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Verhandlungen des Reichstags. 314. Band. (314)

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Bibliographic data

fullscreen: Verhandlungen des Reichstags. 314. Band. (314)

Periodical

Persistent identifier:
kbl
Title:
Deutsches Kolonialblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1890
1921
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
kbl_1897
Title:
Deutsches Kolonialblatt. VIII. Jahrgang, 1897.
Volume count:
8
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1897
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nummer 20.
Volume count:
20
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
Nichtamtlicher Theil.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Aus fremden Kolonien.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Verhandlungen des Reichstags.
  • Verhandlungen des Reichstags. 314. Band. (314)
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis.
  • 192. Sitzung. Sonnabend den 5. Oktober 1918.
  • 193. Sitzung. Dienstag den 22. Oktober 1918.
  • 194. Sitzung. Mittwoch den 23. Oktober 1918.
  • 195. Sitzung. Donnerstag den 24. Oktober 1918.
  • 196. Sitzung. Freitag den 25. Oktober 1918.
  • Geschäftliches. (B)
  • Anfragen.
  • Dritte Beratung des Entwurfs eines Gesetzes zur Abändereung der Reichsverfassung und des Gesetzes, betreffend die Stellvertretung des Reichskanzlers vom 17. März 1878. (A)
  • Graf v. Westarp. (B)
  • Präsident. (A)
  • Ledebour; Präsident. (A)
  • Fischbeck. (C)
  • Graf v. Westarp. (D)
  • Ebert. (D)
  • Prinz zu Schoenaich-Carolath. (A)
  • Ledebour. (B)
  • Dr. Mayer. (C)
  • Graf v. Westarp. (D)
  • Bruhn. (D)
  • Allgemeine Besprechung. (A)
  • Erste, zweite und dritte Beratung des Entwurfs eines Gesetzes zur Abänderung des Gesetzes über die Verfassung Elsaß-Lothringens vom 31. Mai 1911.
  • Feststellung der Tagesordnung für die nächste Sitzung und Schließung der Sitzung durch den Präsidenten. (B)
  • 197. Sitzung. Sonnabend den 26. Oktober 1918.
  • Sachregister zu den Verhandlungen des Reichstags und den Anlagen. II. Session der 13. Legilaturperiode. Vom 4. August 1914 bis 26. Oktober 1918.

Full text

6252 
Reichstag. — 196. Sitzung. Freitag den 25. Oktober 1918. 
  
  
(Ebert, Abgeordneter.) 
(A) dieser Materie eintreten, sie auf das sorgfältigste zu 
prüfen; das war aber bisher nicht möglich. Die Note ist 
am gestrigen Nachmittag und Abend hier bekannt ge- 
worden; noch heute in den Mittagsstunden hat man über 
die Richtigkeit der Ubersetzung in den eingeweihten Kreisen 
ernstlich gestritten, sodaß es ganz unmöglich war, in den 
Fraktionen zur Sache Stellung zu nehmen. Es wäre 
geradezu unverantwortlich, unvorbereitet in die Verhand- 
lung einer Frage einzutreten, von der das Schicksal 
unseres Volkes abhängt. Wenn Herr Graf v. Westarp 
behauptet, es sei Gewissenspflicht jedes Patrioten, jetzt zu 
reden, so scheint mir das weniger seiner Uberzeugung zu 
entsprechen, sondern mehr auf die Wirkung nach außen 
berechnet zu sein, um Beunruhigung ins Volk zu tragen. 
(Sehr richtig! links.) 
Ich glaube, auch wir haben während des Krieges gezeigt, 
daß wir alles daransetzen, um unsere Pflichten gegenüber 
unserem Lande und unserem Volke zu erfüllen; 
(sehr richtig! links) 
aber es ist auch ein Gebot dieser verantwortungsvollen 
Stunde, ernstlich zu prüfen, ob nun der richtige Zeitpunkt 
bereits gekommen ist, diese Note besprechen zu können. 
Das scheint uns nicht der Fall zu sein. Deshalb schließen 
wir uns dem Vorschlage des Präsidenten an. 
(Bravol links.) 
Präsident: Zur Geschäftsordnung hat das Wort 
der Herr Abgeordnete Prinz zu Schoenaich-Carolath. 
Prinz zu Schoenaich-Carolath, Abgeordneter: 
Meine Freunde schließen sich dem Vorschlage des Heriu 
Präsidenten an. Wir halten es für unsere patriotische 
Pflicht, in diesem Augenblick die Note des Herrn Präsi- 
denten der Vereinigten Staaten nicht zu erörtern, da 
dieselbe in ihrem authentischen Wortlaut noch nicht vor- 
liegt. Es wird niemandem in diesem hohen Hause ver- 
(8) schränkt werden, seine Ansichten und Auffassungen über 
diese Note hier auszusprechen, und das wird wohl in den 
nächsten Tagen der Fall sein konnen. Heute aber, wo 
wir lediglich auf Mitteilungen und Uberlieferungen der 
Note angewiesen sind, die nicht amtlich beglaubigt sind, 
können wir umer keinen Umständen diese Note meines 
Erachtens hier erörtern. Wir glauben dem Vaterlande 
einen größeren Dienst zu erweisen, wenn wir heute über 
diese Note schweigen und alles das, was wir darüber 
denken und empfinden, bei einer geeigneten Gelegenheit in 
den allernächsten Tagen hier von der Tribüne dieses 
hohen Hauses aus zum Ausdruck bringen. 
(Bravo! bei den Nationalliberalen.) 
Präsident: Zur Geschäftsordnung hat das Wort 
der Herr Abgeordnete Ledebour. 
Ledebour, Abgeordneter: Meine Herren, die Aus- 
schaltung der Fragen, die in der letzten Note Wilsons 
erörtert werden, ist schon deshalb gar nicht möglich, weil 
die letzte Rote Wilsons weiter nichts ist als eine aus- 
gebaute Interpretation der voraufgegangenen Noten. Die 
voraufgegangenen Noten stehen zur Erörterung. Wie 
wollen Sie denn die sämtlichen Gedanken, die in der 
neuesten Note Wilsons enthalten sind, sich aber in mehr 
oder weniger unvollständiger Form, aber klar erkennbar 
für jeden intelligenten Menschen bereits in den früheren 
Noten finden, aus der Erörterung ausschalten und mit 
diesen Einschränkungen eine Debatte veranstalten? Sie 
muten dem Herrn Präsidenten etwas ganz Unmögliches 
zu. Bedenken Sie: die Redner der Debatte gehen auf 
die Gedanken Wilsons ein, die in seinen früheren Noten 
ausgeprägt sind; sie erörtern Fragen, die auch in der 
neuen Note und nur etwas deutlicher wiederkehren. Da 
muß der Herr Präsident aufpassen: gebraucht der Redner 
vielleicht ein Wort aus der neuesten Note? Das ist etwas 
  
