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Bismarck Die gesammelten Werke. Band 5. (5)

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Bibliographic data

fullscreen: Bismarck Die gesammelten Werke. Band 5. (5)

Periodical

Persistent identifier:
kbl
Title:
Deutsches Kolonialblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1890
1921
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
kbl_1890
Title:
Deutsches Kolonialblatt. I. Jahrgang, 1890.
Volume count:
1
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1890
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nummer 16.
Volume count:
16
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
Nichtamtlicher Theil.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
III. Verschiedene Mittheilungen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Das Konde-Plateau.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Bismarck Die gesammelten Werke.
  • Bismarck Die gesammelten Werke. Band 5. (5)

Full text

510 Vapoleons doppeltes Spiel in der Kongrehfrage. 
*357. Eclaß an den Gesandten in Florenz Grafen von Usedom. 
[Konzept von der Hand des Vortragenden Aats Abeken. 
Während Napoleon III. lich anfänglich den Anschein gegeben hatte, als ob er das Projekt 
des Kongresses im engsten Einvernehmen mit Preußen und Stalien betreiben wolle, schaltete er 
diese beiden Mächte bei den weiteren Vorbesprechungen mehr und mehr aus, indem er zmnächst 
eine vorgängige Berständigung der neutralen Mächte untereinander, also Srankreichs, Englands 
und Rußlands berimstellen sachte. Am 19. Mai war ein volles ESinvernehmen zwischen Srank- 
reich und England erzielt; auch Rußland schloß sich an, und am 24. Mai ergingen die Ein- 
ladungen der drei Mächte nach Verlin, Wien, Sloren; und Frankfurt. Die eigentliche 
Absicht Mapoleons bei dem Kongrebhplan ging dahin, die Dinge möglichst in die Länge zu sieben 
und eben dadurch auf der einen Seite Preußen, auf der anderen Österreich so mürbe und ver- 
bandlungsbereit zu machen, daß er selbst mit einem Maximum von Kompensationen zu Gunsten 
Frankreichs aus der Affäre hervorgehe. Die ganze Genesis der Kongreßidee ergibt sich klar 
und deutlich aus den bei H. Oucken, Die Ae#hnpoli#tik Kaiser Mapoleons III. von 186 bis 1870, 
I. 180 ff. veröffentlichten Schriftstücken. 
Berlin, den 23. Mai 1866. 
Ich benutze die Abreise des Königlichen Legationsrats von Bernhardi, um Ew. pp. 
einige Mitteilungen zur Erläuterung der gegenwärtigen Situation zu machen, soweit die Seit 
es noch erlaubt. 
Durch mein gestriges Telegramm hbabe ich Ew. pp. schon gesagt, daß die in Paris ein- 
getretene Stockung in der erwarteten Berständigung für den Kongreß zwischen Preußen, 
Italien und Frankreich und die statt dessen zwischen der letzteren Macht und England und 
Rupßland gepflogenen Verhandlungen über die Einladung zum Kongreß seitens der drei neu- 
tralen Alächte mit vorläufiger Seststellung eines Programms auch bier Befremden haben er- 
regen müssen. Ich habe diesen Bedenken in dem anliegend nur zu öhrer eigenen perfönlichen 
Kenntnisnahme beigefügten ganz vertraulichen Erlasse an den Grafen Goltz vom 21. d. M.“ 
Ausdruck gegeben, zu dessen Erläuterung ich bemerke, daß die darin erwähnten aus Karlsrube 
anber gelangten MNachrichten aus durchaus glaubwürdiger Quelle dartaten, daß der Kaiser 
Napoleon dort und an anderen Höfen Deutschlands zum Widerstande gegen die preußischen 
Reformbestrebungen und zum GSesthalten an den partikularischen Tendenzen und der kleinstaat- 
lichen Souveränität ermutige, und daß ganz ähnliche Nachrichten über eine entsprechende Hal- 
tung der französischen Diplomaten uns aus München, Dresden, Stuttgart, Kassel und Frank- 
furt am Main mkommen. Damit stimmt auch die Haltung des französischen Botschafters 
in London Sürst La Tour d'Auvergne in einer eingehenden Konversation mit dem Grafen 
Bernstorff, über welche der letztere in der ebenfalls nur zu öhrer Orientierung vertraulich bei- 
gefügten Depesche vom 19. d. M. berichtet. Die Sprache des Sürsten La Tour d'Auvergne 
ist mir um so mehr aufgefallen, als derselbe aus seiner früheren Stellung in Berlin als Se- 
sandter am hiesigen Hofe nicht die Erinnerung zurückgelassen bat, als sei er perfönlich ein 
Gegner Preußens. Seine Behauptung, daß wir zu der Seit der Abtretung Savoyens und 
Aizzas uns bemüht hätten, eine Koalition gegen Grankreich zustande zu bringen, muß auf fal- 
schen Kombinationen oder Gerüchten, die ihm bei seiner Anwesenbeit hier zugetragen sein 
mögen, beruhen. Die Akten bieten auch nicht den geringsten Anbaltspunkt dafür. 
Was mun den Kongreß fjelbst betrifft, so ist uns noch immer keine Einladung zugekom- 
men, und es scheint, als wenn die drei Mächte sich über die Falsung derselben und über die 
im voraus für die Cätigkeit des Kongresses zu bezeichnenden Punkte nicht einigen können. 
1 Ülber die Missian von Bernhardis nach Slorenz val.? Aus dem Leben Theodor von Bern- 
26 ff. und 
rsr —“ 27 33.
	        

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