Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Fürst Bismarck und der Bundesrat. Erster Band. Der Bundesrat des Norddeutschen Bundes (1867-1870). (1)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Fürst Bismarck und der Bundesrat. Erster Band. Der Bundesrat des Norddeutschen Bundes (1867-1870). (1)

Monograph

Persistent identifier:
hoffmeyer_preussen
Title:
Unser Preußen.
Author:
Hoffmeyer
Place of publication:
Breslau
Publisher:
Königliche Universitäts- und Verlags-Buchhandlung
Document type:
Monograph
Collection:
preussen
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Die Entwickelung des Preußischen Staates unter der Herrschaft der Hohenzollern.

Map

Title:
Karte: Preussen nach dem Jahre 1866.
Document type:
Monograph
Structure type:
Map

Contents

Table of contents

  • Fürst Bismarck und der Bundesrat.
  • Fürst Bismarck und der Bundesrat. Erster Band. Der Bundesrat des Norddeutschen Bundes (1867-1870). (1)
  • Title page
  • Blank page
  • Inhaltsverzeichnis.
  • Vorwort.
  • Einleitung. Die Entstehung des Bundesrats - 13. Dezember 1866 bis 17. April 1867.
  • Die erste Session des Bundesrats. (15. August bis 10. Dezember 1867.)
  • Die zweite Session des Bundesrats. (7. März bis 15. Dezember 1868.)
  • Die dritte Session des Bundesrats. (15. Februar bis 18. Dezember 1869.)
  • Die vierte Session des Bundesrats. (20. Januar bis 20. Dezember 1870.)
  • Personen-Register.
  • Sach-Register.
  • Advertising

Full text

— 14 — 
russischer Fürst v. Bariatynsly. Der Kronprinz drückte mir die Hand, der 
Kronprinzessin wurden wir beim Kaffee vorgestellt. Eine sehr angenehme Dame, 
größer, schöner und ansehnlicher, als ich sie mir gedacht hatte; in hohem Grade 
gewandt und liebenswürdig, kurz ganz und gar geeignet, eine tüchtige Königin 
von Preußen zu werden. Der Kronprinz zeigte mir und noch einem auf meine 
Anregung die besten Bilder seiner Großmutter, der Königin Luise, die sich gerade 
in seinem Palais „in den Zimmern meiner Frauh) befanden. 
„Das Diner war ganz magnifique; ich glaube, ich habe nie besser gespeist. 
Ausgehungert, ausgedürstet aß und trank ich wie ein Löwe; unter anderem 
auch Punscheis als Getränk — etwas fabelhaft Schönes — mit dem Löffel 
aus dem Glase, dazu Champagner, wie er mir besser nie vorgekommen, bei- 
läufig sehr mittelmäßigen Tischwein, auf den es aber nicht ankam! 
„Wenn das nun morgen und übermorgen so fortgeht, weiß ich kaum, ob 
unser häuslicher Tisch mir wieder munden wird. 
„Ich war übrigens so guter Laune, daß ich in Galauniform zu Fuß nach 
Hause gegangen, sage: zu Fuß gegangen bin, trotz Berliner Patsches. Es sind 
nämlich vom Hotel bis zur Eingangsthür des Kronprinzen gerade 200 Schritt; 
das ließ sich riskiren, zumal auf bestem Trottoir bei Mondschein.“ 
* 
20. Dezember 1866. 
„Eigentümlich war das Silberzeug beim Kronprinzen, es schien nämlich 
von der unsoliden Art mancher Hochzeitsgeschenke zu sein, das heißt mit Kolo- 
phonium gefüllt und die dünne Decke in gepreßter Arbeit. Allein es war alles 
schwer massiv und die gemusterte Arbeit war nicht gegossen, vielmehr fein ciselirt, 
also jedes einzelne Stück ein Kunstwerk. 
„Die zweite Sitzung, am 20. Dezember, dauerte sehr lange. Große 
Differenz wegen der Militärausgaben! — Nachdem wir den Entwurf durch- 
beraten, wurde beschlossen, die Konferenzen jetzt zu schließen und am 2. Januar 
kommenden Jahres wieder hier einzutreffen. 
„Demnach werde ich übermorgen, Sonnabend den 22. Dezember, nach- 
mittags 5 Uhr in Dessau eintreffen, denn morgen, Freitag den 21., wollen 
wir kleinen Leute unter uns nochmals konferiren. 
„Dann ging es zum Diner und Cigarre bei Bismarck. Essen wie beim 
König. Dabei machte ich Bekanntschaft mit den Ministern v. d. Heydt, Graf 
zur Lippe und Graf Itzenplitz; erneuerte sie mit Forckenbeck und erwarb die 
des Herrn v. Unruh.“ 
* 
21. Dezember 1866. 
„Das Diner bei Thiles so ausgezeichnet wie die früheren — sogar langer 
Spargel, aber ohne Beilage. — Dabei denn auch die ersten Holsteiner Austern, 
nach der Suppe; bei Bismarck gestern englische vor der Suppe. Und hinter
	        

Downloads

Downloads

Full record

ALTO TEI Full text PDF
TOC
Mirador

This page

PDF Image Preview Image Small Image Medium Image Master ALTO TEI Full text Mirador

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

ausgabe:

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Formats

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.