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Das Goldene Buch des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.

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Copyright

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Bibliographic data

Contents: Das Goldene Buch des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.

Periodical

Persistent identifier:
kbl
Title:
Deutsches Kolonialblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1890
1921
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
kbl_1891
Title:
Deutsches Kolonialblatt. II. Jahrgang, 1891.
Volume count:
2
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1891
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nummer 15.
Volume count:
15
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
Nichtamtlicher Theil.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Verschiedene Mittheilungen.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Mittheilungen aus Deutsch-Südwest-Afrika.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Das Goldene Buch des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.
  • Title page
  • Zum Eingang.
  • Das Ehrenkomitee des Goldenen Buches.
  • Das deutsche Staatswesen an der Jahrhundertwende.
  • Bild: "Seine Majestät Kaiser Wilhelm II".
  • Widmung von Seiner Majestät Kaiser Wilhelm II.
  • Regenten des Staatswesens.
  • Gemälde Ihrer Majestät die Kaiserin Auguste Viktoria.
  • Fortsetzung Regenten.
  • Das Staatswesen, die Staatsmänner und Parlamentarier.
  • Deutschlands Wehrstand.
  • Das deutsche Kolonialwesen.
  • Das staatliche Verkehrswesen: Die Post und Telegraphie, die Eisenbahn, die Wasserstrassen des Binnenlandes und der Kaiser-WIlhelmkanal.
  • Die deutsche Wissenschaft an der Jahrhundertwende.
  • Die Theologie im letzten Viertel des Jahrhunderts.
  • Die Philosophie und die Aesthetik.
  • Die Rechtswissenschaft, die Volkswirtschaftslehre und die Statistik.
  • Die Heilwissenschaften an der Jahrhundertwende.
  • Die deutsche Geschichtsschreibung, Kulturgeschichte und Archäologie.
  • Die Philologie, die Sprachforschung und die Litteraturgeschichte.
  • Erziehung und Unterricht.
  • Die Astronomie, die Physik, die Meteorologie und die Chemie.
  • Unser Wissen vom Erdball, und seinen Bewohnern.
  • Die Physiologie, Botanik und Zoologie.
  • Das Wirtschaftsleben des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.
  • Die berufliche und soziale Gliederung des Deutschen Volkes.
  • Die Landwirtschaft und die Forstwirtschaft.
  • Der Bergbau und das Hüttenwesen.
  • Die technischen Wissenschaften und ihre Meisterwerke.
  • Die Elektrotechnik von Dr. Karl Strecker.
  • Der Maschinenbau von Wilhelm Gentsch.
  • Das Zeitalter des Dampfes von R. H. Ziese.
  • Der Rückblick auf den Brückenbau im 19. Jahrhundert von Dr. Zimmermann.
  • Bild: „ Die neue Rheinbrücke bei Bonn"
  • Fortsetzung - Der Rückblick auf den Brückenbau im 19. Jahrhundert von Dr. Zimmermann.
  • Persönlichkeiten der technischen Wissenschaften und deren Meisterwerke.
  • Die Grossindustrie.
  • Schiffsbau und Schiffahrt.
  • Handel und Gewerbe.
  • Das deutsche Kunstgewerbe.
  • Die deutsche Kunst an der Jahrhundertwende.
  • Die bildenden Künste: Malerei, Bildhauerei, und Baukunst.
  • Die deutsche Dichtkunst.
  • Die deutsche Tonkunst.
  • Die Schauspielkunst.
  • Vollbilder zur Abteilung Kunst.
  • "Das Deutsche Meer", Gemälde von Andreas Achenbach. (Photographie)
  • "Das Mädchen am Strande", Oelstudie von Hans v. Bartels.
  • "Poesie und Malerei", Gemälde von Arnold Böcklin. (Photographie)
  • Eine Studie zum Gemälde: "Schuldig" von Ferdinand Brütt.
  • "Maria", Gemälde von Adolf Echtler.
  • "Am Wasser", Zeichnung von Wilhelm Feldmann.
  • "Genesung", Zeichnung von Walther Firle.
  • "Eine Holsteinische Viehweide", Zeichnung von Oskar Frenzel.
  • "Frühmorgen in der Rominter Heide", Gemälde von Richard Friese.
  • Zeichnung von Eduard Grützner.
  • "Die Katharinenkirche in Hamburg", Zeichnung von Peter Halm.
  • "Vor dem Gnadenbilde in Kevelaer", Gemälde von Arthur Kampf. (Photographie)
  • "Die Opferkerzen", Gemälde von Hermann Kaulbach. (Photographie)
  • "Christus im Olymp", Kolossalgemälde von Max Klinger.
  • "Eine Reiterattacke", Gemälde von Georg Koch.
  • "In der Kirche", Gemälde von Wilhelm Leibl.
  • Fürst Bismarck im 80. Lebensjahre", Gemälde von Franz . Lenbach. (Photographie)
  • "Der Philosoph", Zeichnung von Max Liebermann.
  • "Der deutsche Herold", Reiterstatur auf dem Reichstagsgebäude in Berlin von Rudolf Maison.
  • Ehrengabe der Königl. Akademie der Künste an Prof. Reinhold Begas. Originalzeichnung von Adolf v. Wenzel.
  • "Eine Fischerflottille", Gemälde von Hans Petersen. (Photogahie)
  • "Die Saga, den Weisheitsworten des Riesen Mimir lauschend", Monumentale Gruppe im Palazzo zu Rom von Hermann Prell.
  • "Unter den Arkaden in München", Zeichnung von Rene Reinicke.
  • "Eine Volksweise", Zeichnung von Fritz Simm.
  • "Am Allerseelentag", Gemälde von Franz Skarbina.
  • „Luzifer“, Gemälde von Franz Stuck.
  • „Mutter und Kind“, Gemälde von Hugo Vogel.
  • „1870. Ein Velarium“, Gemälde von Anton v. Werner.
  • Biographien. (alph. Reihenfolge)
  • Biographien - A
  • Biographien - B
  • Biographien - C
  • Biographien - D
  • Biographien - E
  • Biographien - F
  • Biographien - G
  • Biographien - H
  • Biographien - I
  • Biographien - J
  • Biographien - K
  • Biographien - L
  • Biographien - M
  • Biographien - N
  • Biographien - O
  • Biographien - P
  • Biographien - R
  • Biographien - S
  • Biographien - T
  • Biographien - U
  • Biographien - V
  • Biographien - W
  • Biographien - Z

