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Amtliche Kriegsdepeschen Band 8 (8)

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Bibliographic data

Object: Amtliche Kriegsdepeschen Band 8 (8)

Multivolume work

Persistent identifier:
schlegelberger_kriegsbuch
Title:
Kriegsbuch.
Document type:
Multivolume work
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
schlegelberger_kriegsbuch_1917
Title:
Kriegsbuch. Dritter Band.
Author:
Schlegelberger
Volume count:
5
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Franz Bahlen
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1917
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Contents

Table of contents

  • Amtliche Kriegsdepeschen Ban d3.
  • Amtliche Kriegsdepeschen Band 8 (8)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichnis.
  • Juni 1918.
  • Juli 1918.
  • Seit 21. März 191454 Gefangene, 2476 Geschütze und 15024 Maschinengewehre erbeutet.
  • Räumung des Col del Rosso und des Monte di Val Bella.
  • Feindliche Teilangriffe südlich des Ourcq gescheitert.
  • Gesteigerte Artillerietätigkeit an der Piave-Front.
  • Seegefechte in der Nordadria.
  • Teilangriffe westlich Cháteau-Thierry abgewiesen.
  • Italienische Sturmangriffe an der Piave-Mündung abgeschlagen.
  • Teilkämpfe nördlich der Aisne.
  • Infanteriekämpfe beiderseits der Somme.
  • Englische Vorstöße bei Asiago gescheitert.
  • Sultan Mohammed V. gestorben.
  • Die Thronbesteigung Mehmeds VI.
  • Vier neue Bedingungen Wilsons. Eine Rede am Grabe Washingtons.
  • Starke englische Teilangriffe an der Somme gescheitert.
  • Englische Infanterieangriffe beiderseits der Somme.
  • Erbitterte Kämpfe um den Monte Solarolo.
  • Staatssekretär v. Capelle über die Wirkung des U-Boot-Krieges.
  • Feindliche Angriffe bei Langemarck gescheitert
  • Fortdauer der schweren Kämpfe an der Piave-Mündung.
  • Ermordung des deutschen Gesandten Graf Mirbach in Moskau.
  • Feindliche Angriffe bei Cháteau-Therry gescheitert.
  • Aufgabe des Piave-Deltas durch die K. u. k. Truppen.
  • Die russische Botschaft zur Ermordung des Grafen Mirbach.
  • Moskauer Gesandtenmord. - Ein Werk der linken Sozialrevolutionäre.
  • Luftangriff auf Konstantinopel.
  • Englische Teilangriffe gescheitert.
  • Lebhafte Feuerkampf bei Cháteau-Thierry.
  • Italienische Offensive in Albanien.
  • Zwei englische U-Boote vor der Themsemündung schwer beschädigt.
  • Heftiger Artilleriekampf an der Somme.
  • Fortdauer der feindlichen Angriffe in Albanien.
  • Rücktritt des Staatssekretärs v. Kühlmann - v. Hintze Nachfolger.
  • Kämpfe bei Noyon und Cháteau-Thierry.
  • Die französischen Vorstöße südlich der Aisne.
  • Der Rückzug der k. u. k. Truppen in Albanien.
  • Erneute französische Teilangriffe aus dem Villers-Cotterets-Walde.
  • Neue Widerstandslinie in Albanien.
  • Reichskanzler Graf Herling über v. Kühlmanns Rücktritt. - Unveränderter Kurs.
  • Rege Kampftätigkeit zwischen Aisne und Marne.
  • Die Erklärungen Hertlings über Belgien als Faustpfand.
  • Kämpfe bei Bailleul und westlich der Avre.
  • Französische Vorstöße zwischen Castel und Mailly.
  • Die neuen Kriegskredite von 15 Milliarden im Reichstage angenommen.
  • Der mißglückte amerikanische Fliegerangriff auf Koblenz.
  • Feindlicher Angriff bei Cháteau-Thierry abgewiesen.
  • Vergebliche italienische Angriffe südlich Asiago.
  • Englischer Fliegerangriff auf Brügge.
