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Die Hohenzollern und ihr Werk.

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Nutzungslizenz

Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

Objekt: Die Hohenzollern und ihr Werk.

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
kbl
Titel:
Deutsches Kolonialblatt.
Erscheinungsort:
Berlin
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1890
1921
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
kbl_1898
Titel:
Deutsches Kolonialblatt. IX. Jahrgang, 1898.
Bandzählung:
9
Herausgeber:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1898
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Titelseite

Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Titelseite

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Hohenzollern und ihr Werk.
  • Titelseite
  • Alle Rechte vorbehalten. Copyright.
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • I. Das Haus Hohenzollern.
  • Die Hohenzollern und der preußische Staat.
  • Der Urstamm und die Vorfahren des preußischen Königshauses.
  • Genealogische Ausblicke.
  • Die Burggrafen von Nürnberg.
  • II. Die Mark Brandenburg vor den Hohenzollern.
  • Askanier -- Wittelsbacher -- Luxemburger.
  • Verfassung und Verwaltung.
  • III. Die Wiederherstellung des brandenburgischen Landesstaats durch die Hohenzollern (1412--1499).
  • Die allgemeine Lage im 15. Jahrhundert.
  • Kurfürst Friedrich I. (1415--1440).
  • Kurfürst Friedrich II. (1440--1470).
  • Albrecht Achilles (Kurfürst 1470--1486).
  • Kurfürst Johann (1486--1499).
  • IV. Das Jahrhundert der Reformation (1499--1598).
  • [Allgemeine Bewegungen und Verhältnisse.]
  • Kurfürst Joachim I. (1499--1535) und Kardinal Albrecht.
  • Kurfürst Joachim II. (1535--1571) und Hans von Küstrin (1530--1571).
  • Kurfürst Johann Georg (1571--1598).
  • Hof- und Landesverwaltung im 16. Jahrhundert..
  • V. Die neuen Erwerbungen und der Dreißigjährige Krieg (1598--1648).
  • Allgemeiner Charakter des Zeitalters von 1598---1648. -- Luthertum und Calvinismus.
  • Kurfürst Joachim Friedrich (1598--1608).
  • Kurfürst Johann Sigismund (1608--1619).
  • Kurfürst Georg Wilhelm (1619--1640).
  • Kurfürst Friedrich Wilhelm (bis zum Westfälischen Frieden 1640--1648).
  • VI. Die Begründung des brandenburgisch-preußischen Gesamtstaates (1648--1688).
  • Die Erhebung Brandenburgs zu einer selbständigen Macht (1648--1660).
  • Der Aufbau des Gesamtstaates (1648--1688).
  • Im Kampfe mit Ludwig XIV.
  • Im Bunde mit Ludwig XIV.
  • Seemachtspläne.
  • Die Umkehr der brandenburgischen Politik und der Ausgang des Großen Kurfürsten (1684--1688).
  • VII. Die Erwerbung der Königskrone und der Ausbau des militärischen Großstaats (1688--1740).
  • Staat und Hof des ersten Königs.
  • Allgemeiner Charakter des Zeitraums von 1688--1740.
  • Die Testamentsfrage.
  • Danckelmans Staatsleitung und Sturz. -- Knyphausen und die Domänenverwaltung.
  • Rückgabe von Schwiebus. -- Die Erwerbung der Königskrone.
  • Königskrone und Staatseinheit.
  • Kolbe von Wartenberg, Wittgenstein und die Entartung der Finanzverwaltung.