Full text

auf uns gekommenen festgefügten Brücken und durch Länge und Böhe Adytung einilössenden Aquadukten sehen wir die 
sprechenden Beweise für den verhälinismässig hohen Stand des Brückenbaues im Alterlum. Die Folgezeit hat diesen Keim, 
wie so viele andere, nicht weiter ausgestallet, sondern verküimmern lassen. Erst im Mittelalter zeigt sich, geweckt durch 
die Entwickelung des Siädtewesens, ein neuer Auischwung, der über die Leistungen der Alten erheblich hinausführte. — 
Alles was bis dahin in einem zweilausendjährigen Zeitraume geschaffen wurde, wird aber weit übertroffen von dem, was 
die Brückenbaukunst des 19. Jahrhunderts im Laufe eines Menschenalters zu stande gebracht hat. Während die Spannweiten 
der römischen Steinbrücken eiwa bis 25 Meter, die einzelner mittelalterlicher und neuerer Brücken aus demselben Baustoffe 
bis 50 Meter gingen, brachte das vorige Jahrhundert die Spannweite bei Anwendung von Holz oder von Gusseisen mühsam 
bis aul eiwa 75 Meter. Ganz neue Aussichten eröffneten sich mn, als die Kunsi des Küttenmannes dem Brückenbauer 
einen bis dahin nur ausnahmsweise und spärlich verwendeien Baustoff, das Schweisseisen, im wachsender Menge und 
geeigneter Sorm zur Verfügung stellte. Die grosse Festigkeit und Zähigkeil dieses Metalles ermöglichte es, auch solche 
Gewässer und Chalschluchten mit Leichtigkeit zu bezwingen, an deren lleberbrückung früher kaum gedacht werden konnte. 
Damit hob etwa um die Mille unseres Jahrhunderts die Blütezeit des Brückenbaues an, als ihm aus dem unauibaltsamen 
Vordringen der Eisenbahnen dankbare Auigaben in Bülle und Fülle erwuchsen. Es sei gestatfet, einige der bedeutendsten 
Bauwerke aus dem Beginne dieser Zeit bier anzuführen und ihre Urheber zu nennen. Wir begegnen dabei den berühmtesten 
damaligen Ingenieuren, deren Namen noch heute in der Erinnerung der Fachwelt leben. So schuf 2. B. Robert Stephenson, 
der Sohm des Siegers im Lokomofivwetikampfe von Rainbill, in der Zeit von 1846 bis 1850 die Brücken über die Konway- 
bucht, sowie die Britanniabrücke über die Menaistrasse mit 140 Meier Spannweite; Brunel im Jahre 1849 die 93 Meter 
weit gqespannte Brücke über den Üye bei &hepstow und 1854 bis 1859 die Saltashbrücke über den Camar mit 130 Meter 
  
