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Die slawischen Siedelungen im Königreich Sachsen mit Erklärung ihrer Namen.

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Bibliographic data

fullscreen: Die slawischen Siedelungen im Königreich Sachsen mit Erklärung ihrer Namen.

Monograph

Persistent identifier:
hey_slawische_siedelungen_sachsen_1893
Title:
Die slawischen Siedelungen im Königreich Sachsen mit Erklärung ihrer Namen.
Author:
Hey, Gustav
Place of publication:
Dresden
Publisher:
Wilhelm Baensch
Document type:
Monograph
Collection:
sachsen
Publication year:
1893
Scope:
343 Seiten
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Nichtslavische, doch fremdklingende Ortsnamen.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Die slawischen Siedelungen im Königreich Sachsen mit Erklärung ihrer Namen.
  • Title page
  • Blank page
  • Vorwort.
  • Inhalt.
  • Allgemeines.
  • Geschichtliche Einleitung.
  • Quellen und Hilfsmittel.
  • Sprachliche Vorbemerkungen.
  • Grundsätze für die Namendeutung.
  • Bildung der slavischen Ortsnamen.
  • Namen der slavischen Siedelungen.
  • I. Ortsnamen aus Personennamen.
  • II. Ortsnamen aus Appellativen.
  • Nichtslavische, doch fremdklingende Ortsnamen.
  • Namenverzeichnis.

Full text

— 318 — 
i. V. heißt richtiger Niedeck, d. i. nied dem Eck, unterm Berg, wie 
anderwärts Nideck, Nidegg, Neidegg; s. Buck S. 191. — Berg— 
gießhübel b. Gottleuba und Klein-Gießhübel östlich hiervon bei 
den Zschirnsteinen — Gießbach-Hübel, von hubil — Bodenerhebung, 
Hügel, und ahd. giozo, mhd. gieze, süddeutsch Gieß, Gießen — 
Wasserguß, Wasserfall, nicht von alten Gießhütten, wie manche an— 
geben, liegt doch bei ersterem auch Giesenstein. Nach Buck S. 84 
ist der Gießübel oder Gießhübel ein in die Luft hinausragender 
Gießstein, eine Wasserrinne, dann auch ein Holzgerüst, mittels dessen 
gewisse Missethäter ins Wasser untergetaucht wurden. Der Name 
ist in mehrfach wechselnder Form weitverbreitet; s. Först., Die 
deutschen ON. 43, 287. Schmeller, Bayr. WB. I, 948. 
Althen b. Borsdorf, 1437 38 Altenaw und Altin = zur 
alten Aue, indem hier unter Aue ein von Fluß und Gräben 
umgrenztes Landstück zu verstehen ist; vergl. Alten b. Dessau, 
Altnow NLaus., Altnau am Bodensee, urk. Altinowa, Althinowa, 
Altenowa. — Bahra b. Berggießhübel am Bahrbach oder der Bahre, 
im Bahrgrunde, früher Bahre, sowie Bahra b. Riesa, richtiger die 
Bare, stammt von ahd. bar leer, para Blöße, Waldblöße, ab- 
getriebener Wald, und bezeichnete also eine leere Fläche, Ode, Wald- 
blöße; vergl. Först. II, 205, Buck 16. — Dröda b. Olsnitz, vogtl. 
Driê, 1378 Vde, 1393 Oeda, 1533 zu der Ode, ist zusammengezogen 
aus in der öde = in der Leere, von ahd. odi leer, öde, unangebaut, 
wie Troppau an der Oppa -zu der Oppa, pol. Opawa. Vergl. 
Buck S. 195, und den Namen Landwüst b. Adorf. — Elterlein 
b. Annaberg, urk. Alterlein, hat nicht, wie allgemein angenommen 
(KG. XII, 113) und durch den Altar im Stadtwappen nahe gelegt 
wird, von einem Altärlein, einem kleinen Altar den Namen empfangen, 
wennschon Schmeller, Bayr. WB. I, 72 und Grimm DW. III, 
418 die Formen der Alter, Altärlein, der und das Elter aufführen, 
sondern erklärt sich vielmehr aus Altern, Aldern, Eldern, Eltern — 
Ode, Wüstung, unbebautes Gelände, Collectiv Altarach, Altera. 
Malter b. Dippoldiswalde wahrscheinlich = zum alter. Vergl. 
die Altarfleckel, Flur b. Horka Kr. Rothenburg, = wüster Fleck, 
Eltermutter, Flurname, z. B. eine einsame Gegend in der Wetterau 
(von Grimm DW. III, 418 unrichtig gedeutet) = ödes Sumpf- 
land, mhd. motter, ndtsch. Modder. Buck 6. — Rodewisch, 
Gesamtname für Ober= und Unter-Göltzsch b. Auerbach, scheint ge- 
rodetes Wiesenland zu bezeichnen, von ndtsch. wiesch, wisch, alt wisica, 
Wiese; vergl. die hess. Flurnamen auf dem Wisch, Heuwisch, ferner 
Warwisch, Osterwisch u. s. w. Arnold S. 358. Först., Die dtsch.
	        

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