikel 12.
  • Artikel 13.
  • Artikel 14.
  • Artikel 15.
  • Artikel 16.
  • Artikel 17.
  • Artikel 18.
  • Artikel 19.
  • V. Reichstag.
  • Artikel 20.
  • Artikel 21.
  • Artikel 22.
  • Artikel 23.
  • Artikel 24.
  • Artikel 25.
  • Artikel 26.
  • Artikel 27.
  • Artikel 28.
  • Artikel 29.
  • Artikel 30.
  • Artikel 31.
  • Artikel 32.
  • VI. Zoll- und Handelswesen.
  • Artikel 33.
  • Artikel 34.
  • Artikel 35.
  • Artikel 36.
  • Artikel 37.
  • Artikel 38.
  • Artikel 39.
  • Artikel 40.
  • VII. Eisenbahnwesen.
  • Artikel 41.
  • Artikel 42.
  • Artikel 43.
  • Artikel 44.
  • Artikel 45.
  • Artikel 46.
  • Artikel 47.
  • VIII. Post- und Telegraphenwesen.
  • Artikel 48.
  • Artikel 49.
  • Artikel 50.
  • Artikel 51.
  • Artikel 52.
  • IX. Marine und Schiffahrt.
  • Artikel 53.
  • Artikel 54.
  • Artikel 55.
  • X. Konsulatwesen.
  • Artikel 56.
  • XI. Reichskriegswesen.
  • Artikel 57.
  • Artikel 58.
  • Artikel 59.
  • Artikel 60.
  • Artikel 61.
  • Artikel 62.
  • Artikel 63.
  • Artikel 64.
  • Artikel 65.
    Artikel 65.
  • Artikel 66.
  • Artikel 67.
  • Artikel 68.
  • XII. Reichsfinanzen.
  • Artikel 69.
  • Artikel 70.
  • Artikel 71.
  • Artikel 72.
  • Artikel 73.
  • XIII. Schlichtung von Streitigkeiten und Strafbestimmungen.
  • Artikel 74.
  • Artikel 75.
  • Artikel 76.
  • Artikel 77.
  • XIV. Allgemeine Bestimmungen.
  • Artikel 78.
  • Sachregister.

Full text

Eingang. 11 
Vertragsrecht nicht mehr einseitig verfügen, soweit direkt oder indirekt eine 
der Verfassungsbestimmungen (Art. 1—78) in Mitleidenschaft gezogen wird; 
denn sie haben bei der Gründung des Reichs auf die ihnen bis dahin zu- 
stehenden, in der Verfassung ausgedrückten Hoheitsrechte endgültig verzichtet. 
Daraus ergibt sich, daß zur Abänderung der im ersten Satz des Eingangs 
enthaltenen Bestimmung die Zustimmung sämtlicher Einzelstaaten und 
eventuell ein verfassungänderndes Reichsgesetz (Art. 78 Abs. 1) erforderlich 
ist. Ob unter Umständen durch eine Abänderung nur die Rechtslage eines 
einzelnen Bundesstaats (neben der des Reichs) betroffen wird, wenn nur 
ein Einzelstaat weitere, an sich nicht zur Dispofition des Reichs stehende 
Rechte aufgibt und deshalb außer dem verfassungändernden Reichsgesetz nur 
die Zustimmung dieses Einzelstaats notwendig ist, muß nach Lage des ein- 
zelnen Falls beurteilt werden. Als Reichsgesetz gilt also die Verfassung 
nur mit ihrem in den Art. 1— 78 ausgedrückten Inhalt. Die Bestimmung 
des Eingangs hat für die Reichsverfassung nicht eigentlich dispositive Be- 
deutung — wie fast allgemein angenommen wird — aber sie hat die Be- 
deutung einer reichsgesetzlichen Anerkennung des Staatsvertrages der Einzel- 
staaten und damit den Wert der Anerkennung einer für Anderungen der 
Verfassung, die nach der grenzenlosen Bestimmung des Art. 78 an sich 
möglich wären, gezogenen Schranke; der dispositive Sinn der Bestimmung 
kommt durch ihre Aufnahme in die Landesgesetzblätter der Einzelstaaten 
zum formalen Ausdruck. 
Die staatsrechtliche Praxis vertritt durchaus den Standpunkt, daß, soweit 
nicht die positiven Bestimmungen der Verfassung entgegenstehen, die vertrags- 
mäßigen Beziehungen zwischen den Einzelstaaten noch wirksam sind. Dies 
ist von Vertretern des Bundesrats im Reichstage durch zahlreiche Erklärungen 
bezeugt worden, in denen die wechselseitige „Vertragstreue“" der Einzelstaaten 
nicht als eine historische Reminiszenz, sondern als ein in der Gegenwart 
und für alle Zukunft wirksames Element verkündet ist; vgl. u. a. die von 
v. Seydel S. 23 angeführte Erklärung des Fürsten Bismarck v. 5. April 1884 
(Hirth's Annalen 1886 S. 350 ff.) und den von v. Jagemann S. 45 aus 
der „Bundespraxis“ (Praxis des Bundesrats) mitgeteilten Satz: 
„Die Entstehung weist deutlich nach, daß die Verfassung auf dem 
Vertragsweg zustande gekommen ist. Der Vorlage an den Reichs- 
tag und dem Umstande, daß sie durch seine Genehmigung zugleich die 
Gesetzeskraft erlangte, ist nur die Wirkung beizulegen, daß die Verfassung 
nicht einseitig durch andre Einverständnisse der verbündeten Regierungen 
abgeändert werden kann, sondern daß dazu die Zustimmung des Reichs- 
tags erforderlich ist. Beide Eigenschaften, Bundesvertrag und Gesetz mit 
ihren Wirkungen, bestehen daher nebeneinander. In Gemäbßbeit dieser 
Auffassung aber unterliegen die Bestimmungen des in der Verfassung 
enthaltenen Vertrages der Bundesregierungen, welche sich auf das Recht 
der letzteren beziehen, den Grundgesetzen über die Auslegung der Ver- 
träge.“ 
Der Eingang der Verfassung ist also insofern von größter rechtlicher 
Bedeutung, als in ihm die vertragsmäßigen Beziehungen der Einzelstaaten 
zum pofitiven Ausdruck gekommen sind. Unter diesem Gesichtspunkt ist er 
zu verstehen, daß bei der Vorlegung des bayrischen Vertrages v. 23. Nov. 1870 
auf eine Anfrage des Abg. Lasker der Präfident Delbrück in der Reichstags-
	        

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