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Deutsches Wörterbuch. Erster Band A-G. (1)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsches Wörterbuch. Erster Band A-G. (1)

Periodical

Persistent identifier:
kbl
Title:
Deutsches Kolonialblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1890
1921
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
kbl_1903
Title:
Deutsches Kolonialblatt. XIV. Jahrgang, 1903.
Volume count:
14
Publisher:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1903
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nummer 16.
Volume count:
16
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Chapter

Title:
Nichtamtlicher Teil.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Aus fremden Kolonien und Produktionsgebieten.
Document type:
Periodical
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutsches Wörterbuch.
  • Deutsches Wörterbuch. Erster Band A-G. (1)

Full text

955 
bei Lessing: geschäft das merklich födert Nath. 1,1. 
Im Gegensatz zu hindern: durch jenes mittel selbst 
das gute fördern müssen, wodurch sie sichs zu bindern 
vorgesetzt Wieland Klelia 2, 30; in sinnlicher Bed. 
vorwärts oder aufwärts bringen, bergmännisch erz, aus 
der Grube zu Tage; gold und silber wollt ich fördern 
fördersam — Form. 
Platen Gas. 110; fördre schnell nach jenem schiff. 
mich Abbass. 2, 278; munter fördert seine sehritte 
..der wandrer Schiller Glocke 276; ich mag niemand 
zu fruh in den himmel fördern Ränub. 5, 1; vgl. auch 
befördern; unsinnlicher, in Bezug auf Streben, Empor- 
kommen zu Geltung und Ansehen u. ä.: die speise fordert 
uns fur gott nicht 1. Cor. 8, 8; der hberr. fordere 
das werk unser hende Ps. 90, 17; die kunst kann nic- 
mand fürdern als der meister. gönner fürdern den 
kunstler Goethe Max. u. Refl. 2; die absicht seines 
schnes . zu fördern Wanderj. 2, 4; das gemeine beste, 
ein bergwerk fördern Adelung; bei Handwerkern 
einen gesellen fordern, ihm Arbeit geben oder verschaffen, 
ebd.: — ohne Obj.: gerechtigkeit fordert zum leben, 
aber dem ubel nachjagen fordert zum tod Spr. Sal. 
11, 19; weil diese arbeit fördert (gut von statten geht) 
Lessing Brief 1773; wills fördern? wills bald gebn? 
Goethe Faust !; g ich) dem guten fördernd meine 
hände reichte nat. Tocht. 3, 1; das kollegium wirkt sehr 
sclten fördernd Bismarck Reden 8, 219; — refl., sich 
beeilen: darumb fördert euch 2. Macc. 11,37; die müurer 
fördern sich, arbeiten emsig Adelung; er fördre sich 
Platen Sonette 78. — sördersam, zu fördern geeignet, 
fördernd: fürdersam Schottel 378; als vernunftig und 
lördersam erkannt Goethe Wanderj. 3,1; so wird uns 
das sehr fördersam sein Keller Werke 8, 134; mit zeit- 
lichem Beisinne, — schleunig: dann würe an dem juden 
fördersamst die strafe zu vollziehn Lessing Nath. 4,2; 
(er) trete fördersamst den könig an Grillparzer 8, 225. 
Forderung, k. Handlung des Forderns und Ge- 
fordertes, ahd. fordarunga, mhd. vorderunge: eine k. 
machen, stellen; das ist eine billige. gerechte f.; forde- 
rungen an einen hahen; ob ich mich dieser forderung 
so schlechtweg unterwerfen soll Schiller 2, 4; die 
fordrung ist zu hoch Grillparzer 5, 199; forderung 
zum kampfe. dvelle, vgl. ausforderung; eine forderung 
vom stapcl lassen. damit seine ebre nicht schimmelig 
wird Keller Seldw. 2, 255; — in der Form foderung: 
ollzufrech erschien des mohren fodrung Platen Abbass. 
1, 51. — Förderung, f. das Fördern und Gesördertes, 
mbd. vürderunge: fürderung, hulf und beistandt der 
miszthäter Carolina 177; einem förderung angedeihen 
lassen; bergmännisch f. der erze; in der Spr. der Hand- 
werker einen lebrjungen einem andern meister zur förde- 
rung geben, in die Lehre; vier förderungen baben, vier 
versprochene Arbeiten; auf der förderung arbeiten, bei 
Bauhandwerkern, auf dem Arbeitsplatze Adelung. 
Forclle, k. der eßbare Flußsisch salmo sario; deutsches 
Wort, das erst spät undeutsche Betonung angenommen 
hat, zu Grunde liegt der ahd. Name forhana, forana, 
vorhinnc. gekürzt vorhe, was uhd. in fohre (s. d.) aus- 
läuft, daneben mhd. mit Verkleinerungsbildung forhel, 
förhel, auch forel, forle, förelle; gebratene forellen 
Garg. 101; batte sich eine schimmernde forelle ge- 
langen Keller Werke 1, 209. 
Forke, Furke, k. Heu= oder Mistgabel; ahd. forcha, 
mhd. furke, frühe Entlehnung aus lat. furca. 
Form, k. Gestalt. Mhd. (im 13. Ih.) forme, form, 
