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Die Hohenzollern und ihr Werk.

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Bibliographic data

fullscreen: Die Hohenzollern und ihr Werk.

Monograph

Persistent identifier:
hintze_hohenzollern_1915
Title:
Die Hohenzollern und ihr Werk.
Author:
Hintze, Otto
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Paul Parey
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1915
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
IX. Umsturz und Wiederaufbau (1786--1840).
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Politik und Krieg unter Friedrich Wilhelm II.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Die Campagne in Frankreich.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Die Hohenzollern und ihr Werk.
  • Title page
  • Alle Rechte vorbehalten. Copyright.
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • I. Das Haus Hohenzollern.
  • Die Hohenzollern und der preußische Staat.
  • Der Urstamm und die Vorfahren des preußischen Königshauses.
  • Genealogische Ausblicke.
  • Die Burggrafen von Nürnberg.
  • II. Die Mark Brandenburg vor den Hohenzollern.
  • Askanier -- Wittelsbacher -- Luxemburger.
  • Verfassung und Verwaltung.
  • III. Die Wiederherstellung des brandenburgischen Landesstaats durch die Hohenzollern (1412--1499).
  • Die allgemeine Lage im 15. Jahrhundert.
  • Kurfürst Friedrich I. (1415--1440).
  • Kurfürst Friedrich II. (1440--1470).
  • Albrecht Achilles (Kurfürst 1470--1486).
  • Kurfürst Johann (1486--1499).
  • IV. Das Jahrhundert der Reformation (1499--1598).
  • [Allgemeine Bewegungen und Verhältnisse.]
  • Kurfürst Joachim I. (1499--1535) und Kardinal Albrecht.
  • Kurfürst Joachim II. (1535--1571) und Hans von Küstrin (1530--1571).
  • Kurfürst Johann Georg (1571--1598).
  • Hof- und Landesverwaltung im 16. Jahrhundert..
  • V. Die neuen Erwerbungen und der Dreißigjährige Krieg (1598--1648).
  • Allgemeiner Charakter des Zeitalters von 1598---1648. -- Luthertum und Calvinismus.
  • Kurfürst Joachim Friedrich (1598--1608).
  • Kurfürst Johann Sigismund (1608--1619).
  • Kurfürst Georg Wilhelm (1619--1640).
  • Kurfürst Friedrich Wilhelm (bis zum Westfälischen Frieden 1640--1648).
  • VI. Die Begründung des brandenburgisch-preußischen Gesamtstaates (1648--1688).
  • Die Erhebung Brandenburgs zu einer selbständigen Macht (1648--1660).
  • Der Aufbau des Gesamtstaates (1648--1688).
  • Im Kampfe mit Ludwig XIV.
  • Im Bunde mit Ludwig XIV.
  • Seemachtspläne.
  • Die Umkehr der brandenburgischen Politik und der Ausgang des Großen Kurfürsten (1684--1688).
  • VII. Die Erwerbung der Königskrone und der Ausbau des militärischen Großstaats (1688--1740).
  • Staat und Hof des ersten Königs.
  • Im spanischen Erbfolgekriege und im nordischen Kriege.
  • Der Militär- und Beamtenstaat Friedrich Wilhelms I.
  • Die auswärtige Politik von 1720 bis 1740 und der Ausgang Friedrich Wilhelms I.
  • VIII. Die Erhebung Preußens zur Großmacht. 1740--1786.
  • Der Regierungsantritt Friedrichs II. und die beiden ersten schlesischen Kriege.