  • Kriegserklärung Haitis.
  • Heftige Kämpfe südwestlich Ypern.
  • Siegreiches Vordringen südwestlich und östlich Reims.
  • Die Marne östlich Dormans überschritten. -Französische Stellungen bei Reims und an der Marne genommen. - Vordringen in der Champagne.
  • Vier italienische Sturmangriffe abgeschlagen.
  • Erneute Fernbeschießung von Paris.
  • Rücktritt des Feldmarschalls Frhrn. Conrad v. Hötzendorff. - Neue Ernennungen.
  • Ein amerikanischer Truppentransportdampfer versenkt.
  • Fortsetzung der Fernbeschießung von Paris.
  • Heftige Gegenangriffe an der Marne-Front.
  • Erweiterung der Erfolge nördlich Marne. - Bisher über 18000 Gefangene.
  • Gegenangriffe südlich der Marne abgewiesen.
  • Die Abwehrschlacht südlich der Marne gewonnen. - Erfolge am Nordufer der Marne.
  • Feindlicher Bombenangriff auf Pola.
  • Neue schwere Kämpfe zwischen Aisne und Marne.
  • Die französische Gegenoffensive. im Gange. - Der feindliche Durchbruch vereitelt.
  • Feindlicher Luftangriff auf Tondern.
  • Der Cunard_Dampfer ,,Carpathia" versenkt.
  • Neue französischer Durchbruchsversuch gescheitert.
  • Zurücknahme der deutschen Truppen aufs Nordufer der Marne. - Der vereitelte Durchbruch der Franzosen.
  • Die Erschießung des ehemaligen Zaren Nikolaus II.
  • Neue Kämpfe zwischen Aisne und Marne.
  • Neue französische Massenangriffe zwischen Aisne und Marne. - Der Masseneinsatz von Panzerwagen.
  • Neue Kämpfe zwischen Aisne und Ourcq.
  • Fortdauer der vergeblichen feindlichen Anstürme.
  • Erneute Kämpfe in Albanien.
  • Ruhe an vielen Stellen der Schlachtfront.
  • Die Kampfpause an der Aisne.
  • U-Boot-Beute im Juni 1918: insgesamt 521000 Tonnen.
  • Feindlicher Angriff zwischen Soissons und Reims gescheitert. - Kämpfe an der Avre.
  • Die vergeblichen Massenangriffe zwischen Aisne und Marne. - Die französischen Vorstöße an der Avre.
  • Die feindlichen Durchbruchsversuche in Albanien vereitelt.
  • Der 100. Luftsieg einer Marine-Jagdgruppe.
  • Der White-Star-Dampfer ,,Justicia" versenkt.
  • Ruhe zwischen Soissons und Reims.
  • Heftige Teilangriffe gescheitert.
  • Der Uebergang über den Semeni in Albanien erkämpft.
  • Heftige Teilkämpfe zwischen Soissons und Reims.
  • Der Feind am Ourcq zurückgedrängt.
  • Das Vordringen zum Semeni.
  • Die englischen Fluganlagen bei Otranto durch Luftangriff zerstört.
  • Ruhe an der Front.
  • Abflauen der Schlacht zwischen Soissons und Reims.
  • Die Fortschritte in Albanien.
  • Ein englischer Hilfskreuzer torpediert.
  • Vergeblicher Luftangriff auf Konstantinopel.
  • Englische Bombenangriffe auf Zeebrügge, Brügge und Ostende.
  • Wieder ein ruhiger Tag.
  • Vorfeldgefechte vor neuen Stellungen.
  • Kämpfe am Ourcq
  • Räumung des vorderen Kampfgeländes zwischen Ourcq und Ardre.
  • Schwere Angriffe bei Féte-en-Tardenios gescheitert.
  • Vergeblicher feindlicher Ansturm gegen die neuen Linien nördlich des Ourcq.
  • Die deutsche Kriegsbeute im vierten Kriegsjahr.
  • Feldmarschall v. Eichhorn in Kiew durch ein Bombenattentat getötet.
  • Erfolgreiche feindliche Anstürme bei Féte-en-Tardenois.
  • Feindlicher Rückzug in Albanien.
  • Die feindlichen Verluste seit Kriegsbeginn: fünfundzwanzig Millionen Menschen.
  • Kaiserliche Kundgebungen zu Beginn des fünften Kriegsjahres.
  • Ruhe an den Kampffronten.
  • August 1918.
  • September 1918.
  • Oktober 1918.
  • November 1918.

