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Die Befreiungshalle bei Kelheim.

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Bibliographic data

fullscreen: Die Befreiungshalle bei Kelheim.

Periodical

Persistent identifier:
kbl
Title:
Deutsches Kolonialblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1890
1921
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
kbl_1899
Title:
Deutsches Kolonialblatt. X. Jahrgang, 1899.
Volume count:
10
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1899
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nummer 11.
Volume count:
11
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
Amtlicher Theil.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

law

Title:
Bekanntmachung, betreffend die Deutsch-Ostafrikanische Gummi-Handels- und Plantagen-Gesellschaft.
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Die Befreiungshalle bei Kelheim.
  • Kelheim und die Befreiungshalle
  • Title page
  • Vorwort
  • Das Aeussere des Baues.
  • Das Innere des Baues.
  • Erläuterung des Schmuckes im Innern.
  • Schlachten und Treffen.
  • Biographische Skizzen der Heerführer.
  • Festungsbilder.
  • Die landschaftliche Umgebung.
  • Kelheim.

Full text

17 
Aengstlichen Gremüthern genügt zwar die jetzige Organisation 
des Bundes-Heeres noch immer nicht. Allein diese bedenken nicht, 
dass alles Gute leider nur langsam reift. Welcher Unterschied 
ist zwischen jetzt und einer Zeit, wo z. B. das eine Kloster den 
Feldwebel, das zweite den Tambour und das dritte den Haupt- 
mann ein und derselben Compagnie zu stellen hatte? Gärtner und 
Hirten mussten, ob sie wollten oder nicht, diese Stellen überneh- 
men. Welch’ klägliche Rolle die Reichsarmee zur Zeit des sieben- 
jährigen Krieges spielte, ist ja heut zu Tage Jedermann bekannt. 
Das alles hat sich nun doch bedeutend geändert. 
Gefolgt von ihren Bundesgenossen war die „grosse Armee“ 
der Franzosen 1812 allenthalben Sieger. Der Brand von Moskau 
und ein sehr früh sich einstellender Winter machten jedoch der 
ganzen Herrlichkeit bald ein Ende. Statt auf dem Rückwege die 
verschont gebliebene Strasse nach Kaluga einschlagen zu können, 
wurden die Franzosen gezwungen, die Route über Wilna zu .neh- 
men. Das grässliche Elend der ordnungslosen Schaaren lässt sich 
nicht schildern. Alles was hierüber je geschrieben wurde, bleibt 
‘weit hinter der haarstraubenden Wirklichkeit zurück. Nicht un- 
erwähnt darf bleiben, dass nachdem die sogenannte „grosse Armee“, 
die schönste und bestgeübte, welche die Welt je gesehen, zu 
einem regellosen Haufen halbverhungerter, kleider- und waffen- 
loser Wilden geworden, die Bayern unter Wrede noch die Ar- 
rieregarde (Nachhut) bildeten und zwanzig derselben, bewaffnet 
in Reih und Glied, am Morgen des 13. December den Grenzfluss 
Niemen überschritten nach vorausgegangenen heftigen Kämpfen 
mit den Russen, welche dieses Häuflein aufzureiben gedachten, 
das am Tage vorher noch 200 Feuergewehre zählte. 
Die wenigen Ueberreste der grossen Armee, immer mehr und 
mehr noch zusammen schmelzend, zogen durch Preussen und die 
Rheinbundstaaten ihrer Heimath zu. 
In ganz Deutschland hatte man sich schon lange danach ge- 
sehnt, das drückende französische Joch abzuwerfen. Die schreck- 
lichen Ereignisse ın Russland boten hier nun die gewünschte Gre- 
legenheit. In der Mühle -Poscherun bei Tauroggen schloss am 
30. December 1812 General York eine Uebereinkunft zu gemein- 
‘samer Action mit den nachdrängenden Russen. Friedrich Wil- 
helm III., lange unentschlossen, gab endlich nach. Die Bildung 
von Freiwilligen wurde am 3. Februar 1813 beschlossen und der 
König von Preussen war überrascht über die Wirkung dieses Auf- 
rufes. Sehr schwach lässt sich wohl nur schildern, welcher 
Weininger, Befreiungshalle. 2
	        

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