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Handbuch der Deutschen Verfassungen.

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Bibliographic data

fullscreen: Handbuch der Deutschen Verfassungen.

Periodical

Persistent identifier:
kbl
Title:
Deutsches Kolonialblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1890
1921
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
kbl_1898
Title:
Deutsches Kolonialblatt. IX. Jahrgang, 1898.
Volume count:
9
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1898
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nummer 12.
Volume count:
12
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
Amtlicher Theil.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

law

Title:
Runderlaß des Kaiserlichen Gouverneurs von Deutsch-Ostafrika, betreffend die Gründung des Hauptortes Wilhelmsthal.
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Handbuch der Deutschen Verfassungen.
  • Title page
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • I. Abteilung. Deutsches Reich.
  • II. Abteilung. Die Bundesstaaten.
  • Herzogtum Anhalt.
  • Großherzogtum Baden.
  • Königreich Bayern.
  • Herzogtum Braunschweig.
  • Freie Hansestadt Bremen.
  • Freie und Hansestadt Hamburg.
  • Großherzogtum Hessen.
  • Fürstentum Lippe.
  • Freie und Hansestadt Lübeck.
  • Großherzogtum Oldenburg.
  • Königreich Preußen.
  • Fürstentum Reuß ä. L.
  • Fürstentum Reuß j. L.
  • Königreich Sachsen.
  • Herzogtum Sachsen-Altenburg.
  • Herzogtümer Coburg und Gotha.
  • Herzogtum Sachsen-Meiningen.
  • Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach.
  • Fürstentum Schaumburg-Lippe.
  • Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt.
  • Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen.
  • Fürstentum Waldeck.
  • Königreich Württemberg.
  • III. Abteilung. Elsaß-Lothringen.
  • Verzeichnis der verfassungsändernden Gesetze.
  • Anhang. Die Hausgesetze der regierenden Deutschen Fürstenhäuser.
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Full text

378                                        Sachsen-Altenburg. 
§ 148. Findet der Landesherr Anstand dabei, so wird das Gut- 
achten der Synode, — ohne Mitwirkung der Konsistorialräthe, und unter 
Leitung des ältesten Special-Superintendenten — vermöge schriftlicher 
oder mündlicher Abstimmung, vernommen. Wenn dasselbe ebenfalls 
für die Entlassung stimmt, so wird diese vollzogen; stimmt es dagegen, 
so bleibt dem Landesherrn die Entscheidung vorbehalten. 
§ 149. Geistliche, welche eines gemeinen pein- 
lichen Vergehens angeschuldigt sind, werden vom Amt fus- 
pendirt und der weltlichen Behörde zur Untersuchung und Bestrafung 
übergeben. — 
Wenn ein rechtskräftiges Erkenntniß sie zu einer entehrenden Strafe 
(Zuchthaus= oder Prangerstrafe) verurtheilt, so sind sie hierdurch ihrer 
geistlichen Stelle ohne Ruhegehalt verlustig. Wenn sie durch Ableistung 
eines Reinigungseides von der weltlichen Strafe frei kommen, oder ihnen 
eine an sich nicht entehrende Gefängnißstrafe zuerkannt wird, 
so sind die Akten nach rechtskräftig gewordenem Erkenntnisse von der 
weltlichen Behörde dem Konsistorium zuzustellen, welches dann erwägt, 
inwiefern die verwirkte Bescholtenheit des Rufes mit der Wirksamkeit 
des Geistlichen vereinbarlich, und der Fall zu einer Entlassung des Geist- 
lichen mit oder ohne Ruhegehalt §§ 146, 148) auf dem Disciplinarwege 
geeignet sey. 
§ 150. Was von den Geistlichen gesagt ist, gilt analog auch von den 
Schullehrern und den andern Kirchendienern, nur daß 
deren Anstellung, Versetzung und Entlassung theilweise nicht auf vor- 
herige landesherrliche Zustimmung erfolgt. 
§ 151. Doch bleibt auch ihnen in Fällen der unfreiwilligen Ent- 
lassung der Rekurs an den Landegherrn frei. 
d) General-Visitationen. 
 §  152. Das Konsistorium hat dafür zu sorgen, daß im ganzen Lande 
die Kirchen und Schulen mittelst SGeneral-Visitationen nach 
einer regelmäßigen Reihefolge untersucht, die Ergebnisse niedergeschrieben, 
und die dabei von dem abgeordneten geistlichen Konsistorialrathe wahr- 
genommenen oder von dem Ortsgeistlichen, dem Schullehrer oder der 
Gemeinde angezeigten Mängel abgestellt, und der Erfolg einer jeden 
General-Visitation dem Landesherrn angezeigt werde. 
 
                           e) Erhaltung der Moralität. 
§ 153. Es führt die Aufsicht darüber, daß die Unterthanen 
sich eines gottes fürchtigen Lebenswandels befleißigen, 
und daß die Heilmittel der Religion gehörig benutzt werden; eshindert, nach 
den bestehenden Einrichtungen, den Druck und Verkauf von Schriften, 
die der Religiosität und den guten Sitten nachtheilig werden.
 
                             f) Berathung mit den Synoden. 
§ 154. Die schriftliche oder mündliche Berathung mit den 
Synodalgliedernbleibt auch für andere als die § 134 bezeichneten 
Fälle der kirchlichen Gesetzgebung und Verwaltung vorbehalten.
	        

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