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Geschichte des Preußischen Verwaltungsrechts. 2. Band. (2)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Full text: Geschichte des Preußischen Verwaltungsrechts. 2. Band. (2)

law_collection

Persistent identifier:
holtzendorff_encyclopaedie
Title:
Encyklopädie der Rechtswissenschaft in systematischer und alphabetischer Bearbeitung.
Document type:
law_collection
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
holtzendorff_encyclopaedie_0231
Title:
Rechtslexikon. Dritter Band. Erste Hälfte. Pachmann - Stöckhardt.
Editor:
Holtzendorff, Franz von
Volume count:
2.3.1
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1881
Scope:
806 Seiten
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Index

Title:
Buchstabe P.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Index

Chapter

Title:
Provision.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Geschichte des Preußischen Verwaltungsrechts.
  • Geschichte des Preußischen Verwaltungsrechts. 2. Band. (2)

Full text

Abgrenzung der Kompetenz von Justiz und Verwaltung. 45 
sollten vor die Kammer gehören, Streitigkeiten über das Zollregal selbst, 
z. B. Anlegung neuer Zölle, zu weite Ausdehnung verliehener Zölle vor 
die Regierung und Amtskammer gemeinsam mit Berufung an das Ober— 
appellationsgericht. Streitigkeiten über die Dienste der Amtsbauern gehörten 
vor die Kammer, Vindikationen von Gütern durch letztere vor die Re- 
gierung. 
Hinsichtlich der Abgrenzung der Zuständigkeit zwischen Gerichten und 
Kommissariaten bestimmte das neue Gesetz nur: „Ebenmäßig soll dasjenige, 
was wir wegen der Cammern oben verfüget, auch denen Commissariaten, 
Steuer-Directoriis, Jagt-Cantzeleyen und Post-Aembtern eine Richtschnur 
seyn.“ Allein noch weniger als die kasuistische Hervorhebung einzelner 
Fälle ohne Aufstellung eines festen Grundsatzes konnte die Analogie den 
praktischen Bedürfnissen genügen und Kompetenzkonflikte verhindern. Zu 
diesen Uübelständen kam, daß Streitigkeiten von Privatpersonen unter ein- 
ander über Polizei= und Okonomiesachen vor die Gerichte unter Zuziehung 
eines Mitgliedes des Kommissariats gehörten, sofern eine klare Verordnung 
vorlag, die den Gegenstand der Klage betraf. War das Gericht über den 
Inhalt einer solchen Verordnung im Zweifel, so hatte es von dem Kollegium, 
zu dessen Departement das Edikt gehörte, Belehrung einzuholen. 
Eine Verordnung vom 25. 4. 17151) ging auf dem 1713 eingeschlagenen 
Wege weiter und setzte auch kasuistisch fest, welche Sachen vor das Kom- 
missariat gehörten, indem sie bestimmte: „Bey dem Policey-Wesen werden 
die Feuer-Anstalten, die Gassen= und Pflaster-Sachen, das Marckt-, Brunnen-, 
Laternen= und Armenwesen, die Fleisch= und Brodt-Taren, auch Maß, Elle 
und Gewicht, desgleichen die Unterhaltung der Wege, Brücken und Dämme, 
soferne dieselbe denen Städten oblieget, und nicht etwan der Aufsicht derer 
Kgl. Ambts-Cammern aufgetragen ist, von denen Magisträten in Städten 
unter Direction der Commissariate und mit Participation der Commissa- 
riorum jedes Orts respiciret.“ Streitigkeiten von Privatpersonen in diesen 
Sachen blieben den Gerichten. Baustreitigkeiten zwischen einzelnen Bürgern 
und einzelnen Städten wurden dagegen dem Kommissariat ausschließlich über- 
tragen, solche zwischen Stadt und Land Kommissariaten und Gerichten ge- 
meinsam. Verlangte ein Gläubiger einer Stadt Untersuchung seines Anspruchs, 
so war unter Umständen eine gemischte Kommission aus Obergericht und 
Kommissariat zugelassen. Ebenso sollte, wenn jemand bei Revision der 
Steuerkataster sich auf einen rechtsbeständigen Befreiungsartikel berufe, der 
auf der Landesverfassung oder der Observanz gegründet sei, ein Mitglied des 
1) Mylius, C. C. M. II, 1, Nr. 139.
	        

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