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Grundriß des Verwaltungsrechts in Preußen und dem Deutschen Reiche.

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Bibliographic data

fullscreen: Grundriß des Verwaltungsrechts in Preußen und dem Deutschen Reiche.

Periodical

Persistent identifier:
kbl
Title:
Deutsches Kolonialblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1890
1921
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
kbl_1891
Title:
Deutsches Kolonialblatt. II. Jahrgang, 1891.
Volume count:
2
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1891
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nummer 15.
Volume count:
15
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
Nichtamtlicher Theil.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Verschiedene Mittheilungen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Beisetzung des Lieutenants Tappenbeck.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Grundriß des Verwaltungsrechts in Preußen und dem Deutschen Reiche.
  • Cover
  • Title page
  • Vorwort zur ersten Auflage.
  • Vorwort zur dritten Auflage.
  • Inhalt.
  • Geschichtliche Einleitung.
  • § 1. Der ständische Territorialstaat (-1604).
  • § 2. Die Herstellung der absoluten Monarchie (-1713).
  • § 3. Der absolute Beamtenstaat des 18. Jahrhunderts (-1807).
  • § 4. Die Zeit der Reformen und der Revolution (-1848).
  • § 5. Die konstitutionelle Monarchie und die neueste Verwaltungsreform.
  • Abteilung I. Allgemeine Lehren.
  • § 6. Der Begriff des Verwaltungsrechts.
  • § 7. Reichsverwaltung und Landesverwaltung.
  • § 8. Die Rechtsquellen des Verwaltungsrechts.
  • § 9. Die Verwaltungsverhandlungen.
  • § 10. Quellensammlungen und Literatur.
  • Abteilung II. Die Verwaltungsorgane.
  • Kapitel I. Das Beamtenrecht.
  • Kapitel II. Die Verwaltungsorganisation.
  • Kapitel III. Der Rechtsschutz auf dem Gebiete des öffentlichen Rechts.
  • § 23. Der Rechtsschutz durch die ordentlichen Gerichte.
  • § 24. Die Verwaltungsgerichtsbarkeit.
  • § 25. Das Verwaltungsbeschlußverfahren.
  • § 26. Die Kompetenzkonflikte.
  • Abteilung III. Die Einzelgebiete der Verwaltung.
  • Kapitel I. Gebiet des Innern.
  • Kapitel II. Gebiet der Finanzen.
  • Kapitel III. Gebiet der Kirche und Schule.
  • Kapitel IV. Gebiet des Auswärtigen.
  • Register.

Full text

— 94 — 
Kapitel III. Der Rechtsschutz auf dem Gebiete 
des Öffentlichen Rechts. 
§ 23. Der Rechtsschutz durch die ordentlichen Gerichte. 
Die ordentlichen Gerichte üben in doppelter Richtung eine 
Rechtskontrolle gegenüber der Verwaltung und gewähren daher 
dem einzelnen im Verhältnisse zur Verwaltung individuellen Rechts- 
schutz. Es kann einmal in einer Sache, die materiell zivilrechtlich 
oder strafrechtlich ist, ein verwaltungsrechtlicher Inzidentpunkt hin- 
einspielen, und es kann in den Formen des Zivil= oder Straspro- 
zesses materiell über Verwaltungsrecht entschieden werden. 
1. In eime Zivil= oder Strafsache können die mannigfachsten 
verwaltungsrechtlichen Inzidentpunkte hineinspielen, so bei § 839 
BGB., 8§ 110 113 StrGB. Das französische Recht zieht hier 
die äußerste Folgerung aus seiner Lehre von der Teilung der Ge- 
walten und bindet den Richter hinsichtlich des verwaltungsrecht- 
lichen Inzidentpunktes an die Vorentscheidung der Verwaltungs- 
behörde. Dagegen hat das deutsche Recht, das die Lehre von der 
Teilung der Gewalten nie rezipiert hat, stets daran festgehalten, 
daß das ordentliche Gericht auch über die staats= oder verwaltungs- 
rechtlichen Obersätze seiner Entscheidungen nach eigenem Ermessen 
zu befinden hat. Hieraus folgt aber als rechtspolitisches Ergebnis 
ein entsprechender Rechtsschutz des einzelnen gegenüber der Ver- 
waltung. 
2. Das ordentliche Gericht kann aber auch, da formelles und 
materielles Recht sich nicht vollständig decken, in den Formen des 
Zivil- und Strafprozesses Verwaltungsrecht anwenden. Dabei 
handelt es sich einmal um Reste der patrimonialstaatlichen Ent- 
wicklung, die das Verwaltungsrecht überhaupt unter der privat- 
rechtlichen Perspektive ansah, wie beim Fiskalrechte und dem wohl- 
erworbenen Rechte, teils um neuere Bestrebungen nach verstärktem 
individuellen Rechtsschutze vor Einführung der Verwaltungsgerichts- 
barkeit, wie in dem preußischen Gesetze vom 24. Mai 1861 über 
die Erweiterung des Rechtsweges.
	        

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