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Deutsches Wörterbuch. Erster Band A-G. (1)

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Bibliographic data

Contents: Deutsches Wörterbuch. Erster Band A-G. (1)

law_collection

Persistent identifier:
rbl_swe
Title:
Großherzoglich Sachsen Weimar - Eisenachisches Regierungs-Blatt.
Place of publication:
Weimar
Document type:
law_collection
Collection:
weimar
Publication year:
1817
1836
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund

law_collection_volume

Persistent identifier:
rbl_swe_21
Title:
Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach auf das Jahr 1873.
Volume count:
57
Place of publication:
Weimar
Publisher:
Hermann Böhlau
Document type:
law_collection_volume
Collection:
weimar
Publication year:
1873
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Regierungs-Blatt Nummer 26.
Volume count:
26
Document type:
law_collection
Structure type:
law_gazette

law

Title:
[139] Ministerial-Bekanntmachung, das Ergebniß der Neuwahlen der Landtags-Abgeordneten für die Etats-Periode 1875/77 betreffend.
Volume count:
139
Document type:
law_collection
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Deutsches Wörterbuch.
  • Deutsches Wörterbuch. Erster Band A-G. (1)

Full text

867 Färber — Faschine. Faschinenmesser — fasig. 868 
der eine um einige schattirungen anders gefürbt ist als von reiszigt zusammen gebundene buschclwellen. — 
sein nachbar Freytag Journ. 1, 2; erweitert etwas Faschinenmesser, u. Messer zur Herstellung von Faschinen, 
blau, rot, weisz färben; ferbets (das Holz) mit roter Seitengewehr der Pioniere. 
und weiszer farb rot und schön Weish. Sal. 13, 11;, Fasching, m. oberdeutsche, vornehmlich bairisch-öSster- 
von Dingen: der indig fürbt blau, grünspan grun reichische Bezeichnung der Fastnacht, spätmhd. als fassang, 
Adelung; fürdende körper ebd.; schon fürbt die lichte fauschang anftretend, und aus mhd. vastnaht, durch die 
morgenröthe den himmel weisz Schiller Iphig. 1, 1; Formen vasenaht, vaschnaht hindurch mit Benutzung 
wird dein fusz in der feinde blut geferbet werden des ableitenden -ang, ing geworden: in dem faschank 
Pf. 68, 24; refl. schon färbt sich das laub gelb; wenn 
Fhilipps graue haare weisz sich fürben Schiller Karl. 
2, 2; dieser stoff färbt sich schwer, jener leicht (nimmt 
Farbe an): — übertragen, beschönigend fälschen: das 
heiszt . den glawben gekerht, geschmitzt und gefelscht 
Luther Summa des christl. Lebens 1533; sie ferben 
und schmucken jr thun Werke 8, 3155; auch milder, 
= beschönigend, verdeckend darstellen: eine parteilich 
gefärbte darstellung; der bericht ist nicht ganz richtig. 
sondern etwas gefürbt; — gefarbte freundschaft (nicht 
aufrichtige) Adelung. — Färber, m. der da särbt: 
besonders Gewerksmann, mhd. verwiere: das sie (die 
Kleider) kein ferber auf erden kan so weis machen 
Marc. 9,3. — Färberei, f. Geschäst und Werkstatt eines 
Färbers. — farbig, mit Farbe versehen, in älterer Spr. 
auch farbicht (an Stelle von mhd. var, flectiert varwer 
getreten; bei Luther farben: kleider von gutem tuch, 
tarben, bund 5, 2095; beide Formen noch jetzt in Zu- 
sammensetzungen: asch -, blei-, fleisch-, leder-, rosen- 
lard und -#arben u. s. w.); mit Umlant fürbig, gelürdt, 
coloratus Henisch; gewöhnlicher ohne solchen: mit .. 
farbechten kleidern prangen Zinkgref Apopyhth. 1, 40; 
manch farbigtes blumchen Hölty 58; mit einer farbig- 
ten landschaft im gesicht (geschminkt) Schiller 2, 351; 
larbiges glas, papier; im Gegensatze zur weißen farbige 
menscheurassen; der, die tarbige, Mann, Weib einer 
solchen, vorzüglich Neger oder Mischlinge; übertragen, 
lebendig, bunt: farbige darstellung; begebenbeiten 
leibbaftig und farbig vor sich zu schen Keller Werke 
1, 25; farbiges nationales leben Heyse 4, 127. — 
Färbung, k. das Färben und das dadurch Gewonnene: 
t. der stoffe, des holzes, leders u. s. w; das zeug hat 
eine apdere fürbung als jenes; blume, die in verschie- 
denen fürbungen auftritt; bildlich,— Schatticrung, Art: 
mit einer schule jansenistischer füurbung C FMeyer 
Nov. 2, 191; möglichst scharfe fürbung kränkender worte 
Bismarck Reden 7, 105. 
Farn, w. gewisse Pflanze mit federförmigen Blättern; 
Fastn. Sp. 994; so lange der fasching wührt Schiller 
FKarl. 1, 9. — Zusammensetzungen : Faschingsaufzug, m. 
Aufzug in der Fastnacht. — Faschingslanne, k. Karne- 
valslaune. — Faschingsnarr, m. Fastnachtsnarr. — 
Faschingszeit, l. Karnevalzzeit. 
. ase, t. und m. dünner Faden an Wurzeln oder als 