Full text

Elminas den ihm bekannten Weg von Sanserni nach 
Ibi eingeschlagen hatte. Da er sich hier unter 
englischem Schutz sicher wußte, hatte er die Unver- 
schämtheit, von mir seinen Lohn zu verlangen; 
natürlich wies ich ihm dic Thür, doch war es mir 
nicht möglich, von der Company seine Auslieferung 
zu erlangen. 
Am 30. August kamen wir in Akassa an, dort 
wurde ich gastlich ausgenommen, bis mich am 4. Sep- 
lember S. M. F. „Nachtigal“ nach Kamerun brachie, 
von wo aus ich am 10. September die Heimreise 
über St. Thomé antrat. 
Deuksch-Südwelkafrika. 
Fchutzvertrag mit den Swartbooi-Hottentotten. 
Der im Nordwesten des südwestafrikanischen Schutz- 
gebietes auf dem sogenannten Kaokofelde ansässige 
Hottentottenstamm der Zwartboois hat im Jannar 
d. Is. eine Deputation an die Landeshauptmannschaft 
in Windhoek abgeschickt und um Uebernahme in den 
Schutz des Reiches gebeten. Der Regierungsassessor 
v. Lindequist, als Vertreter des auf einer Expe- 
dition zu den Khauas-Hottentotten abwesenden Majors 
Leutwein, hat darauf am 19. Januar vorbehaltlich 
der Allerhöchsten Genehmigung einen Schutvertrag 
mit dem Kapitän David Zwartbooi und seinem 
Rathe abgeschlossen. Der Vertrag enthält gegenüber 
den entsprechenden mit anderen eingeborenen Häupt- 
lingen abgeschlossenen Verträgen insofern eine beach- 
tenswerthe Neuerung, als der Kapitän sich verpflichtet 
hat, auf Verlangen der Landeshauptmannschaft der 
Schuttruppe bei etwaigen kriegerischen Unter- 
nehmungen Heeresfolge zu leisten. 
Dem Berichte des Assessors v. Lindequist sind 
noch solgende Einzelheiten zu entnehmen: 
Der Kapitän David Zwartbooi ist der Sohn des 
in Otyitambi wohnenden Petrus Zwartbooi. Nach 
dem Tode des letzten kinderlosen Kapitäns Kornelius 
Zwartbooi ist dessen Onkel Petrus nach dem Erbrecht 
der Hottentotten der zur Folge in der Kapitänschaft 
nichskberechtigte. Da er schon bejahrt ist, suchte indeß 
der mächtige Unterkapitän Samuel Zwartbooi in 
Sranzsontein den Lazarus Zwartbooi, welcher aus 
einem jüngeren Zweige der Kapitäusfamilie stammt 
und ganz unter Samuels Einfluß steht, ans Nuder 
m bringen. Kurz vor der Herreise des David 
Zwartbovi fand in Outjo in Gegenwart des Ver- 
treters der South West Africa Company Herrn 
Dr. Hartmann eine Versammlung der Zwartboois 
statt, in welcher Petrus ausdrücklich zu Gunslen 
semes Sohnes David verzichtete. Dieser erklärte 
min in Gegenwart des gleichfalls erschienenen Unter- 
lopitäns Samuel aus Franzfontein, daß er als Kapi- 
Uän nach Windhoek gehen und sich mit der deutschen 
Kegierung osffenen und ehrlichen Herzens über das 
Vohl seines Volkes berathen und unter den mächtigen 
187 
  
Schuß des deutschen Kaisers stellen wolle. Samuel 
Zwartbooi gab betroffen und überrascht nach und 
erklärte sich, wie mir von Herrn Dr. Hartmann be- 
stätigt wird, auch seinerseits damit einverstanden, daß 
David nach Windhoek ginge und dort namens der 
Zwartboois mit der Regierung unterhandele. 
Außer den Streitigkeiten im eigenen Stamme, 
die uns auch hier wieder zu Statten gekommen sind, 
ist es zweifellos vor Allem die Unterwerfung Hen- 
drik Witboois gewesen, die es dem weiterblickenden 
Petrus und seinem Sohne David Zwartbooi gerathen 
erscheinen ließ, eine friedliche Verständigung mit der 
deutschen Regierung zu suchen. 
David Zwartbooi und sein Bruder Josl, Schul- 
lehrer in Otyitambi, sowohl wie die drei mitgekom- 
menen Nathsleute machten einen sehr günstigen und 
geistig geweckten Eindruck. Ich habe die Ueberzeu- 
gung, daß David sich jedes Wort des genau ver- 
lesenen und übersetzten Schutzvertrages reiflich überlegt 
hat, aber auch den festen Willen hat, das einmal 
gegebene Wort treu und ehrlich zu halten. 
Daß es möglich war, David Zwartbooi in dem 
Vertrage zum Versprechen der Waffenfolge zu be- 
wegen, dürste das beste Zeugniß für dies Vertrauen 
des neuen Kapitäns zur deutschen Regierung und 
für das steigende Ansehen des deutschen Namens bei 
den Eingeborenen sein. Ich bemerke noch besonders, 
daß ich gerade diesen Punkt sehr ausführlich mit den 
Zwartboois besprochen habe und daß sich David 
nebst seinen Rathsleuten ausdrücklich mit der Auf- 
nahme desselben einverstanden erklärte. Ich legte 
hierauf ein so großes Gewicht, weil für den Fall, 
daß einmal Verwickelungen mit den Damaras, ins- 
besondere mit denen von Omaruru, entstehen sollten, 
die Zwartboois als die erklärten Gegner der Damaras 
unsere natürlichsten Verbündeten sein werden. Auch 
bei der Erschließung des Ovambolandes und der 
nördlich des Hererolandes liegenden Gebiete kann 
uns die Unterstützung der Zwartboois von großem 
Nutzen sein, da gerade die jetige Kapitänspartei, 
insbesondere der alte Petrus, einen großen Einfluß 
auf die Buschmänner jener Gegend besitzt. Zwischen 
David Zwartbooi und Hendrik Witbooi soll eine 
persönliche Feindschaft bestehen. 
Schließlich will ich nicht unterlassen, die Be- 
mühungen des Herrn Lieutenants Dr. Hartmann, 
der den Zwartboois auch einen Wagen der Company 
unter Leitung des Angestellten Smuts behufs ihrer 
Her= und Rückbeförderung zur Verfügung gestellt 
hat, dankend hervorzuheben. 
Rus dem Berriche der MWissionen und 
der Ankishlaverei-Bewegung. 
Dem Ehrendomherrn Professor D. Hespers 
zu Cöln, belkannt durch die Verdienste, die er sich 
durch die Förderung des katholischen Missionswesens
	        

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