furm, entlehnt aus altfranz. forme (Nebenformen fourme, 
furme) von lat. forma. 1) zunächst höfisches Fremdwort 
für das alte deutsche bilde (vgl. bild 2), — sich dar- 
stellende Gestalt: begunde si betrahten..die ritter- 
lichen forme sin troj. Kr. 7711; die gestalt odder forme 
Luther der Proph. Sacharja 1528; ein bilde oder forme 
Schem Hamphoras 1543; form und gestalt eines men- 
schen Henisch; in neuerer Spr. — Art der äußeren 
956 
Erscheinung, im Gegensatz zum Stoff: die form eincs 
dinges; plumpe, zierliche form eines menschen, gegen- 
standes; der gegenstand bat eine runde, eckige form; 
kopf-, gesichts-, körperform u. a.; selbst der geist er- 
scheint sich nicht erlreulich, wenn er nicht, auf neue 
form bedacht, jener todten form ein ende macht Goethe 
Div. 2, 7; im Plur.: formen eines körpers, einer berg- 
kette; an der ruhigen klarbeit dieser formen (ber Schul- 
tern) Keller Werke 1, 412; in wissenschaftlicher Spr. 
zugleich mit Einbezug des Stoffes, solcher nach seiner 
Erscheinung: die tier-, pflanzen-, steinformen der erde; 
eine neuc kunstform; grammatisch die grund-, stamm- 
form eines wortes, u. a.: — in bedentendem Sinne, 
— ktechte, gesetzmäßige Form: das werk hat keinc korm 
Stieler; es hat weder gestalt noch form, einen hut 
in die form bringen Adelung. 2) in alter Spr. auch 
Vorbild, Muster: alsd lege ich dir eine einvaltige 
forme für, nach der du dich rihtest Myst. 1, 326; hast 
die forme, was zu wissen und recht ist im gesctz Röm. 
2, 20; davon vielfach in gewerblicher Spr. — das wo- 
nach ein Gegenstand gebildet wird: form. ein masz, ein 
weisz, laisten Henisch; form darinn man geuszt, tigel 
ebd.; der meister kann die form zerbrechen Schiller 
Glocke 349, vgl. auch 230. 234; gusz-, streich-, druck- 
torm; lichter-, zuckerform, in der Küche tortenform, 
u. a.; küsz in formen bachen Garg. 99. 3) erst in 
neuerer Spr., Art und Weise einer sichtbaren Thätig- 
keit: form des betragens, geselligen umgangs; raum 
und zeit . sind blosze formen des anschauns Goethe 
vier Jahresz. 23; die formen des glanbens und aber- 
glanbens DuW. 3; welche . die demokratische form 
der monarchischen vorzog Schlosser Weltg. 7, 399; 
weg mit diesen kalten formen der höflichkeit Benedix 
Wespe 1, 9; worauf die forderung erfolgt war in 
feierlieher und barscher form Keller Seldw. 2, 255; 
in einer gesonderten form (zur Beratung kommen) Bis- 
marck Reden 7, 63; in bedeutendem Siune: ein mensch 
ohne gesellschaftliche form; er verletzt die formen; 
er kommt ohne alle form ins zimmer; dem Wesent- 
lichen entgegengesetzt: der major wollte nur noch der 
form wegen einen abschiedsbesuch machen Goethe 
Wanderj. 2, 3; nur um die form zu wahren Heyse 
21, 101. — Zusammensetzungen: Formengießer, m. 
Handwerker der Formen gießt. — sormemesch, reich an 
Formen: das formenreiche gebirge Keller Werke 2, 12. 
— Formen-, Formschneider, m. Handwerker der Formen 
schneidet. — Formen-, Formzwang, m. Zwang in For- 
men, namentlich geselligen (sorm 3), aber auch silsticchen, 
metrischen (form 1). — Formerde, fk. Erde, die für For- 
men gebraucht wird. — formlos, ohne Form (I. 3): 
kormlose masse; in bedentendem Sinne: ein werk 80 
ganz kormlos Ranke Päpste 1, 484; formloser mensch, 
ohne gute Umgangssormen, formloses benebmen u. a. 
Formel, k. feste Weise des Ausdrucks; zunächst in 
Formengießer — formen. 
der Rechtsspr. des 16. Jh. aus lat. kormula übernommen: 
formul des eids, ormirta qusjurandi Henisch; eides- 
formel, kaufformel, rechtsformeln Stieler; dann 
allgemeiner, schluoszsormel eines briefes, gebetsformel 
Adelung; in der Rechenkunst algebraische formel u. a.; 
wir sctzen eine formel auf Schiller Picc. 3, 1; kannte 
die formel, mit welcher der teufe! . um seinen teil 
gebracht würde Keller Werke 1, 4; glänzende formeln 
Heyse 8§s, 121; aus dem schwall der debatten zuletzt 
den gesunden menschenverstand herauszuziehen und in 
formeln zu bringen Freyptag Erinn. 308. — sormel- 
haft, in der Weise einer Formel: mahnung zur wach- 
samkeit, welche im laufe der jahre formelhaft ge- 
worden war ebd. 57. — Formelkram, m. verächtlich für 
eine Gesamtheit von Formeln. — Formelwesen, u. zu- 
sammengehörige Formeln als Ganzes. 
Formen, Form geben, bilden, mhd. formen: du bist 
der einic geformet hät swaz tõt ist oder lebende Minnes.
	        

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