  • Plan der Vererbpachtung der Domänen. -- Sturz Wittgensteins und Wartenbergs.
  • Sozietät der Wissenschaften. -- Pietismus und Naturrecht. -- Universität Halle.
  • Kunstbestrebungen, Andreas Schlüter.
  • Im spanischen Erbfolgekriege und im nordischen Kriege.
  • Der Militär- und Beamtenstaat Friedrich Wilhelms I.
  • Die auswärtige Politik von 1720 bis 1740 und der Ausgang Friedrich Wilhelms I.
  • VIII. Die Erhebung Preußens zur Großmacht. 1740--1786.
  • Der Regierungsantritt Friedrichs II. und die beiden ersten schlesischen Kriege.
  • Friedenszeit von 1746--1756.
  • Der siebenjährige Krieg.
  • Retablissement und Wirtschaftspolitik seit 1763.
  • Die Erwerbung Westpreußens und die Handelspolitik.
  • Der bayerische Erbfolgekrieg und der Fürstenbund.
  • Die Carmersche Justizreform. Der „alte Fritz".
  • IX. Umsturz und Wiederaufbau (1786--1840).
  • Charakter des Zeitalters von 1786 bis 1840.
  • Innere Zustände und Regierungstendenzen unter Friedrich Wilhelm II.
  • Politik und Krieg unter Friedrich Wilhelm II.
  • Die Anfänge Friedrich Wilhelms III. und der Zusammenbruch.
  • Die Reformen und die Vorbereitung der Erhebung.
  • Die Befreiungskriege (1813--1815).
  • Abschluß der Reformen und Stillstand (1815--1840).
  • X. Der Verfassungsstaat und die deutsche Frage (1840--1859).
  • Verfassungsexperimente (1840--1847)..
  • Die Revolution (1848--1849).
  • Der preußische Unionsversuch und die Wiederherstellung des Deutschen Bundes.
  • Die inneren Zustände Preußens seit 1850 und der Ausgang Friedrich Wilhelms IV.
  • XI. Die Begründung des Deutschen Reiches (1859--1871).
  • Die neue Ära und die Heeresreform.
  • Die deutsche Frage und die Krisis im Zollverein.
  • Der Verfassungskonflikt und das Ministerium Bismarck.
  • Der Frankfurter Fürstentag und die Herstellung des Einvernehmens mit Österreich.
  • Die polnische und die schleswig-holsteinsche Frage.
  • Der Verfassungskonflikt auf dem Höhepunkt.
  • Der dänische Krieg.
  • Die Konvention von Gastein und der Bruch mit Österreich.
  • Der Krieg von 1866.
  • Die Begründung des Norddeutschen Bundes.
  • Der deutsch-französische Krieg und die Begründung des Reiches.
  • XII. Im neuen Reich (1871--1888).
  • Die auswärtige Politik seit 1871.
  • Die Krisis von 1875.
  • Der Berliner Kongreß. -- Die Entstehung des Dreibundes. -- Der Rückversicherungsvertrag mit Rußland.
  • Kolonialpolitik.
  • Die Krisis von 1887.
  • Der Ausbau der Reichsverfassung. Reichsgesetzgebung bis 1878. -- Gründerzeit und Krach.
  • Preußische Verwaltungsreform, Ausbau der Selbstverwaltung.
  • Entstehung des Kulturkampfes.
  • Der Kulturkampf bis 1878.
  • Der Kampf gegen die Sozialdemokratie.
  • Die Vorbereitung des wirtschaftlichen Umschwunges von 1878.
  • Die Steuer- und Wirtschaftsreform.
  • Sozialistengesetz. -- Abbruch des Kulturkampfes.
  • Bedeutung des Umschwunges seit 1878. -- Die sozialpolitische Gesetzgebung.
  • Innere Kolonisation und Polenpolitik. -- Septennat und Kartell 1887..
  • Die neue Verwaltungsorganisation in Preußen.
  • Kulturbestrebungen.
  • Persönlichkeit Kaiser Wilhelms. -- Seine Größe.
  • Schlußwort.
  • Personenverzeichnis.

