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Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

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Bibliografische Daten

fullscreen: Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
kbl
Titel:
Deutsches Kolonialblatt.
Erscheinungsort:
Berlin
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1890
1921
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
kbl_1906
Titel:
Deutsches Kolonialblatt. XVII. Jahrgang, 1906.
Bandzählung:
17
Herausgeber:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1906
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Inhaltsverzeichnis

Titel:
Einteilung.
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Inhaltsverzeichnis

Volltext

32 Erstes Buch. Einleitung. 
geerntet, wie kein anderer Reichsfürst. So glaubte er, die Herrschaft könne 
ihm unter keiner Bedingung entgehen, und in diesem Bewußtsein seiner 
gegenwärtigen und noch größeren zukünftigen Macht zeigte er sich überall 
hochfahrend und schroff. Nicht nur fast allen deutschen Fürsten, die sich an 
dem letzten italienischen Zuge Lothars beteiligt, hatte er schwer gekränkt und 
beleidigt“), auch den Papst hatte er sich durch sein stolzes und feindseliges 
Auftreten zum Gegner gemacht“"). Auch jetzt, wo ihm doch viel darauf 
ankommen mußte, die Stimmung der Fürsten für sich zu gewinnen, stieß 
er, im Gefühle seiner Sicherheit, alle durch seinen Hochmut von sich ab-), 
so daß ihm kein Fürst mehr gewogen war und alle sich nur nach einem kühnen 
Mannesehnten, der den Anfang mit der offenen Verwerfung Heinrichs mache, 
um ihm dann sämtlich beizustimmen und zuzufallen. Und dieser kühne Mann 
fand sich in der Tat. 
Je rauher sich Heinrich auf dem italienischen Zuge gezeigt hatte, um so mehr 
hatte sich Konrad von Franken um die Gunst der Fürsten beworben, und be- 
sonders hatte er sich die Freundschaft des ehrgeizigen, klugen und willens- 
starken Erzbischofs von Trier, Albero, zu verschaffen gewußtf). Dieser nahm 
schon als Legat des Papstes eine hervorragende Stellung ein, und noch mehr 
wurde seine Wichtigkeit durch den auch an und für sich den Staufern sehr vor- 
teilhaften Umstand verstärkt, daß der den Saliern und Staufern so abgeneigte 
Erxzbischof Adalbert I. von Mainz's#s) vor einem halben Jahre gestorben und 
sein Erzstuhl noch nicht wieder besetzt war. 
Albero von Trier also nahm es auf sich, dem Staufer zur deutschen Krone 
zu verhelfen. Er konnte dabei um so mehr auf den Beifall sämtlicher Fürsten 
rechnen, als der alte Haß gegen den gewalttätigen Hemrich V. längst aus- 
gebrannts f#s)und der Furcht vor einem noch gewalttätigeren und mächtigeren 
Heinrich VI. gewichen war. Papst Innozenz III. hatte schon lange den un- 
abhängigen und selbstbewußten Charakter Heinrichs fürchten gelernt und ließ 
durch seinen Legaten, Kardinal Dietwin, in Deutschland gegen ihn wirkens). 
Aber das sahen Albero und seine Freunde doch ein, daß man nicht mit den 
Maßregeln bis auf den allgemeinen Wahltag in Mainz warten dürfe, denn 
zu diesem werde Heinrich schon solche Macht= und Einschüchterungsmittel in 
% Otto Frisingensis, Gesta Friderici imperatoris, 1. I, c. 22. 
½% Jaffé, Lothar, S. 201 ff. 
# )Otto Fris., Chr. VII, 24. — Bertholdus abbas Zwifaltensis ap. Hess, Monumen-- 
torum Guelficorum pars historica, p. 213.— Vgl. die Kaiserchronik ed. Maßmann, II, 
p. 532 (hier gleichzeitig) v. 17, 204 ff.: sie (die Fiaufer) gewunnen gröze helfe durch 
den alden nit, wande sie (Heinrich und Welf) bi des Keiser Liuthers zit in grözen 
éen wären. 
44 Baldrici gesta Alberonis (ap. Martene et Durand, Amplissima Collectio etc. IV.) 
Cap. 83. 
tf) Vgl. S. 20 f. 30. 
t) Otto Fris., Gesta Frid. imp., I, 22. 
*5) Bernhardi, Konrad III., I, 4ff. — Daß die Wahl Konrads vor allem ein 
Werk der Kurie gewesen sei, wie J. Jastrow, Deutsche Gesch. im Zeitalter der 
Hohenstaufen, I, 356 f., behauptet, scheint mir recht übertrieben. 
 
	        

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