  
über den Ohio bei Zincinnafi sogar mit 322 Meter Spannweite; Lentze von 1850 bis 1857 die Gilterbrücke über die Weichsel 
bei Dirschau mit sechs Deilnungen von je 121 Meter Weile; Sternberg im Jahre 1862 die 97 Meter spannende formenschöne 
Bogenbrücke über den Rhein bei Koblenz u. s. w. Die Zahl der durch sinnreiche Bauweise oder Grösse der Abmessungen 
hervorragenden Brücken wächst von da an so schnell, dass es nicht möglich ist, sie alle anufzuzäblen. Thır zwei Riesen- 
werke von unüberiroffener Grösse, die zugleich nach ihrer Bauart last wie entgegengesetzte Pole der Brücenbaukunst 
erscheinen, mögen noch genannt werden: Röblings im Jahre 1876 vollendete schlanke Drahiseilbrücke, die den East River, 
einen Meeresarın zwischen Dewyork und Brooklyn mit einer Mittelöffnung von 486 Meter und zwei Seitenöffnungen von 
233 Meter überspannt, und — als grösste von allen die von Fowler und Baker erbaute, im Jahre 1890 eröffnete 
Ruslegerbrücke über die Bucht des Forth bei Queensierry in Schottland mit zwei mittleren Oeffnungen von je 519 Meter und 
zwei Seitenöffnungen zu 206 Meter, ein aus mächtigen Stahlröhren bergesielltes, stänımiges Werk, dessen Bau 51 Millionen 
Kilogramm Stahl eriorderi und 50 Millionen Mark gekostet hat. 
In diesem {Wettstreit blieb unser Vaterland anfänglich etwas zurück, da es teils an dem Bedürfnisse, teils an den Geld- 
mitteln zur Lösung bedeutenderer Aufgaben mangelie. Erst als das Deutsche Reich neu erstanden war, als Bewerbe, Rande! 
und Verkehr infolge der Gunst der politischen Verhältnisse einen ungeahnten Huischwung nahmen, da begann die eigentliche 
Blitezeil des deutschen Brückenbaues, für den inzwischen durch die bahnbrechenden Arbeiten von Eulmann, Winkler. 
schwedier und anderen deutschen Forschern eine sichere Iheoretische Brundlage geschaffen worden war. In dieser Richtung 
war md ist Deutschland den meisten anderen Ländern so weit voraus, dass es als die Pilanzstätte des wissenschaftlichen 
Brückenbaues bezeichnel werden kann. Ausser den Schriften der genannten Meister haben viele ihrer deutschen Schüler 
und zahlreiche Iremde Körer die Ergebnisse der deutschen Forschung im Auslande zur Anwendung und Anerkennung gebracht. 
Aber nicht nur die Kunst des Eniwerlens der Brücken, sondern auch die ihrer Berstellung und ihres Aufbaues ist jetzt hoch 
eniwickelt. Bedeutende Brückenbauanstalten sind in Dorimund, Duisburg,. Esslingen, Gustavsburg, Oberhausen und an 
anderen Orten entstanden und haben sich unter der Leitung umsichtiger Fachleute durch lüchtige Leistungen auf heimischen 
und Iremden Gebieten einen Weliruf erworben. Zahlreiche Wettbewerbe, die in leizten Jahrzehnt zur Gewinnung möglichst 
gediegener Entwürfe für eine ganze Reihe grosser Brücken ausgeschrieben worden sind, haben den Eifer das Beste zu leisien 
kebhaft enttacht und dazu beigetragen, dass der deutsche Brückenbau, wenn auch nicht durch die Grösse, so doch in Bezug 
auf die Zweckmässigkeit und Schönheit seiner Werke in erster Linie steht. Möge ihm dieser Ruhm auch im konmenden 
Jahrhundert erhalten bleiben ! Dr. Ziinmermann. 
  
  
  
Blirischalisieben 36
	        

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