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Die slawischen Siedelungen im Königreich Sachsen mit Erklärung ihrer Namen.

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Bibliographic data

fullscreen: Die slawischen Siedelungen im Königreich Sachsen mit Erklärung ihrer Namen.

Monograph

Persistent identifier:
hey_slawische_siedelungen_sachsen_1893
Title:
Die slawischen Siedelungen im Königreich Sachsen mit Erklärung ihrer Namen.
Author:
Hey, Gustav
Place of publication:
Dresden
Publisher:
Wilhelm Baensch
Document type:
Monograph
Collection:
sachsen
Publication year:
1893
Scope:
343 Seiten
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Allgemeines.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Bildung der slavischen Ortsnamen.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Die slawischen Siedelungen im Königreich Sachsen mit Erklärung ihrer Namen.
  • Title page
  • Blank page
  • Vorwort.
  • Inhalt.
  • Allgemeines.
  • Geschichtliche Einleitung.
  • Quellen und Hilfsmittel.
  • Sprachliche Vorbemerkungen.
  • Grundsätze für die Namendeutung.
  • Bildung der slavischen Ortsnamen.
  • Namen der slavischen Siedelungen.
  • I. Ortsnamen aus Personennamen.
  • II. Ortsnamen aus Appellativen.
  • Nichtslavische, doch fremdklingende Ortsnamen.
  • Namenverzeichnis.

Full text

— 32 — 
Bildung der slavischen Ortsnamen. 
Die slavischen Ortsnamen sondern sich in zwei große Gruppen, 
sind nämlich teils aus Personennamen, welche selbst ursprüng— 
lich appellativen Charakter haben, d. h. auf allgemeine Gattungs= und 
Begriffswörter zurückgehen, teils unmittelbar aus Appellativen 
gebildet, womit der Boden und dessen Eigenschaften, das Wasser, 
die Pflanzen= und Tierwelt, Aufenthalt und Beschäftigung der 
Bewohner und sonstige dem Orte anhaftende, in die Sinne fallende 
Eigentümlichkeiten näher bezeichnet werden. 
I. Die Personennamen, auf welchen die Mehrzahl der 
slavischen Ortsnamen beruht, sind in ihrer Bildung von überaus 
mannigfaltiger Art. Die einfachen substantivischen oder adjectivischen 
P#., welche die größere Zahl bilden, sind mit den verschiedensten 
Suffixen versehen, ohne daß dadurch die Bedeutung wesentlich be- 
einflußt würde; einige von diesen drücken eine Verkleinerung aus, 
andere bezeichnen eine Eigenschaft oder Eigentümlichkeit als in 
hohem und tadelnswertem Maße vorhanden. Es bedeuten also 
B5l, Bölen, Blan, Blota, Bölek, Bélik, Bélos u. s. w. ohne 
sonderlichen Unterschied „Weiße“. Die zusammengesetzten PMN. ent- 
halten in ihrem zweiten Gliede stets ein Nomen, während das erste 
von einem Nomen, einer Präposition, der Negation ne oder zu- 
weilen auch einem Verbum gebildet wird; besonders die Namen der 
ersten Gattung aber erleiden, ähnlich wie dies bei den deutschen 
der Fall ist, öfters Verkürzung im zweiten Gliede und sogar noch 
weiter greifende Zusammenziehung. So ist Boguslav = von Gott 
Ruhm habend, Oso#z##sc, Kurzform Bogus, Bos; Naslav = ruhm- 
voll, ’Ex#zen; Nerad — Unfroh, wie Ucalegon, O#c-a#ty#O 
nicht achtend, unbekümmert; Pribyslav = dessen Ruhm sich mehrt. 
Überdies treten auch deutsche Personen= sowie Völkernamen auf. 
Die hieraus hervorgehenden Od., welche teils Substantive, 
teils Adjective sind, weisen hauptsächlich die folgenden Suffire, 
bez. Formen auf. 
[a] Das asl. Suffix isti, Plur. isti, aus welchem letzteren tsch. 
pol. altwendisch ici, ow. icy entstanden, fügt sich entweder 
unmittelbar oder vermittelst der Silbe ov (ow) an den Stamm, 
sodaß Patronymica entstehen, welche zunächst die Sippe, dann 
die Ansiedelung der Familie der mit dem Grundnamen bezeich- 
neten Person nennen, und welche den deutschen patronymischen 
Namen auf zingen und zungen gleichstehen. Wie diese ursprüng-
	        

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