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Sagenbuch des Königreichs Sachsen

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Bibliographic data

fullscreen: Sagenbuch des Königreichs Sachsen

Monograph

Persistent identifier:
meiche_sagenbuch_sachsen_1903
Title:
Sagenbuch des Königreichs Sachsen
Author:
Meiche, Alfred
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G. Schönfeld's Verlagsbuchhandlung
Document type:
Monograph
Collection:
sachsen
Publication year:
1903
Scope:
1147 Seiten
DDC Group:
Kultur
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Erster Teil. Mythische Sagen.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Sagenbuch des Königreichs Sachsen
  • Cover
  • Imprint
  • Title page
  • Preface
  • Introduction
  • Inhaltsverzeichnis.
  • Erster Teil. Mythische Sagen.
  • Zweiter Teil. Geschichtliche Sagen.
  • Dritter Teil. Romantische (literarische) Sagen.
  • Register.

Full text

— 460 — 
596. Der Teufel holt einen Leisniger Gerber. 
Gräße, Bd. J, Ar. 345; Kamprad, S. 433. 
Am 22. Januar des Jahres 1579 abends 10 Uhr geht Adam 
Steinhöfer, ein Weißgerber, mit seinem Weibe aus der Schenke zu 
Fischendorf nach Hause, wird aber durch einen Sturmwind von 
der Brücke hinweggeführt, und behält die Frau nur seinen Mantel 
in den Händen. Er soll sich vorher beim Biere mit einem Schuster 
aufgelegt und geschworen haben, er wolle sich an ihm noch den 
Abend rächen oder der Teufel solle ihn holen. 
597. Die Eule in Leipzig. 
Gräße, Bd. J, Ar. 404; Schäfer, Wahrz., Bd. J, S. 28; Ziehnert, Bd. III, 
S. 239 ff. 
Im Hofe eines Hauses in der Petersstraße zu Leipzig ist in 
einer kleinen Aische eine steinerne Eule zu sehen, welche das An— 
denken an eine traurige, dort vorgefallene Begebenheit erhalten soll. 
Einst war in jenem Hause ein Pförtner oder Hausmann, der 
so verschlafen war, daß er fast niemals aufmachte, es mochte noch 
so start an die Tür gepocht werden, was zur Folge hatte, daß die 
Inwohner des Hauses, wenn sie zu spät nach Hause Rhamen, nicht 
herein konnten und also bei allem Unwetter außen stehen bleiben 
mußten. Darüber beschwerten sie sich so lange bei dem Hausbe- 
sitzer, bis dieser den Pförtner aus dem Dienste zu entlassen drohte. 
Darüber war nun dieser sehr betrübt und sann hin und her, wie 
er sich sein Brot erhalten wollte. Da trat auf einmal der Teufel 
in menschlicher Gestalt und nicht furchtbar, wie gewöhnlich, zu ihm 
und bot ihm an, wenn er mit ihm einen Vertrag über seine Seele 
machen wolle, daß er ihn nach zehn Jahren holen könne, wolle er in 
der Nacht unter der Gestalt einer Eule für ihn wachen und ihn 
wecken, so jemand herein wolle. Zwar wollte jener anfangs nicht 
darauf eingehen, allein die Liebe zu einem ruhigen und sorgenfreien 
Leben veranlaßte ihn endlich doch, den Vertrag mit seinem Blute 
zu unterzeichnen. So trat denn der Teufel als Eule seinen Dienst 
an, und seit dieser Zeit hatte sich niemand mehr über das Ver-
	        

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