ganz Unmögliches. Ich bitte Sie, im Interesse unseres (O) 
Herrn Präsidenten, 
(Heiterkeit) 
ihn vor einer ganz unmöglichen Aufgabe zu bewahren 
und die Erörteruug der Note ruhig zuzulassen. 
Dem Herrn Abgeordneten Ebert gegenüber habe ich 
nur zu bemerken, daß seine Ermahnung, man solle ge- 
wissenhaft jede Frage prüfen, die man vor das Haus 
bringt, vollkommen unnötig ist. So viel Gewissenhaftig- 
keit hat jeder Abgeordnete. Dazu braucht er nicht die Er- 
mahnung des Herrn Abgeordneten Ebert. 
(Sehr richtig! bei den Unabhängigen Sozialdemokraten.) 
Im übrigen erkenne ich aus den ständigen Bemühungen 
des Herrn Ebert, seitdem seine Freunde in die Regierung 
eingetreten sind. — — — 
(Glocke des Präsidenten.) 
Präsident: Herr Abgeordneter Ledebour, das ist 
keine Bemerkung zur Geschäftsordnung! 
Ledebour, Abgeordneter: — im Rahmen der Ge- 
schäftsordnung die Debatten hier im Plenum aus zuschalten, 
nur die Bemühungen eines freiwilligen Regierungs- 
kommissars. 
Präsident: Zur Geschäftsordnung hat das Wort 
der Herr Abgeordnete Dr. Mayer (Kaufbeuren). 
Dr. Mayer (Kaufbeuren), Abgeordneter: Auch 
meine Freunde teilen die Ansicht des Herrn Präsidenten. 
Uber allem steht uns das Wohl des Vaterlandes. Das 
Wohl des Vaterlandes erfordert aber in dieser Stunde 
von uns, daß wir nach außen hin hier nichts tun, was 
der schlicßlichen Stellungnahme unserer Regierung in unan- 
genehmer Weise präjudizieren könnte. Dafür hat das Volk 
volles Verständnis. 
Präsident: Zur Geschäftsordnung hat das Wort M) 
der Herr Abgeordnete Graf v. Westarp. 
Graf v. Westarp, Abgeordneter: Meine Herren, 
ich habe mich für verpflichtet erachtet, dasjenige vorzu- 
tragen, was wir von unserem Standpunkte und unserer 
Auffassung aus als unsere Gewissenspflicht und als 
unsere patriotische Pflicht in diesem Augenblick zu sagen 
uns für genötigt halten. Ich habe keinem der Herren, 
die darüber von ihrem Standpunkte aus anderer Ansicht 
sind, meinerseits den leisesten Vorwurf gemacht. 
(Nal nal bei den Sozialdemokraten.) 
— Nicht den leisesten Vorwurf. Ich habe das Recht 
anderer Parteien, über diese Frage anders zu denken, in 
keiner Weise angefochten. Ich habe nur von unserer 
Gewissenspflicht und von der Pflichterfüllung gesprochen, 
die wir als eine patriotische Pflicht des Tages ansehen. 
Dann aber bitte ich, uns auch dasselbe Recht zuzugestehen, 
daß wir hier nach unserer Pflicht handeln, und wenn wir 
das tun, daß nicht mit beleidigenden Anwürfen geant- 
wortet wird. Wenn Herr Ebert wirklich gemeint haben 
sollte, daß wir unsere schweren Sorgen und Empfindungen, 
die wir um des Eindrucks nach außen willen aufgeputzt 
hätten, so war das ein beleidigender Vorwurf, der unter 
mir steht. 
Präsident: Zur Geschäftsordnung hat das Wort 
der Herr Abgeordnete Bruhn. 
Bruhn, Abgeordneter: Ich habe für uns die Er- 
klärung abzugeben, daß wir der Ansicht sind, daß es 
nicht angebracht ist, heute in die Erörterung der Note 
einzutreten. 
Präsident: Meine Herren, von den Parteien und 
Rednern, die für eine Besprechung der Wilson-Note im 
Rahmen der heutigen Generaldiskussion entgegen den Be-
	        

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