Bestandteil eines Webstoffes, ahd. füso und fasa, mihd. 
Vase; der fasen, #ibra, Koceus Steinbach; nicht einen. 
trocknen fasen an sich haben Frisch; die auf die 
kleider gefallenen fasen, die man ablieset, die fasen 
abklanben ebd.; Dim. fäselin in der blumen, fesichen 
Henisch; der mir .. die wurzel aller ungeduld aus- 
urisz, dasz auch kein fäschen zurückblieb Goethe Herm. 
u. Dor. 9. — Fasel, m. 1) wie fase: fasel an don 
wurzelen, sibra Schottel; der gänzlich Nackte heißt in 
volksmäßiger Rede fusel-, fase-, fasennackt. 2) anderes 
tasel, Junges, Zucht, Art (auch Fem.), ahd. fasal, md. 
vusel, altengl. füsl, im Ablaut zu mhd. und älter= uhd. 
visel männliches Glied; der fasel, nachkomme, ein güler 
fasel vom vich geart, bona natio Maaler; dazu fasel- 
hengst, ochse, schwein. vieb Zuchthengst u. s. w. — 
faseln, 1) vom vorigen Subst. fasel 2, Zucht gewinnen, 
durch Zeugung mehren, vom Vieh: sich faszien und 
mecren sobolfescere Maaler; faseln, gebären (von 
Schweinen gesagt) Frisch; in erweiterter Bed. = ge- 
deihen, Frucht, Nutzen bringen: wie das guctle her- 
komen und verdient, also hat es auch gefaselt Zimm. 
Chr. 1, 92; unrecht gut faselt nicht Luther Tischr. 
143b. 2) anderes, erst im 17. Ih. aufkommendes, noch 
von Frisch als neues Wort gekennzeichnetes taseln, 
wofür Stieler fasen, ineptire, insanire, wird an 
gesehen als Ansläuser von ahd. fasôön vestigare, quae- 
reye, das bereitg im Mhd. in die Bed, des Umher- 
laufens in Ausgelassenheit übergegangen sein muß (val. 
unter fastnacht): mancher mattet sich ohne noth ab, 
kahselt herum Butschky Kanzl. 697; gebraucht von 
unüberlegtem, neckischem Reden und Gebaren, auch vom 
Irrereden des Kranken: faseln in einer krankheit, ver- 
der Name westgermanisch, ahd. und mhd. rarm und varn, wirrt reden Frisch; du faselst, glaub ieh, gar im 
altengl. scarn, mit flavischen Urverwandten, litt. papärtis, traume? Wieland Ob. 11, 19; Ihr scht doch, dasz die 
russ. paporotü, poln. paproé, unbetannter Herkunft. K/#.#augst aus ihm faselt Isfland Komet 9; der eine faselt 
farin, farn, varne, karm Dief.; erläuternd die Zu- von alraunen Goethe Faust II 1; dann kam und ver- 
sammensetzung Farnkrant, u., mißbräuchlich auch farren- frieb mir das faseln der vater mit biegsamen haseln 
kraut geschrieben. Seu me Ged. 186; was du trüumst und faselst, gilt 
Farre, m. Stier, Zuchtstier; ahd. doppelformig, farr mir gleich Heyse 20, d4. — fasen, Faden, Fäden aus- 
und farro, ebenso mhd. var und varre; altengl. fa#.# Lehen; sich fasen, Fäden fahren lassen Adelnng. — 
altnord. farri; uhd. ist nur die schwache Form gebräuch= Faser, k. Weiterbildung von kase (f. d.), fadenförmiges 
lich; das innere rr entspringt aus rs. wie fürse (s. d.) Gebilde an Wurzeln, Zeug, auch im Körper; mhd. vaser 
lehrt; weitere Bezüge dunkel. Vorzüglich Bibelwort: im Sinne von Franze (Lexer 3, 28), aber Anfang des 
nim einen jungen forren 2. Mos. 29, 1; den karren erzu 17. Ih. im heutigen: die fäserle an der wurzen Henisch; 
füren 10; des farren fleisch 14, u. ö.; bei Landwirten die faser, fibra, fluccus Steinbach; fasern auf dem 
in Oberdeutschland ist farr, karrocbs der Zugstier. — rock Goethe Wanderj. 2, 3; aller der geheimen fasern 
ärse, s. junge Kuh, die noch nicht gekalbt hat, mhd. und zusern, welche das gewebe solcher nöthe bilden 
verse; zu kürre gehörig. Immermann Mülchh. I, 58; keino trockne faser am 
Fasän, m. fremder hühnerartiger Vogel; der Name leibe huben, durchnäßt sein von Schweiß oder Regen; 
riech. phasians, vom Flusse Phasis in Kolchis, als dort) jede faser recke sich anf zu grimm und verderhen 
eimisch; übernommen im Mhd. als sasau und fasant. Schiller Ränb. 1, 2; als wenn jede faser an ihm eine 
später auch umgedeutet zu fashan; die Form fasant noch tfurie würe 2, 3; ich sah dem obcim freilich von kleinauf 
im 16. Ih.: die feiszten fasanten und holztauben zu mit keiner faser uhnlich Heyse 20, 50.— faferig, Fasern 
ruplen Wickram Nachb. 38°. — Fasanerle, k. Ort wo habend, voller Fasern: ein taseriges zeug Adelung; 
Fasanen gchegt werden. fascriges fleisch. — fasern, tranf. Fasern auszupfen, 
Faschine, I. Reisigbündel beim Schanzen= und Wasser= refl. sich fasern; die Fäden fahren lassen Adelung; 
ban; aus ital. kascina, sranz. fasoine übernommen, zuerst intrans. in Fasern zergehen: dus zeug fasert; vgl. ab- 
in Böcklers Kriegsschule 1021: fausinen, scind lange fasern. fasig, Fasen habend: fasiges üleisch.No full text available for this image
	        
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