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Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

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Bibliographic data

fullscreen: Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

Multivolume work

Persistent identifier:
illing_handbuch_verwaltung
Title:
Handbuch für Preußische Verwaltungsbeamte.
Document type:
Multivolume work
DDC Group:
Verwaltung
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
illing_handbuch_verwaltung_2
Title:
Handbuch für Preußische Verwaltungsbeamte. Zweiter Band.
Author:
Illing
Volume count:
2
Place of publication:
Berlin
Publisher:
A. Haack
Document type:
Volume
Collection:
preussen
Publication year:
1898
DDC Group:
Verwaltung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Abschnitt XXXVI. Gemeinde-Ordnungen.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Städte-Ordnung für die sieben östlichen Provinzen der Preußischen Monarchie, die Provinz Westfalen, die Rheinprovinz und die Provinz Hessen-Nassau.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Titel I. Von den Grundlagen der städtischen Verfassung.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Full text

29. Nov, 
1182 
464 Fünftes Buch. I1: Heinrich in der Verbannung. Friedrichs letzte Taten. 
teren wirklich, um einen neuen kräftigen Schutz gegen die Dänen zu haben, 
in seine noch übrigen Länder eingesetzt hat. Aber eine genauere Betrach- 
tung der Sachlage wird dartun, daß dieses dem Kaiser nur Schaden gebracht 
hätte. Die alten Besitzungen konnte und wollte Friedrich dem Welfen nicht 
zurückgeben. So wäre dieser in seiner Rachsucht und seinem Streben nach 
Wiedergewinn des Verlorenen jedenfalls mit den jetzt in Sachsen kon- 
stituierten Gewalten in Kampf geraten und hätte sich einmal deshalb und 
dann, weil er ja an die Dänen nichts mehr zu verlieren hatte, jedenfalls diesen 
ausdrücklich oder stillschweigend angeschlossen. Eine Rückberufung des Löwen 
in diesem Augenblicke wäre also etwas sehr Unkluges gewesen. 
Auch in einem anderen Streite behielt um diese Zeit Graf Adolf die 
Oberhand. Nach dem Tode des frommen, würdigen und tüchtigen Bischofs 
Heinrich von Lübeck hatte der Kaiser den Lübeckern auf ihr Bitten seinen ge- 
1183 bildeten und staatsklugen Kaplan Konrad zum Bischof gegeben. Konrad II. 
1184 
hatte mit Eifer begonnen, den Zustand seiner Diözese zu verbessern; als 
aber Graf Adolf sich mehrere Übergriffe gegen ihn erlaubte, ward er des 
ganzen Amtes überdrüssig, packte die besten Dinge zusammen, die er in der 
bischöflichen Residenz fand, begab sich zu Erzbischof Sigfried von Bremen 
und schrieb seinen Diözesanen, er gebe das Bistum auf'). 
So war die Lage der Dinge in den Gegenden, die Heinrich der Löwe einst 
kräftig in Ruhe und Ordnung erhalten hatte, recht traurig, zugleich seiner 
Einmischung aber günstig. Unter seinen Widersachern herrschte gegenseitig 
Zwietracht und Feindseligkeit; von außen drohte ihnen allen und dem ihnen 
verbündeten Kaiser ein mächtiger Feind: der starke Dänenkönig. Auch im 
Übrigen Deutschland gestalteten sich die Dinge für die Welfenpartei wieder 
vorteilhafter. 
1182 Nach der Besiegung Heinrichs des Löwen hatte zunächst in Mittel- und 
Süddeutschland der tiefste Friede geherrscht, da jeder sich scheute, den Zorm 
des gewaltigen Kaisers auf sich zu laden. Auch in bezug auf Italien hegte 
der alternde und darum milder werdende Kaiser'') versöhnlichere Gesinnung, 
besonders als sein kriegerischer Feldherr in Mittelitalien, Christian von Mainz, 
1183 in ein hitziges Fieber verfiel, an dem er bald verstarbs?*). Da auch der Lom- 
bardenbund fürchtete, nach der Aussöhnung mit dem Papste — nach dem Tode 
Alexanders III. (1181) war der Greis Lucius III. erwählt worden — und 
nach der Besiegung der Welfen sei der Kaiser mächtiger als je, und da sich das 
einst so feste Band der Städte merklich zulockern begann ##), fand hierder Friede 
) Arn. Lub. III, 3, 6. 
“%Chronicon Ursporgenee, M. G. Ss. XXIII, 358: imperator, quippe iam uergens 
in senium, quieti coepit operam dare et utilitstibus filiorum suorum intendere. 
% % Annales Colonienses Maximi, p. 791. — Annales Marbacenses, p. 161; Chun- 
radus Schirensis, M. G. Ss. XVII, p. 630; Christianus Moguntinus ap. öhmer Font. 
rer. German. III, p. 266. — Annales Ceccanenses, M. G. Ss. XIX, p. 287. (Chro- 
nicon Fossae Novae. ) — Ann. Bremenscos, p. 74. 
1 So trat Alessandria zur kaiserlichen Partei herüber und nannte sich Cesarea; 
Reconciliatio Caesarene M. G. Leges II, p. 181 f. 
 
	        

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