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Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

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Bibliographic data

fullscreen: Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

Multivolume work

Persistent identifier:
holtzendorff_materialien_verfassung_1873
Title:
Materialien der Deutschen Reichs-Verfassung.
Editor:
Holtzendorff, Franz
Bezold, Carl
Place of publication:
Berlin
Document type:
Multivolume work
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
holtzendorff_materialien_verfassung_1873_II
Title:
Materialien der Deutschen Reichs-Verfassung. Band II
Author:
Holtzendorff
Volume count:
2
Place of publication:
Berlin
Publisher:
C. G. Lüderitz'sche Verlagsbuchhandlung Carl Habel
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
XI. Bundeskriegswesen. (Artikel 57 - 58).
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Allgemeine Discussion. (26. Sitzung, Mittwoch 3. April 1867.)
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Wulff.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Full text

Heinrichs Bundesgenossen. 417 
suchte der stolze Welfe, sein langjähriger Gegner, ihn auf im Beisein der 
meisten Fürsten und Edlen beider Länder; sicher hat die Unterredung über die 
großen Fragen der nächsten Zukunft sich bewegt, aber feste Resultate scheinen 
aus ihr nicht hervorgegangen zu sein. Auch das wichtige alexandrische Kloster 
Reichersberg verband sich Heinrich der Löwe, indem er ihm Ruhe vor seinem 
gewalttätigen Feinde, Heinrich von Stein, verschaffte, was er bisher stets 
abgelehnt hatte'). Ebenso verständigte er sich zu Freising mit dem Bischof 
dieser Diözese, Albert, über die Vogtei zu Ittingen“*). So suchte er die, von 
ihm früher eifrig befehdete Prälatur seiner Länder sich zu gewinnen und zumal 
für alle Fälle die mächtige kirchliche Partei auf seine Seite zu bringen. Die 
Berechnung mißlang zwar: nicht nur wegen des schon am 13. Januar 1179er- 
folgenden Todes Heinrich Jasomirgotts, sondern vornehmlich wegen der Aus- 
söhnung des Kaisers mit Alexander III. 
Auffallenderweise war Otto von Wittelsbach, der treueste Diener und 
Helfer des Kaisers, trotz dessen Not im Jahre 1176 in Bayern geblieben, 
sicher auf den Wunsch Friedrichs, um das Tun Heinrichs des Löwen zu über- 
wachen. 
Bald nach seinem Aufenthalt in Bayern unternahm Heinrich noch weitere 
Schritte zur Verwirklichung seiner Koalitionspläne gegen den Kaiser. Die 
Lage verdüsterte sich immer mehr für ihn und mahnte ihn zu energischem 
Handeln; schon war zu Anagni der Stillstand zwischen der Kirche, den Lom-Herbst 
barden und dem Kaiser geschlossen. Er knüpfte mit den schwäbischen Grafen 
von Zollern und Veringen Verbindungen an?). Vor allem faßte er seinen 
Schwiegerwater Heinrich II., den König des mächtigen England, ins Auge. 
Deshalb schickte er an ihn Gesandte ab, die ihm zu Westminster die Anträge 
ihres Herrn vorlegtent). Aber sei es, daß die ebenfalls anwesenden Ge= 4. Nov. 
sandten des Kaisers Friedrich den König von feindseligen Schritten abhielten, 
sei es, baß Heinrich II. sich überhaupt auf so großartige Unternehmungen in 
weitentlegenen Gegenden nicht einlassen wollte, er ging auf des Herzogs For- 
derungen nicht einff), trotz des Schmerzes, den er über das drohende Miß- 
geschick seines Schwiegersohnes empfand. Damit sank für Herzog Heinrich un- 
wiederbringlich eine der wichtigsten Stützen für seinen Widerstand gegen den 
Staufer dahin. Um so unbegreiflicher ist es, daß er nicht die Zeit benutzte, in 
der Friedrich noch in Italien beschäftigt war, um mit seinen dortigen Feinden, 
besonders den kriegslustigen Lombarden, in Verbindung zu treten und in 
  
5% Ibi ls0. Ansl inter ipsum (Henrioum Leonem] et ducem Austrie habitum enst 
ualde eelebre Colloquinm, praesentibus utriusque terrae principibus et multa 
frequentia militum. Dum ergo die dominioo in media Pkog eto. (also 
Mitte März). Mon. Boica., III, 8 463; Urkdb. d. Land. ob. d. Enns, L, S. 347 f. — 
Bgl. Heigel, Bruch zwischen Kaiser Friedrich m. Heinrich d. L. (Heigel u. Riezler, 
Das Herzogtum Bayern, S. 34). 
% Scheid, Orig. Guelf. III, p. 529 f. 
%Ann. Urspens. I. c. 
+) Radulfus de Diceto, M. G. Ss. XXVII, 269. 
+f# Benedictus Petroburgensis ap. Bouquet, XVII, p. 441. 
Pbilippson, Heinrich der Löwe. 27
	        

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