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Wilhelm Heinzes Quellen-Lesebuch zur vaterländischen Geschichte für Lehrerbildungsanstalten und höhere Schulen. Erster Teil. Deutsche Geschichte bis 1648. (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Wilhelm Heinzes Quellen-Lesebuch zur vaterländischen Geschichte für Lehrerbildungsanstalten und höhere Schulen. Erster Teil. Deutsche Geschichte bis 1648. (1)

Multivolume work

Persistent identifier:
heinze_quellen_lesebuch
Title:
Wilhelm Heinzes Quellen-Lesebuch zur vaterländischen Geschichte für Lehrerbildungsanstalten und höhere Schulen.
Author:
Heinze, Wilhelm
Place of publication:
Hannover
Document type:
Multivolume work
Collection:
deutschesreich
preussen
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
heinze_quellen_lesebuch_1
Title:
Wilhelm Heinzes Quellen-Lesebuch zur vaterländischen Geschichte für Lehrerbildungsanstalten und höhere Schulen. Erster Teil. Deutsche Geschichte bis 1648.
Author:
Heinze, Wilhelm
Volume count:
1
Publisher:
Carl Meyer
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1918
Edition title:
Vierzehnte Auflage
Scope:
239 Seiten
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
VI. Aus der Reformationszeit.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
92. Luther über das Auftreten Tetzels.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Wilhelm Heinzes Quellen-Lesebuch zur vaterländischen Geschichte für Lehrerbildungsanstalten und höhere Schulen.
  • Wilhelm Heinzes Quellen-Lesebuch zur vaterländischen Geschichte für Lehrerbildungsanstalten und höhere Schulen. Erster Teil. Deutsche Geschichte bis 1648. (1)
  • Title page
  • Meinem Vater.
  • Vorwort zur ersten Auflage.
  • Vorwort zur vierzehnten Auflage.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • I. Aus der Urzeit unseres Volkes.
  • II. Aus der Zeit der großen Völkerwanderung.
  • III. Aus der Zeit der Merowinger und Karolinger.
  • IV. Aus der Zeit der drei großen deutschen Kaiserhäuser.
  • V. Aus den Jahrhunderten des ausgehenden Mittelalters.
  • VI. Aus der Reformationszeit.
  • 90. Wie es im Papsttum gestanden, und wohin der Endchrist die Christenheit verführet.
  • 91. Luther im Augustinerkloster in Erfurt.
  • 92. Luther über das Auftreten Tetzels.
  • 93. Luthers Kampf gegen den Ablaß.
  • 94. Letzter Versuch Luthers zur Aussöhnung mit dem Papst.
  • 95. Luthers Bruch mit Rom.
  • 96. Luther wird vor den Reichstag geladen.
  • 97. Luther auf dem Reichstag zu Worms.
  • 98. Der päpstliche Nuntius Aleander über Luther.
  • 99. Luthers Ächtung.
  • 100. Albrecht Dürer über Luther.
  • 101. Luther verläßt die Wartburg.
  • 102. Luther im Schwarzen Bären zu Jena.
  • 103. Luthers deutsche Gemütskraft.
  • 104. Der Aufstand der schwäbischen Bauern.
  • 105. Die Protestanten zu Speyer.
  • 106. Der Schmalkaldische Bund.
  • 107. Luthers Tod.
  • 108. Die Schlacht bei Mühlberg.
  • 109. Die Verschwörung des Kurfürsten Moritz.
  • 110. Der Augsburger Religionsfriede.
  • 111. Adel und Bürgertum im 16. Jahrhundert.
  • 112. Ein Patrizierhaus zu Augsburg im 16. Jahrhundert.
  • 113. Festlichkeiten im Reformationsjahrhundert.
  • 114. Magistratliche Eingriffe zur Steuerung des Kleiderluxus.
  • 115. Ordnung des Strafrechts durch Karl V.
  • VII. Aus der Zeit des großen Krieges.