Volltext

268 Erwerbung der Königskrone und Ausbau des militärischen Großstaats 1688 —1740. 
Einen Glanzpunkt in der Regierung des ersten Königs bildet das Interesse 
für Kunst und Wissenschaft, das zwar auch dem Großen Kurfürsten nicht gefehlt, 
und schon unter ihm zur Berufung und Beschäftigung fremder, namentlich 
holländischer Künstler, zur Stiftung einer reformieren Universität für seine 
rheinischen Lande in Duisburg und unter anderm auch zur Begründung einer 
Bibliothek im Schlosse zu Berlin geführt hatte, das aber doch erst in den ruhigeren 
Zeiten seines Nachfolgers zu einer reicheren und fruchtbareren Betätigung ge- 
langt ist. Dabei machte sich der Einfluß der französischen Flüchtlinge geltend, 
die der Mehrzahl nach erst unter dieser Regierung in den preußischen Landen 
angekommen sind. Namentlich die gelehrten Kreise Berlins haben dadurch 
gleichsam ein neues Gesicht erhalten. Französische Theologen und Philologen wie 
Lenfant, Beausobre, Vignoles, Lacroze stehen damals an der Spitze des geistigen 
Lebens in der preußischen Hauptstadt. Sie und andere, namentlich Geistliche 
und Schulmänner wie Jablonowsky und Frisch, wurden im Jahre 1701 zu 
einer gelehrten Gesellschaft nach dem Muster der Pariser Akademie und der 
Londoner Royal Society zusammengefaßt durch die Begründung einer pren- 
ßischen Sozietät der Wissenschaften, aus der unter Friedrich dem Großen die 
heutige Akademie der Wissenschaften geworden ist. Leibniz, der bedeutendste 
deutsche Gelehrte jener Zeit, trat an die Spitze dieser Körperschaft, die dadurch 
für einige Zeit eine führende Stellung in der deutschen Gelehrtenrepublik 
gewann. Er hatte von Hannover aus den Plan schon lange betrieben, ohne 
seine Verwirklichung erreichen zu können, bis die Kalenderreform, die nun auch 
im evangelischen Deutschland zur Durchführung kam, den Anstoß dazu gab, 
indem zugleich das Kalendermonopol der Sozietät die notwendigsten Mittel 
zum Unterhalt lieferte. Namentlich die Naturwissenschaften, und insbesondere 
Studien, die eine praktische Bedeutung für das bürgerliche Leben und die wirt- 
schaftlichen Bestrebungen hatten, waren dieser Sozietät zur Pflege zugewiesen: 
sie erhielt eine Sternwarte und ein chemisches Laboratorium; sie hatte die 
Kalender zu machen und Seidenraupen zu züchten; auch die orientalischen 
Sprachen wurden hier getrieben, mit besonderer Rücksicht auf die Mission in 
Ostasien. Daneben wünschte der König ein großes Wörterbuch der deutschen 
Sprache, nach dem Muster des Dictionnaire der französischen Akademie — ein 
Wunsch, der freilich unerfüllt geblieben ist, dem aber eine große Bedentung zu- 
kommt, weil er die Veranlassung dazu gegeben hat, daß überhaupt neben den 
Naturwissenschaften und dem, was damit zusammenhing, auch die Geisteswissen- 
schaften von Anfang an mit in den Kreis der Bestrebungen dieser gelehrten 
Körperschaft gezogen wurden, was in dem ursprünglichen bescheideneren Plane 
von Leibniz noch nicht gelegen hatte. 
Zwei Richtungen in der Wissenschaft und im geistigen Leben überhaupt, 
die damals emporgekommen sind, verdienen eine besondere Erwähnung, weil 
sie in enger Verbindung mit dem Geist und Charakter des Preußischen Staates 
standen. Die eine ist die freiere, innigere, mehr gefühlsmäßige als dogmatische 
Theologie, die sich dem in Orthodoxie erstarrten Luthertum entgegensetzte und 
den Eifer für die „reine Lehre“ hinter dem Idcal eines christlichen Lebens zurück- 
treten ließ, gewöhnlich bezeichnet mit dem Namen des Pietismus. Ihre Haupt- 
vertreter waren damals Philipp Jakob Spener, Propst an St. Nikolai zu Berlin, 
und Angust Hermann Francke, der von edelster Nächstenliebe und tatkräftigem
	        

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