  • Friedenszeit von 1746--1756.
  • Der siebenjährige Krieg.
  • Retablissement und Wirtschaftspolitik seit 1763.
  • Die Erwerbung Westpreußens und die Handelspolitik.
  • Der bayerische Erbfolgekrieg und der Fürstenbund.
  • Die Carmersche Justizreform. Der „alte Fritz".
  • IX. Umsturz und Wiederaufbau (1786--1840).
  • Charakter des Zeitalters von 1786 bis 1840.
  • Innere Zustände und Regierungstendenzen unter Friedrich Wilhelm II.
  • Politik und Krieg unter Friedrich Wilhelm II.
  • Graf Hertzberg. -- Niederländischer Feldzug (1787). -- Bündnis mit England (1788).
  • Konvention von Reichenbach. -- Erwerbung von Ansbach und Bayreuth (1792).
  • Das Bündnis mit Österreich (1791).
  • Die Campagne in Frankreich.
  • Die zweite Teilung Polens.
  • Krieg in Frankreich, Aufstand in Südpreußen, Friede von Basel (1795).
  • Dritte Teilung Polens. -- Nürnberg. -- Tod Friedrich Wilhelms II.
  • Die Anfänge Friedrich Wilhelms III. und der Zusammenbruch.
  • Die Reformen und die Vorbereitung der Erhebung.
  • Die Befreiungskriege (1813--1815).
  • Abschluß der Reformen und Stillstand (1815--1840).
  • X. Der Verfassungsstaat und die deutsche Frage (1840--1859).
  • Verfassungsexperimente (1840--1847)..
  • Die Revolution (1848--1849).
  • Der preußische Unionsversuch und die Wiederherstellung des Deutschen Bundes.
  • Die inneren Zustände Preußens seit 1850 und der Ausgang Friedrich Wilhelms IV.
  • XI. Die Begründung des Deutschen Reiches (1859--1871).
  • Die neue Ära und die Heeresreform.
  • Die deutsche Frage und die Krisis im Zollverein.
  • Der Verfassungskonflikt und das Ministerium Bismarck.
  • Der Frankfurter Fürstentag und die Herstellung des Einvernehmens mit Österreich.
  • Die polnische und die schleswig-holsteinsche Frage.
  • Der Verfassungskonflikt auf dem Höhepunkt.
  • Der dänische Krieg.
  • Die Konvention von Gastein und der Bruch mit Österreich.
  • Der Krieg von 1866.
  • Die Begründung des Norddeutschen Bundes.
  • Der deutsch-französische Krieg und die Begründung des Reiches.
  • XII. Im neuen Reich (1871--1888).
  • Die auswärtige Politik seit 1871.
  • Die Krisis von 1875.
  • Der Berliner Kongreß. -- Die Entstehung des Dreibundes. -- Der Rückversicherungsvertrag mit Rußland.
  • Kolonialpolitik.
  • Die Krisis von 1887.
  • Der Ausbau der Reichsverfassung. Reichsgesetzgebung bis 1878. -- Gründerzeit und Krach.
  • Preußische Verwaltungsreform, Ausbau der Selbstverwaltung.
  • Entstehung des Kulturkampfes.
  • Der Kulturkampf bis 1878.
  • Der Kampf gegen die Sozialdemokratie.
  • Die Vorbereitung des wirtschaftlichen Umschwunges von 1878.
  • Die Steuer- und Wirtschaftsreform.
  • Sozialistengesetz. -- Abbruch des Kulturkampfes.
  • Bedeutung des Umschwunges seit 1878. -- Die sozialpolitische Gesetzgebung.
  • Innere Kolonisation und Polenpolitik. -- Septennat und Kartell 1887..
  • Die neue Verwaltungsorganisation in Preußen.
  • Kulturbestrebungen.
  • Persönlichkeit Kaiser Wilhelms. -- Seine Größe.
  • Schlußwort.
  • Personenverzeichnis.

