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Preußisches Staatsrecht. Dritter Band: Verwaltungsrecht, besonderer Teil. (3)

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Bibliographic data

fullscreen: Preußisches Staatsrecht. Dritter Band: Verwaltungsrecht, besonderer Teil. (3)

Periodical

Persistent identifier:
kbl
Title:
Deutsches Kolonialblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1890
1921
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
kbl_1898
Title:
Deutsches Kolonialblatt. IX. Jahrgang, 1898.
Volume count:
9
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1898
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nummer 13.
Volume count:
13
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
Nichtamtlicher Theil.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Preußisches Staatsrecht.
  • Preußisches Staatsrecht. Dritter Band: Verwaltungsrecht, besonderer Teil. (3)
  • Title page
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • Viertes Buch. Das Verwaltungsrecht.
  • Zweite Abteilung. Die Einzelgebiete der Verwaltung.
  • Erster Abschnitt. Das Gebiet des Auswärtigen.
  • Zweiter Abschnitt. Das Gebiet des Kriegswesens.
  • Dritter Abschnitt. Das Gebiet der Justiz.
  • Vierter Abschnitt. Das Gebiet der inneren Verwaltung.
  • Kap. I. Die Sicherheits- und Ordnungspolizei.
  • § 165. Geschichtliche Entwicklung der Polizei.
  • § 166. Die Organe der Polizeiverwaltung.
  • § 167. Die Formen der Polizeiverwaltung (Polizeiverfügungen und Polizeiverordnungen).
  • § 168. Der Umfang der Polizei überhaupt.
  • § 169. Die höhere Sicherheitspolizei.
  • § 170. Die Einzelsicherheitspolizei.
  • § 171. Die Feuerpolizei.
  • § 172. Die Gesundheitspolizei.
  • § 173. Die Ordnungspolizei.
  • § 174. Die Baupolizei.
  • Kap. II. Die Armenpflege.
  • Kap. III. Das Grundbesitzrecht.
  • Kap. IV. Das Gewerberecht.
  • Kap. V. Das öffentliche Handelsrecht.
  • Kap. VI. Das Verkehrsrecht.
  • Fünfter Abschnitt. Das Gebiet der Finanzen.
  • Sechster Abschnitt. Das Gebiet der Kirche und Schule.
  • Ergänzung zu Band 1 §§ 43 und 44
  • Register zum dritten Bande.

Full text

166 Das Verwaltungsrecht. 9 167 
durch eine Polizeiverordnung gesichert ist, daß sie beispielsweise 
eine Handlung bei Strafe gebietet oder verbietet, die bereits durch 
Polizeiverordnung geboten oder verboten ist, und zwar selbst dann, 
wenn wegen Uebertretung der Polizeiverordnung bereits ein ge- 
richtliches Strafverfahren stattgefunden hat. Es würde sich fragen, ob 
hierdurch nicht der Grundsatz: „ne bis in idem“ verletzt wird. Es 
stehen sich hier zwei Ansichten gegenüber. Die eine geht aus von 
dem Charakter der Strafe in den Strafrechtsnormen als Zufügung 
eines Uebels wegen einer begangenen Uebertretung. Diesen Cha- 
rakter habe zwar die Strafe der Polizeiverordnung, nicht aber die 
der Polizeiverfügung. Letztere Strafe sei vielmehr lediglich Zwangs- 
mittel. Bei der wesentlichen Verschiedenheit der Strafe in der 
Polizeiverordnung und in der Polizeiverfügung sei ein Wettbewerb 
beider nicht ausgeschlossen"o). Die entgegengesetzte Ansicht führt 
dagegen aus, eine innere Verschiedenheit beider Arten von Strafen 
bestehe nicht, beide hätten den Charakter des psychologischen 
Zwanges, um zu gewissen Handlungen oder Unterlassungen zu 
nötigen. Demgemäß sei zur Erzwingung einer durch Verfügung 
befohlenen Handlung oder Unterlassung die Anwendung eines 
psychologisch wirkenden behördlichen Zwangsmittels ausgeschlossen, 
wenn dieselbe Handlung bereits durch eine Strafrechtsnorm ge- 
boten seist). Diese letztere Ansicht erscheint als die richtige. Es 
wurde bereits ausgeführt, daß die Polizeiverordnung denselben 
Zweck verfolgt wie die Polizeiverfügung, die Herstellung des polizei- 
mäßigen Zustandes. In beiden Fällen ist die Strafe nur das 
Mittel zur Erreichung des Zweckes, sie ist auch bei der Polizei- 
verordnung nicht Zufügung eines Uebels für cine begangene Straf- 
tat, sondern executio ad faciendum. Damit erscheint es aus- 
geschlossen, daß dasselbe Ziel gleichzeitig durch zwei verschiedene 
Zwangsmittel, durch Anklage wegen Polizeiübertretung und durch 
Strafandrohung mittels Verfügung, verfolgt wird. Wohl aber 
können beide Zwangsmittel derart nebeneinander hergehen, daß 
demjenigen, der sich bereits einer Polizeiübertretung schuldig ge- 
40) Entsch. des OVG. vom 7. April 1877, Bd. 2, S. 2956, später ver- 
lassener Rechtsgrundsatz. 
"(1) Nosin a. a. O. S.108; Parey a. a. O. S. 21; v. Brauchitsch 
(10. A.) Bd. 1, S. 140; Entsch des OB#G. vom 26. Febr. 1879 — Ml- 
der inn. Verw. 1879, S. 232 — und 9. April 1879, Bd. 5, S. 278.
	        

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