Full text

— 153 — 
Und verkauft auch künftige Sünde. Und des Dinges trieb er greulich viel. 
Ich wußte aber zu der Zeit nicht, wem solches Geld sollte. Da ging ein 
Büchlein aus, gar herrlich unter des Bischofs zu Magdeburg Wappen, darin 
solcher Artikel etliche den Quästoren geboten wurden zu predigen. Da kam es 
herfür, daß Bischof Albrecht diesen Tetzel gedingt hatteee ... 
93. 
Luthers Kampf gegen den Ablaß. 
Quelle: Luthers Thesen vom 31. Oktober 1517 (Lateinisch)1). Text nach 
der Jenaer Ausgabe von Luthers Schriften, 1. Teil 1560. 
Übersetzung: Neubauer, Martin Luther. Denkmäler der älteren deutschen Literatur. Halle 1903. S. 62—67. 
1. Da unser Meister und Herr Jesus Christus spricht: „Tut Buße“ usw., 
will er, daß das ganze Leben seiner Gläubigen auf Erden eine stete und unauf- 
hörliche Buße soll sein. — 2. Und kann noch mag solches Wort nicht vom Sakra- 
ment der Buße, das ist von der Beichte und Genugtuung, so durch der Priester 
Amt geübt wird, verstanden werden. — 3. Jedoch will er nicht allein verstanden 
haben die innerliche Buße; ja, die innerliche Buße ist nichtig und keine Buße, wo 
sie nicht äußerlich allerlei Tötung des Fleisches wirket. — 4. Es währet derhalben 
Reu und Leid, d. h. wahre, innere Buße, solange einer Mißfallen an sich selber 
hat, nämlich bis zum Eingang aus diesem in das ewige Leben. — 5. Der Papst 
will noch kann nicht einige andere Pein2) erlassen außerhalb derer, die er nach 
seinem Gefallen oder laut des Kanons, d. i. päpstlicher Satzung, auferlegt hat. 
— 6. Der Papst kann keine Schuld vergeben, denn allein sofern, daß er erkläre 
und bestätige, was von Gott vergeben sei, oder aber, daß er's tue in den Fällen, 
die er sich vorbehalten hat, welche Fälle, so sie verachtet würden, bliebe die Schuld 
ganz und gar unaufgehoben oder verlassen. 
10. Die Priester handeln unverständig und übel, die den sterbenden Menschen 
poenitentias canonicas, d. i. auferlegte Bußen ins Fegefeuer sparen und behalten, 
ihnen daselbst genug zu tun. — 12. Vor Zeiten wurden canonicae poenae, d. i. 
Buße oder Genugtuung für begangene Sünden, nicht nach sondern vor der 
Absolution aufgelegt, dabei zu prüfen, ob die Reue und das Leid rechtschaffen wären. 
20. Derhalben meint noch versteht der Papst nicht durch diese Worte (voll- 
kommene Vergebung aller Pein), daß insgemein allerlei Pein vergeben werden, 
sondern meint die Pein allein, die er selbst hat auferlegt. — 21. Derhalben irren 
die Ablaßprediger, die da sagen, daß durch des Papstes Ablaß der Mensch von 
aller Pein los und selig werde. — 27. Die predigen Menschentand, so da vor- 
geben, daß, sobald der Groschen in den Kasten geworfen klinget, von Stund an 
die Seele aus dem Fegefeuer fahre. — 31. Wie selten einer ist, der wahrhaftige 
Reue habe, so selten ist auch der, der wahrhaftig Ablaß löset, d. i. es ist gar 
selten einer zu finden. — 32. Die werden samt ihren Meistern zum Teufel fahren, 
die da vermeinen, durch Ablaßbriefe ihrer Seligkeit gewiß zu sein. — 33. Vor 
denen soll man sich sehr wohl hüten und vorsehen, die da sagen, des Papstes 
Ablaß sei die höchste und werteste Gottesgabe oder Geschenk, dadurch der Mensch 
1) Das lateinische Original findet sich in der Wittenberger Ausgabe der Werke 
huthe (1545). Bd. I, Blatt 
2) „Pein“ ist hier und 8 den folgenden Thesen immer das lateinische „poena“ 
Strafe.
	        

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