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Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

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Public Domain Mark 1.0. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliografische Daten

fullscreen: Heinrich der Löwe Herzog von Bayern und Sachsen.

Zeitschrift

Persistenter Identifier:
kbl
Titel:
Deutsches Kolonialblatt.
Erscheinungsort:
Berlin
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1890
1921
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

Zeitschriftenband

Persistenter Identifier:
kbl_1908
Titel:
Deutsches Kolonialblatt. XIX. Jahrgang, 1908.
Bandzählung:
19
Herausgeber:
Ernst Siegfried Mittler und Sohn
Dokumenttyp:
Zeitschriftenband
Sammlung:
deutschesreich
Erscheinungsjahr:
1908
DDC-Sachgruppe:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Sprache:
Deutsch

law_gazette

Titel:
Stück Nummer 24.
Bandzählung:
24
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
law_gazette

Kapitel

Titel:
Amtlicher Teil.
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Personalien.
Dokumenttyp:
Zeitschrift
Strukturtyp:
Kapitel

Volltext

544 Fünftes Buch. IV: Heinrich des Löwen letzte Tage. 
besser, sie zu aufrichtigen Freunden zu haben, als zu heimlichen Feinden. Als 
dann der junge Heinrich sich selber unter dem Schutze seines Schwiegervaters 
an den Kaiser wandte und ihn um Verzeihung und Gnade anging, da zeigte 
der letztere sich ihm in der Tat geneigter'). 
Auch auf die Stellung Heinrichs des Löwen zum Kaiser hatte, wie man 
leicht vermuten kann, die Verbindung seines Sohnes mit der kaiserlichen Fa- 
milie eine bedeutende Einwirkung. Der Greis war durch die Schläge des 
Schicksals hinreichend darauf vorbereitet, sich vor dem Herrscher zu beugen. 
Der wackere Pfalzgraf tat alles, was in seinen Kräften stand, um das ihm 
nun verschwägerte Haus mit seinem mächtigen kaiserlichen Neffen auszu- 
söhnen. Er stieg, selbst schon ein hochbetagter Mann, zu Pferde und ritt den 
weiten Weg vom Rhein bis nach Braunschweig, um den alten Welfen auf- 
zusuchen, der ganz einsam und niedergeschlagen in seiner Burg saß. Es mag 
dem ehrlichen Konrad keine kleine Mühe gekostet haben, den störrischen Vater 
seines Schwiegersohnes zu einer Handlung zu überreden, die ihm sonst nur 
die äußerste Not hätte abpressen können: endlich brachte er es doch dahin, daß 
Heinrich versprach, sich der Aufforderung des Kaisers gemäß vor diesem Ende 
Februar zu Saalfeld zu stellen?). 
Ende In der Tat brach Heinrich von Braunschweig auf, um den Kaiser in Saal- 
Febr.) feld aufzusuchen. Aber als er über den Harz ritt, bei Elbingerode am Brocken 
vorüber, stürzte bei Bothfelde sein Roß, so daß der Greis eine erhebliche 
Quetschung des Schenkels erlitt, die ihm die Weiterreise für die nächste Zeit 
unmöglich machte. Er ließ sich nach dem Kloster Walkenried am Süd- 
abhange des Harzes bringen, um hier seine Genesung abzuwarten; zugleich 
sandte er Boten an den Kaiser, um das Ungemach, welches ihn getroffen, zu 
melden und jenen um Vergebung wegen der unverschuldeten Versäumnis 
zu bitten. Aber Heinrich VI. hatte schon öfters Täuschung von dem Welfen 
erfahren, und da er überhaupt sehr mißtrauisch war, wollte er der Entschul- 
digung keinen Glauben schenken. Er ahnte sogleich nur Hinterlist von Heinrich 
dem Löwen; doch faßte er sich noch und gebot den Fürsten, in Saalfeld zu 
bleiben und des Herzogs zu harrenf). Dieser empfand das Mißtrauen des 
Kaisers sehr schwer, und da er jetzt in der Tat Frieden mit ihm zu halten 
wünschte, sandte er an jenen den Propst Gerhard von Steterburg ab, der 
ihn dann auch von der vollen Wahrhaftigkeit der herzoglichen Botschaft über- 
März zeugte. Heinrich hob den Reichstag zu Saalfeld auf und stellte dem Welfen 
einen neuen Termin nach Tilleda am Kyffhäuser, in der Nähe der Gegend, 
wo Heinrich der Löwe sich augenblicklich aufhielts#t). 
) Guil. Neubrig. l. O. — An. Stederb. l. c. — Arn. Lub. I. c. — Chronogr. Weing. Lc. 
êAn. Stederb. l. c.: Dux itague . ut principum ordinationi esset consentaneus, 
consilio palatini acquiescit, eique curia in Saleuelde praescribitur. 
*““)Die Zeit wird durch eine in den An. Stederb., p. 228 mitgeteilte Urkunde bestimmt, 
die von dem Kaiser am 28. Februar zu Saalfeld ausgestellt ist (St., Nr. 4849). 
10 An. Stederb. 1. c.: Imperator, ut audivit, guamv s artem suspicaretur subter- 
fuglü. principes, qui Cconvencrant, destinuit adrentumque ducis exspectare disponit. 
) An. Stederb., p. 229. 
 
	        

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