Full text

Ansbach-Bapreuth. Das Bündnis mit Osterreich. 417 
sprungen, das am 25. Juli 1791 zwischen Preußen und Osterreich geschlossen 
worden ist. Sein praktischer Inhalt bezog sich vor allem auf die polnische und auf 
die französische Frage. Man einigte sich über den Grundsatz der Integrität Polens 
und der freien Verfassung, im Hinblick auf das neue Grundgesetz vom 3. Mai 1791, 
durch das Polen aus einem Wahlreich in ein Erbreich unter einer sächsischen 
Dynastie mit einer ganz modernen konstitutionellen Verfassung umgewandelt 
worden war. In der französischen Frage verpflichtete sich Preußen, alle Be- 
mühungen anzuwenden, um eine Uvereinkunft der monarchischen Höfe Europas 
im Sinne des Rundschreibens von Padua zustande zu bringen, in welchem 
Leopold II. am 5. Juli die Höfe zu einem gemeinsamen Eintreten für die Sache 
der eben damals von der Flucht zurückgeholten französischen Königsfamilie 
aufgefordert hatte. In eben diesem Sinne war auch die Erklärung von Pillnitz 
gehalten, die bei einem Aufenthalt der beiden Herrscher am sächsischen Hofe am 
27. August vereinbart und ohne ihre Ermächtigung von dem Haupt der Emi- 
granten, dem Grafen von Artois, in die Offentlichkeit gebracht wurde. Trotz 
der vorsichtigen Fassung dieser Abmachung beschlossen Preußen und Osterreich 
damals bereits die Mobilmachung. Friedrich Wilhelm II. wünschte den Krieg; 
er war der Meinung, man werde mit den preußischen Truppen die französische 
Revolutionsarmee ebenso leicht zersprengen, wie 1787 die holländischen Frei- 
scharen. Leopold II. verhielt sich kühler; er suchte trotz jener Kundgebungen 
den Krieg zu vermeiden. Es ist bekanntlich nicht gelungen. Im Januar 1792 
forderten die Girondisten bereits den Krieg. Preußen aber verbündete sich jetzt 
in aller Form mit Osterreich durch die Allianz vom 7. Februar 1792, in der 
es dem Kaiser ein Hilfskorps von 20 000 Mann zur Verfügung stellte. In 
diesem kritischen Moment starb Kaiser Leopold nach kurzer Krankheit am 
1. März 1792; und seinem Nachfolger Franz II. wurde am 20. April durch das 
girondistische Ministerium unter Dumonriez der Krieg erklärt. In diesen Krieg 
wurde nun auch Preußen durch seine Verbindung mit Osterreich hineingerissen. 
Friedrich Wilhelm II. hoffte auf einen leichten Sieg und wollte bei dieser 
Gelegenheit auch zugleich im Osten gegen Polen neue Erwerbungen machen. 
Die Kaiserin Katharina, die sich bei dem Einschreiten der monarchischen Mächte 
gegen das revolutionäre Frankreich klüglich zurückgchalten hatte, um während 
eines Krieges im Westen desto ungestörter im Osten um sich greifen zu können, 
hatte seine Begehrlichkeit gereizt durch einen neuen Vorschlag zur Teilung 
Polens, den er mit Eifer ergriff. Osterreich hätte damals am liebsten die 
polnische Verfassung vom 3. Mai 1791 mit dem sächsischen Erbkönigtum durch- 
gesetzt, weil dadurch Rußland und Preußen wahrscheinlich in Schranken ge- 
halten worden wären; aber in Polen selbst hatte sich dagegen die Konföderation 
von Targowitz erhoben, der sich anch, von Katharina gedrängt, der König 
Stanislaus angeschlossen hatte. In dem Bündnisvertrag zwischen Preußen und 
Osterreich vom 7. Februar 1792 war zwar noch von der Integrität Polens 
die Rede, aber Friedrich Wilhelm II. hoffte, durch eine über seine Verpflichtungen 
hinausgehende Unterstützung Osterreichs in dem Kriege gegen Frankreich die 
Zustimmung des Kaisers zu dem polnischen Teilungsplan zu gewinnen. Er 
nahm persönlichen Anteil an der Kaiserkrönung Franz' II. in Frankfurt am 
19.—21. Juli; dort wurden auch die Kriegspläne besprochen, und unter dem 
Einsluß der Emigranten das verhängnisvolle Manifest vom 25. Juli festgestellt, 
Hir se. Hoherzollern. 27
	        

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