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Meyers Fach-Lexika; Lexikon der deutschen Geschichte.

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Bibliografische Daten

fullscreen: Meyers Fach-Lexika; Lexikon der deutschen Geschichte.

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
pohl_handbuch_s_v_bayern
Titel:
Handbuch des Staats- und Verwaltungs-Rechts für das Königreich Bayern.
Autor:
Pohl, Carl
Erscheinungsort:
München
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
bayern
DDC-Sachgruppe:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
pohl_handbuch_s_v_bayern_band_1
Titel:
Handbuch des Staats- und Verwaltungs-Rechts für das Königreich Bayern. Band I. Das Deutsche Reich und das Königreich Bayern.
Autor:
Pohl, Carl
Bandzählung:
1
Herausgeber:
J. Schweitzer Verlag (Arthur Sellier)
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
bayern
Erscheinungsjahr:
1898
Umfang:
629 Seiten
DDC-Sachgruppe:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
Mit besonderer Rücksicht auf die Geschäftsthätigkeit der rechtsrheinischen Gemeindebehörden, sowie auf die einschlägige Literatur und Rechtssprechung.

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Titel:
Werbung.
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Werbung

Volltext

192 
den ungarischen Thron Andreas, welchen 
zu unterwerfen H. nicht mehr gelang, wie 
er denn auch in seinen letzten H##ck. den 
Widerstand einiger unbotmäßigen Großen 
Deutschlands nicht überwinden konnte. H. 
war ein Anhänger er kirchlichen Reform- 
partei, deren Mittelpunkt das Kloster 
Clugny in Burgund war. Um die Kirchen- 
spaltung zu beseitigen, bewirkte er 1046 
auf einer Versammlung der Bischöfe zu 
Sutri in Mittelitalien die Mbsezung. der 
drei gleichzeitigen Päpste und die Wahl 
des deutschen Bischofs Suitger von Bam- 
berg als Papst Clemens II. Dieser setzte 
ihm 25. Dez. 1046 zu Rom die Kaiserkrone 
aufs Haupt und war dann gleich seinen 
Nachfolgern, welche ihre Würde ebenfalls 
dem Kaiser verdankten, bemüht, eine Re- 
form der Kirche, besonders der Sitten des 
Klerus, im Sinn Heinrichs berbeizufüg- 
ren. Dieser starb 5. Okt. 1056 zu Bodfeld 
am Harz, nicht ohne Verdacht der Vergif- 
tung, und wurde in Speier bestattet. Er 
war zweimal vermählt, zuletzt mit Agnes, 
Gräfin von Poitou, welche ihm seinen 
Nachfolger Heinrich IV. gebar. Vgl. 
Steindorff, Jahrbücher des Deutschen 
Reichs unter H. III. (1874, Bd. 1). 
4) H. IV., Sohn des vorigen, geb. 
11. Nov. 1050, ward 1053 zu seines Va- 
ters Nachfolger erwählt und stand nach 
dessen Tod anfangs unter der Vormund- 
schaft seiner Mutter Agnes, welche sich 
Aunhänger zu verschaffen suchte, indem sie 
Rudolf von Rheinfelden das Herzogtum 
Schwaben, Berthold von Zähringen Kärn- 
ten und Otto von Nordheim Bayern ver- 
lieh. Der ehrgeizige Erzbischof Anno von 
Köln aber brachte die Reichsverwaltung 
in seine Hände, indem er den jungen Kö- 
nig 1062 bei Kaiserswerth auf ein Schiff 
lockte und nach Köln entführte. Annos 
Herrschsucht erregte bald große Unzufrie- 
denheit, und dadurch erhielt der Erzbischof 
Adalbert von Bremen Gelegenheit, auf 
die Erziehung Heinrichs Einfluß zu ge- 
winnen. Die verschiedene ahiefungs 
thode der beiden Prälaten war für Hein- 
richs Entwickelung von den nachteiligsten 
Folgen; am verderblichsten aber wirkte 
Adalbert, der gegen die Leidenschaften des 
jungen H. nachsichtig war. Um so inniger 
Heinrich (Kaiser und Könige). 
schloß sich ihm dieser an und verblieb auch 
weiter unter seinem Einfluß, als er 1065 
für mündig erklärt war. Durch die eigen- 
mächtige Art des Erzbischofs erbittert, 
zwangen die deutschen Fürsten 1066 auf 
einem Reichstag zu Tribur H., sich von 
Adalbert zu trennen und Anno wieder die 
Verwaltung zu überlassen. H., der sich 
damals mit Bertha, Tochter des Mark- 
grafen von Susa, vermählte, gab sicheinem 
zeelkal en Leben hin und wurde nurdurch 
n Widerspruch der Fürsten und des 
päpstlichen Legaten verhindert, die Ehe zu 
lösen. Von Jahr zu Jahr kam seine ge- 
waltthätige Art mehr zum Vorschein. Den 
Herzog Otto von Bayern entsetzte er un- 
ter dem Vorwand, daß er ihm nach dem 
Leben trachte, seines Herzogtums, hieltihn 
dann nebst dem He 8 Magnus von 
Sachsen an seinem gefangen und 
nahm auch Berthold sein Herzogtum Kärn- 
ten. Um seine Herrschaft zu sichern, legte 
er dann vornehmlich in Sachsen und Thü- 
ringen viele Burgen an und veranlaßte 
dadurch 1073 einen Aufstand der Sach- 
sen, an deren Spitze sich der aus der Haft 
entlassene Otto von Nordheim stellte. H. 
wurde in der LHSnsturg eingeschlossen, ent- 
kam zwar nach Thüringen, fand aber bei 
den deutschen Fürsten keine Hilfe und 
mußte in dem Frieden von Gerstungen 
(1074) in die Zerstörung der verhaßten 
Burgen willigen. Diese Demütigung und 
das rücksichtslose Verhalten der Sachsen, 
welche bei der Zerstörung der seoriburg 
nelb die Gräber nicht schonten, steigerten 
en Haß Heinrichs noch mehr. Er rüstete 
1075 ein Heer, besiegte die Sachsen bei 
Hohenburg an der Un und zwang sie 
zur bedingungslosen Unterwerfun 
Da mischte sich Papst Gregor VII. ein, 
demdes Königs Übermachtgefährlichschien, 
und forderte Freilassung der gefangenen 
Geistlichen. Sein Verlangen, daß H. die 
Investitur der Geistlichen ausgebe, ver- 
legte bald den Streit auf ein andres Ge- 
biet, da H. dem Ernennungsrecht der 
Bischöfe, das die deutschen Könige von 
jeher geübt hatten, nicht entsagen durfte. 
Als er dann auf einer Versammlung in 
Worms 1076 ben Papstabsetzenließ, sprach 
dieser den Bann über den König aus und
	        

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