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Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)

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Bibliographic data

fullscreen: Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)

law_collection

Persistent identifier:
holtzendorff_encyclopaedie
Title:
Encyklopädie der Rechtswissenschaft in systematischer und alphabetischer Bearbeitung.
Document type:
law_collection
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
holtzendorff_encyclopaedie_0231
Title:
Rechtslexikon. Dritter Band. Erste Hälfte. Pachmann - Stöckhardt.
Editor:
Holtzendorff, Franz von
Volume count:
2.3.1
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1881
Scope:
806 Seiten
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Index

Title:
Buchstabe P.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Index

Chapter

Title:
Paraphernen.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2.
  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Band 2. (2)
  • Title page
  • Blank page
  • Vorwort.
  • Inhalts-Verzeichnis.
  • I. Der Verlauf des Krieges. Von A. v. Janson, General der Infanterie z. D. in Berlin.
  • II. Die geschichtlichen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und seinen Verbündeten. Von Prof. Dr. Otto Hoetzsch in Berlin.
  • III. Die wichtigsten feindlichen Staaten nach ihren wirtschaftlichen Beziehungen und ihrer geschichtlichen Stellung zu Deutschland. Von Dr. Paul Rohrbach in Berlin.
  • IV. Kriegswirtschaft. Von Ministerialdirektor F. Lusensky in Berlin.
  • V. Die Militär-Gesundheitspflege im Kriege. Von Oberstabsarzt Dr. Hochheimer in Berlin-Steglitz.
  • VI. Fürsorge für die Kriegsteilnehmer. Von Landesrat Dr. Horion in Düsseldorf.
  • VII. Fürsorge für die Angehörigen der Kriegsteilnehmer. Von Dr. Arthur Söhner in Karlshorst.
  • A. Vom Kriege und der wirtschaftlichen Aufgabe der Kriegsfürsorge.
  • B. Die reichsgesetzliche Grundlage für die Unterstützung der Kriegerangehörigen.
  • C. Die Träger der Kriegs-Familienunterstützung.
  • D. Die Kriegsunterstützungsberechtigung.
  • E. Die Voraussetzungen der Gewährung reichsgesetzlicher Familienunterstützung.
  • F. Die Dauer des Unterstützungsanspruchs.
  • G. Art und Höhe der Kriegerfamilienunterstützung.
  • H. Besondere Leistungen der Kriegsunterstützung.
  • J. Außerordentliche Unterstützungen an Familien der Kriegsteilnehmer.
  • K. Organisation und Zentralisation der Kriegswohlfahrtspflege.
  • VIII. Die Kriegsleistung der Frauen. Von Dr. Gertrud Bäumer in Hamburg.
  • IX. Die soziale Versicherung und der Krieg. Von Direktor im Reichsversicherungsamt Witowski in Berlin.
  • X. Die Genossenschaften und der Krieg. Von A. Crecelius in Berlin.
  • XI. Ostpreußens Verheerung und Wiederaufrichtung. Von Dr. Paul Landau in Berlin.
  • Anhang. Merksätze über Kriegerrenten, Hinterbliebenen-Versorgung und Familienfürsorge.
  • Staatsbürgerliche Belehrungen in der Kriegszeit. Erster Band. Inhaltsverzeichnis.
  • Kriegsliteratur aus Carl Heymanns Verlag Berlin W8. August 1914 -- Ende 1916.

Full text

6 A. v. Janson 
vielfachen Hindernissen davor, und gedeckten Verbindungen nach rückwärts 
und aus den Unterständen zur Sicherung gegen das feindliche Feuer wurden 
schließlich Wohnräume mit allem Zubehör. Das Waldgebirge der Argonne 
verwandelten die Franzosen in eine einzige Festung, in der Mangel an Fern- 
sicht den Nahkampf aufs äußerste steigerte, ähnlich in den Vogesen. Verwun- 
dert fragte man in der Heimat, warum denn nichts mehr von den gewal- 
tigen Leistungen unserer schweren Geschütze zu hören sei — diesen umfang- 
reichen Anlagen im gewachsenen Boden gegenüber war ihre Wirkung 
verhältnismäßig gering. Der voreilig im Publikum gezogene Schluß, daß 
die Festungen sich überlebt hätten; erwies sich als verfehlt — im Gegenteil 
ihr Wert ist gestiegen, nur sind die Anforderungen ihrer Bauart andere 
geworden. Am auffälligsten zeigte sich das bei Reims, das die Franzosen 
beim Rückzuge wegen seiner veralteten Werke aufgegeben hatten, das aber 
beim Wiedervorgehen von ihnen mit Feldbefestigungen ausgebaut, noch 
allen Angriffen trotzt. Der lange andauernde Stellungskrieg ließ neue 
Kampfmittel entstehen, alte wieder aufleben. 
Das Verharren in derselben Stellung erleichterte den Nachschub von 
Truppen und Heeresbedürfnissen. Die Neubildung von Truppenteilen 
und Truppenverbänden bis zur Stärke von Armeen konnte in einem bisher 
unerhörten Umfange über das planmäßig Vorhergesehene hinaus während 
des Krieges, selbst nach schweren Verlusten, fortgesetzt werden, weil da 
unserer trefflichen Organisation und Ausbildung die Truppenteile eine große 
Lebens- und Erneuerungskraft besaßen und die Angehörigen auch der ältestesten 
gedienten Jahrgänge infolge gründlicher Erziehung und wiederholter Auf- 
frischung des Erlernten Soldaten geblieben waren. Der wohlausgebildete 
Beurlaubtenstand lieferte ausgezeichnete Unterführer. Für den Nachschub 
waren in Belgien Eisenbahnen zur Genüge vorhanden, ihr Betrieb lag 
den Händen unserer nie versagenden Eisenbahnverwaltungen und Eisen- 
bahntruppen, die in dem schleunigen Ersatze zerstörter Kunstbauten durch 
dauerhafte Behelfsbauten Außerordentliches leisteten. 
Indessen stellte die Anwesenheit einer feindlichen Streitmacht innerhalb 
der Befestigungen von Antwerpen eine dauernde Bedrohung der rück- 
wärtigen Verbindungen dar. Die Gefahr wuchs durch Antwerpens Wert für 
die Engländer als Brückenkopf auf dem Kontinent. Diese Erwägung führte:  zur 
Aufstellung eines zum Teil aus Marinetruppen bestehenden Belagerungskorps 
unter dem Befehle des Generals v. Beseler. Nach nur zwölftägiger Belagerung 
war der mächtige, bisher als die modernste Festung geltende Platz nebst allen 
Forts am 10. Oktober genommen. Die notgedrungen sparsame Bemessung 
der Stärke der Belagerungstruppen gestattete nicht, die Westseite einzu- 
schließen. Daher gelang es einem großen Teile der Besatzung einschließlich 
eines kleinen erst kürzlich eingetroffenen englischen Hilfskorps nach der 
Küste abzuziehen. Beseler beeilte sich, den für die Verbindung mit England 
wichtigen Hafen Ostende zu besetzen und im westlichen Flandern nach 
Süden Raum zu gewinnen, um die gesamte Küste in die Hand zu be- 
kommen und Anschluß an den rechten Flügel der 1. Armee zu gewinnen. 
Außer dem Reste der Belgier traten Engländer und Franzosen, besorgt um
	        

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